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Weinregionen

Frankreich

Die Weinproduktion in Frankreich ist eine der vielfältigsten der Welt. Dies ist in erster Linie auf klimatische und geografische Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen zurückzuführen. Wein ist das meistkonsummierte alkoholische Getränk in Frankreich. Das Land zählt ganze 1.434 bestimmte Anbaugebiete, wobei jedes um die 460 geschützte Ursprungsbezeichnungen und geschützte geografische Angaben beinhaltet. Letzteres ist auf den Etiketten der Weinflaschen oft als IGP oder Vin de Pays zu lesen.

Die Herstellung von Wein findet in den folgenden 16 großen Weinbaugebieten statt:
Alsace, Bordeaux, Beaujolais, Bourgogne, Bugey, Champagne, Corse, Jura, Languedoc, Lorraine, Loire, Provence, Roussillon, Rhône, Savoie und Sud-Ouest.
Sowohl Terroir als auch Ursprungsbezeichnung sind zwei Aspekte, die von der Qualität dieser Weine zeugen.

In Sachen Weinproduktion und -anbau gibt Frankreich in den Top 5 Weinländern der Welt den Ton an. Was die Qualität französischer Tropfen allerdings betrifft, lässt das Land alle anderen Erzeugerländer weit hinter sich. Internationale Standards orientieren sich gerne an Bordeaux, Burgund und der Champagne. Nichtzuletzt auch, weil sich der Sitz der Internationalen Organisation für Rebe und Wein in Paris befindet. So ist es keineswegs wundernswert, dass das Fachvokabular der Weinwelt von französischen Begriffen wie etwa Terroir geprägt ist.

Geschichte des Weinbaus in Frankreich:

Die Franzosen haben ihren Weinerfolg eigentlich den Griechen zu verdanken, welche die ersten Reben erst im 6. Jahrhundert v. Chr. nach Massalia (heute: Marseille) brachten. Dort handelten die griechischen Siedler mit den ansässigen Kelten. Erst als diese Richtung Italien in die Poebene weiterzogen, lernten die weinbegeisterten Kelten über Weinbereitung. Von kultiviertem Anbau war noch lange nicht die Rede. Eine systematische Verbreitung des Rebensafts erfolgte erst nach der Eroberung Galliens durch Julius Casar im 1. Jahrhundert im Rhône-Tal. Von dort aus breitete sich der Weinhandel weiter aus nach Burgund und Bordeaux und schließlich im 3. Jahrhunderte an der Loire. Der Anbau war zunächst noch verboten durch ein Gesetz des Kaisers Domitian. Mitte des 3. Jahrhunderts hob der nachfolgende Kaiser Marcus Aurelius Probus dieses Verbot auf und befahl die Anpflanzung von Weinstöcken in ganz Gallien.

Unter Kaiser Karl dem Großen erfuhr der Weinbau einen erneuten Aufschwung durch neue Erlässe zur Förderung und Kultivierung. Zur Zeit der Kreuzzüge befand sich das Winzertum aufgrund von Steuerbefreiung für den Weinexport größtenteils in Händen von mächtigen Klöstern. Einen wichtigen Meilenstein legte dabei ein Mönch aus einem Benediktinerkloster, Dom Pierre Pérignon (1638-1715), Erfinder der Assemblage, des kunstvollen Verschneidens von Weinen.

Für die heute so wichtigen Klassifikationen, Grand Cru, Premier Cru und Premier Grand Cru, ist Napoleon Bonaparte verantwortlich. Als großer Weinliebhaber orderte der selbsternannte Kaiser Frankreichs 1855 eine genaue Klassifikation aller Châteaus an. Allerdings ist das System schwer durchschaubar. So stellt eine Premier Cru im Médoc die höchste Weinqualität, während im Burgund die Grand Cru eine eine Stufe höhe die höchste Qualität signalisiert. Trotzdem hat dieses Klassifikationssystem bis heute Gültigkeit.

Frankreichs Rebsorten

Frankreich ist ein Rotweinland. 70% der Gesamtrebfläche von rund 850.000 ha sind mit roten Sorten bestockt. Zu den wichtigsten Rotweinsorten Frankreichs zählen unter anderem die Merlot, Grenache Noir, Syrah, Cabernet Sauvignon, Carignan und Cabernet Franc. Für die Produktion von Weißwein verlassen sich die französischen Winzer etwa auf Ugni Blanc, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Melon. Die Rolle Frankreichs ist auch in der Verbreitung von Rebsorten von Bedeutung. Unzählige Sorten, die ursprünglich aus Frankreich stammen, werden heute auf der ganzen Welt angebaut und sind aus den Lieblingsweinen der Massen kaum wegzudenken. Zu den bedeutendsten internationalen Sorten mit französischen Wurzeln zählen Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Syrah, Pinot Noir (Spätburgunder) und Sauvignon Blanc.

Italien

Italien zählt zu den ältesten Weinkulturen der Welt, deren geschichtliche Anfänge zurück in die Zeit der griechischen Kolonisation im 10. Jahrhundert v. Chr. reichen. Die Griechen begannen zunächst auf Sizilien und arbeiteetn sich vor bis ins heutige Kantabrien und Kalabrien. Die Halbinsel war nahezu perfekt für den Weinbau geeignet. Im 6. Jahrhundert v. Chr. begann zudem ein reger Handel mit den Kelten in Gallien und italienischer Wein wurde zu einem äußerst beliebten Importprodukt. Einen weiteren Beitrag zum Weinbau leisteten auch die Punier auf Sizilien und in Süditalien. Die Römer lernten die hohe Kunst der Weinbereitung von diesen Völkern und im 3. Jahrhundert v. Chr. war beinahe der ganze Stiefel bestockt.

Dass der Weinbau in Italien tief verwurzelt ist, sieht man auch an den unzähligen Schriftstücken und Dokumenten von römischen Autoren zum Thema Weinbau und -kultur. Dabei waren die Römer sehr experimentierfreudig, wenn es um die Weinbereitung ging. Erster perlender Wein entstand in Amphoren, aber auch in der Züchtung von Rebsorten schaffte sich das Volk viel Spielraum. Im 17. Jahrhundert legte Großherzog Cosimo III. aus dem Geschlecht der Medici Weinzonen für den Chianti in der Toskana fest. Somit ist Italien eines der ersten Länder mit einer offiziellen Ursprungsbezeichnung.

Ursprungsbezeichnungen in Italien:

Italien bietet von den Alpen über weite Ebenen und Flusstäler bis hin zum Süden eine unglaubliche Vielfalt an Klimazonen und Terroirs für den Weinbau. Trotzdem haben alle eines gemeinsam: die Einflüsse des Mittelmeers im Westen sowie die des Thyrrenischen Meeres im Osten. Im Norden ist das Land vom kalten Nordwind durch die Alpen geschützt und es herrschen allgemeine Durchschnittstemperaturen von 12-16ºC auf den relativ hoch angelegten Weingärten von durchschnittlich 1000 Meter Höhe. Insgesamt zählt Italien 20 Weinbauregionen, die allesamt mit den geopolitischen Grenzen übereinstimmen: Abruzzen, Aostatal, Apulien, Basilikata, Emilia-Romagna, Friaul-Julisch-Venetien, Kalabrien, Kampanien, Latium, Ligurien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Sardinien, Sizilien, Toskana, Trentino-Südtirol, Umbrien und Venetien.

Qualität der italienischen Weine

Ein Qualitätsbestreben entstand erst lange nach Ende des Zweiten Weltkrieges und ging vom Chianti-Classico in der Toskana aus. Dazu trugen unter anderem auch die berühmten Weingüter Antinori, Frescobaldi und Ricasoli sowie anschließend Ca’ del Bosco in der Lombardei bei.

Heute gelten laut EU-Gesetz folgende Qualitätskategorien:


  • Vino: Entspricht dem Tafelwein, 'Vino da Tavola' ist heute als Bezeichnung verboten

  • IGP: Indicazione Geografica Protetta entspricht der 'Geschützten geografischen Angabe' (g.g.A.)

  • DOP: Denominazione di Origine Protetta, entspricht der geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.)


Seit den 1980er Jahren erlebte der Weinbau in Italien einen starken Umbruch im Bestreben nach einer Erneuerung der Techniken und Instrumente, um dem modernen Geschmack der Weingenießer entgegenzukommen.

Die wichtigsten Rebsorten Italiens:

Viele der autochthonen Rebsorten, die heute eine wichtige Rolle spielen, stammen noch aus der Antike. Insgesamt bietet Italien ein Sortiment an 2000 verschiedenen Rebsorten, von denen allerdings lediglich 400 für die Erzeugung von Qualitätswein zugelassen sind. Italien ist vorwiegend ein Rotweinland. Daher sind die wichtigsten Rebsorten des Landes rote Sorten wie Sangiovese, Montepulciano, Basbera, Negroamaro, Nero d'Avola, Lambrusco sowie Primitivo.

Spanien

Der Weinbau in Spanien hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für das Land, nimmt er doch rund 1% des Bruttoinlandsproduktes ein. Mit 1,2 Millionen Hektar ist die iberische Halbinsel stolz auf die größte Rebfläche der Welt, während in Sachen Produktion Spanien unter die ersten drei Plätze rückt.

Geschichte des Weinbaus

Die Weingeschichte Spaniens reicht bis ins erste Jahrtausend v. Chr. in die Zeit der Phönizier zurück, welche die Halbinsel von Cádiz aus Richtung Jérez besiedelten und bestockten. Durch das warme Klima im Süden entstanden recht süße, besonders reisefähige Weine, was den Handel der Phönizier sowohl im Mittelmeerraum als auch Nordafrika beflügelte. Weitere Einflüsse in die Ausbaumethoden von Wein brachten die römischen Eroberer mit ihren Tonamphoren. Nach einem kleinen Einbruch durch das muslimische Königreich gelangte die Weinkultur in Spanien dank der katholischen Könige zu echtem Erfolg. Für religiöse Riten war Wein unerlässlich, und so fanden sich bald Klöster und Abteien mit Weinbergen rund herum.

Ein weiterer Vorteil für den Weinbau in Spanien war die Ankunft der Reblaus in Nordeuropa im frühen 20. Jahrhundert, die ganze Weinberge vernichtete. Französische Winzer siedelten sich auf der südlichen Seite der Pyrenäen an, um dort ihren Wein herzustellen. Diese Weinbauern brachten allerlei neue Techniken, Geräte und Methoden nach Spanien. Doch der Weg der Weinherstellung in Spanien war weiterhin kein leichter. Der spanische Bürgerkrieg sowie der anschließende zweite Weltkrieg brachten den Weinhandel zum völligen Erliegen, von dem sich der Weinmarkt nur schwer und sehr langsam erholte. Erst in den 50er Jahren kehrten die Winzer wieder zur Normalität zurück und modernisierten mit etlichen Reformen und Standards.

Weinregionen Spaniens

Auf der iberischen Halbinsel verteilen sich insgesamt 67 Ursprungsbezeichnungen (Denonminación de Origen = D.O.). Darunter zählen wohl La Rioja, Ribera del Duero, Cava, Jerez, Penedés, Rueda und Priorat zu den weltweit bekanntesten Regionen.

Qualitätsstufen von spanischem Wein


  • Der Vino de Mesa entspricht dem deutschen Tafelwein

  • Der Vino de la Tierra lässt sich mit der Kategorie Landwein vergleichen

  • Die Denominación de Origen setzt sich auf eine Stufe mit der Herkunftsbezeichnung. Nur 50% der Weinregionen Spaniens dürfen diesen Titel tragen

Innerhalb einer D.O. gibt es weitere Qualitätsstufen. Diese reichen von Cosecha, Vino joven und Semi Crianza bis hin zu den qualitativ hochwertigeren Stufen Crianza, Reserva und Gran Reserva.

Die wichtigsten Rebsorten:

Obwohl Spanien ein Rotweinland ist, sind rund 50% der Rebflächen mit Weißweinsorten bestockt. Zu den bedeutendsten weißen Sorten zählen unter anderem Airén, Cayetana Blanca, Macabeo, Palomino, Verdejo, Pedro Ximénez, Parellada und Xarello. Die beliebtesten Rotweinsorten des Landes sind Tempranillo, Bobal, Garnacha Tinta, Monastrell, Cabernet Sauvignon und Syrah.

Portugal

In Portugal, dem Land der 500 autochthonen Rebsorten, findet sich eine der weltgrößten Rebfläche von rund 250.000 ha. Zudem ist das südeuropäische Land einer der wichtigsten Kork-Hersteller der Welt mit einem Marktanteil von rund 50%.

Geschichte des Weinbaus:

Den Weinbau in Portugal brachten die Phönizier, ein reges Handelsvolk der Antike, auf die iberische Halbinsel. Unter der römischen Belagerung wurde der Weinbau allerdings erst systematisch verbreitet. Im Mittelalter fiel der Anbau in die Hände von Klöstern und Abteien hauptsächlich des Zisterzienser-Ordens. Der Orden gründete im 12. Jahrhundert mehr als 100 Klöster, die den Weinbau in Portugal stark vorantrieben. Hinzu kam die Förderung der Landwirtschaft durch König Dinis (1279-1325), der damit eine ganze Handelsflotte aufbauen konnte. 1385 machte sich das Land schließlich vom Königreich Spanien unabhängig und es begann ein reger Weinhandel mit England, der die Weingeschichte Portugals noch stark beeinflussen sollte.

Im Jahre 1703 schlossen Portugal und England den Methuen Treaty Vertrag, der hohe Zollbegünstigungen für den Import portugiesischer Weine vorsah. Aus dieser Kolaboration stammt der berühmteste Wein des Landes, Portwein. Zudem wurde das Anbaugebiet Douro neben der italienischen Chianti zu einem der ersten kontrollierten Herkunftsbezeichnungen.

Wie im Rest Europas erlitten die Weinberge in Portugal großen Schaden durch den Befall der Reblaus im 19. Jahrhundert, die ganze Rebflächen vernichtete. 1930 begann sich der Weinmarkt wieder zu erholen, aber erst ab 1974, nach Ende der Diktatur, stiegen die portugiesischen Winzer von Massen- auf Qualitätsproduktion um. Das beinhaltete unter anderem etwa den Anbau von rebsortenreinen Weinbergen laut EU-Bestimmungen. Davor fanden sich in Portugals Weinlagen eher Gemischte Sätze.

Portugiesischer Wein:

Portugal produziert zu 30% Weißwein und zu 70% Rosé- sowie Rotweine, unter die auch die beliebten Dessertweine, Madeira, Portwein und Vinho Verde, fallen. Lange Sommer und regenreiche Winter mit milden Temperaturen bieten ideale Bedingungen für den Weinbau, von dem rund 15% der Bevölkerung lebt. Die Weine lassen sich dabei in zwei Qualitätsstufen unterteilen: Vinho für Tafelwein, IGP (Indicação Geográfica Protegida), die portugiesische Version von Landwein, und DOP (Denominação de Origem Protegida) für kontrollierte Herkunftsbezeichnung.

Die Weinberge des Landes verteilen sich auf neun bestimmte Anbaugebiete auf Festland sowie auf den Inseln Portugals: Vinho Verde, Douro, Bairrada, Dão, Estremadura, Terras do Sado, Alentejo, Madeira und Tejo. Zu den wichtigsten Weißweinsorten zählen etwa Fernão Pires, Síria, Arinto, Loureiro, Palomino, Malvasia Fina und Alvarinho. Zu den wichtigsten Rotweinsorten gehören unter anderem Aragonez, Touriga Franca, Castelão Franca Touriga Nacional, Trincadeira Preta sowie Tinta Barroca.

Deutschland

Deutschlands Weinbaugeschichte ist rund 2000 Jahre alt. Bereits die Kelten wussten um die schöne Wirkung vergärter Beeren. Allerdings war von Weinbau und Kultivierung noch lange nicht die Rede. Eher pressten und gärten die Kelten die Trauben von Wildreben, die es im Raum der Mosel schon seit der Jungsteinzeit gab. Erst durch die Eroberung Galliens durch Julius Cäsar kam auch der Anbau von Wein in das heutige Deutschland und verbreitete sich über das Rhône-Tal bis an die Mosel und den Rhein. Die Bedeutung von Wein nahm stetig zu. Die ältesten Funde zum Beweis von Weinbau in Deutschland stammen aus dem 1. Jahrhundert und weisen bereits auf Steillagen hin.

Karl der Große regelte im frühen 9. Jahrhundert schließlich durch die Landgüterverordnung den Weinmarkt des deutschen Reiches. Diese relativ kurze Liste von Vorschriften besagte etwa, dass Wein in Fässern anstatt in Schläuchen aufzubewahren sowie das Keltern mit den Füßen zu unterlassen sei.

Im Mittelalter befand sich die Welt der Weinkultivierung zum Großteil in Händen von mächtigen Klöstern, die den Wein in großen Mengen herstellten. Das lag allerdings auch an der Zollbefreiung für Klöster im Jahre 1219 anlässlich der Kreuzzüge. Somit konnten Mönche und Äbte soviel Wein transportieren, wie sie wollten, ohne dafür einen Groschen an Zoll zu bezahlen. Allerdings war Weinbau nicht nur der Geistlichkeit vorbehalten. Auch adlige Familien bauten ihre eigenen Sorten an, um guten Weiß- und Rotwein herzustellen. Wein galt als das beliebteste Getränk des Volkes, und lag somit noch weit vor Bier. Bald kam es jedoch durch importierte Konkurrenz aus Frankreich und Italien zu einem Überangebot an Wein. Die Preise sowie die Qualität sanken massiv.

Während der napoleonischen Kriege verloren die Klöster ihre Vormachtstellung im Weinbau. Die neuen Winzer hingegen legten ein besonderes Augenmerk auf Qualität und erhoben deutsche Weine zu internationalen Eliteprodukten. Von Moskau über Paris bis nach London - deutsche Weine waren Gang und Gäbe in jedem königlichen Haushalt.

Im 19. Jahrhundert litt der Weinbau in Deutschland gewaltig an der Reblaus, die ganze Gebiete zum Stillstand brachte. Erst um das 20. Jahrhundert herum begann eine neue Ära des deutschen Winzertums. Ein neues Gesetz erforderte, dass heimische Rebsorten auf amerikanischen Wurzeln gezüchtet werden sollten. Dieses Verfahren der Pfropfrebe ist verantwortlich für das heutige Sortiment an klassischen deutschen Sorten.

Rebsorten

Deutschland zeichnet sich vor allem durch seine Innovation aus. Unterschiedliche Kreuzungen ergaben beispielsweise den Dornfelder oder Kerner - typisch deutsche Beeren, die sich neben gestandenen Eliten der Weintrauben wie Spätburgunder oder Riesling pflanzen.

Zu den wichtigsten Weißweinsorten gehören:



Zu den wichtigsten Rotweinsorten gehören:


Obgleich die klimatischen Verhältnisse nicht optimal für eine fruchtbare Landwirtschaft scheinen mögen, erhalten die deutschen Trauben ideale Bedingungen für den Reifeprozess. Deutschland wird besonders im niedrigeren Preissegment durch hervorragende Weine vertreten, wobei sich besonders die Rieslingbeere hervorhebt. Aber auch die Silvaner- oder Grauburgunder machen eine fabelhafte Figur. So ist Deutschland der größte Riesling- und der drittgrößte Spätburgunderproduzent weltweit. Im internationalen Vergleich hatte sich Deutschland im Jahr 2014 den 10. Platz gesichert.

Der typische Wein aus Deutschland hat einen leichten Körper und überrascht mit intensiven Geschmacksnuancen und einem bestechenden Aroma. Er ist in der Regel ausgewogen und rund, während dessen Duft vom Boden, dem Weinberg und der Rebsorte abhängt. Und genau deswegen ist die Höhe der Weinberge, sowie deren Neigung, die Bewässerung und auch der Schieferanteil so wichtig, um letztendliche eine aromatische Sorte wie die Riesling erzeugen zu können. Deutschlands prominentester Riesling-Erzeuger ist vermutlich Günther Jauch. Aber auch Weinproduzenten wie Carolin Spanier Gillot, das Weingut Hans Wirsching, August Ziegler, Horst Sauer oder Robert Weil dürften den meisten Weinliebhabern ein Begriff sein.

13 bestimmte Anbaugebiete

Deutschland hat unzählige Weinregionen, jedoch nur 13 bestimmte Anbaugebiete, in denen die Herstellung von Qualitäts- und Prädikatsweinen genehmigt ist. Darüberhinaus baut das Land auf 26 Landweingebiete, welche die bestimmten Weinbaugebiete miteinbezieht.

Die 13 bestimmten Anbaugebiete umfassen ca. 100.000 ha Rebfläche. Dazu zählen folgende: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Diese Herkunftsbezeichnungen sind wichtig, wenn es um die Qualitätsbestimmung der Weine geht. Die Winzer Deutschlands haben sich das berühmte Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: "Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken." zu Herzen genommen, um uns Weinliebhabern Produkte feinster Qualität zu liefern.

Südafrika

Weine aus Südafrika gewinnen immer mehr an Stellenwert in der Welt der edlen Tropfen. Weinliebhaber auf der ganzen Welt reden über die edlen Tropfen aus der Neuen Welt. Dabei beginnt die Geschichte des Weinbaus bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts am Kap der guten Hoffnung.

Geschichte des Weinbaus

Die Geschichte beginnt mit der Gründung einer Siedlung am Kap durch Jan van Riebeeck 1652. Der holländische Gouverneur erkannte das Potenzial der Region relativ schnell und ließ Stöcke von Frankreich importieren. Im Jahre 1659 wurde der erste südafrikanische Wein gekeltert. Stellenbosch, eines der bekanntesten Weinbaugebiete Südafrikas, wird 1679 gegründet. Das fachliche Wissen um den Weinbau bringen allerdings erst die Hugenotten aus Frankreich im späten 17. Jahrhundert mit. Da sie ihren Glauben in ihrem Land nicht ausleben durften, wanderten viele in andere Länder wie etwa Südafrika aus. Die Hugenotten ließen sich im heutigen Franschhoek-Tal nieder, wo sie sich dem Weinbau widmeten. So bilden Franschhoek und Stellenbosch heute das Zentrum für Weine aus Südafrika. Nach einer Blütezeit während der napoleonischen Kriege, fiel das bereits bekannte Exportgut durch fehlende Qualitätsstandards und dem Befall der Reblaus in ein tiefes Loch. Kriege und auch die Apartheid, die unzählige Sanktionen durch Europa und Amerika erlitt, legten den südafrikanischen Winzervereinigungen weitere Steine in den Weg. Erst nach Ende der Apartheid öffnete sich der Weltmarkt wieder für das Land und somit auch für die Weine aus Südafrika.

Anbaugebiete in Südafrika:

Die 12 Weinbaugebiete von Südafrika bedecken die Flächen rund um das südwestliche Kapstadt, welches das Zentrum des Weinlandes bildet.



  • Constantia

  • Durbanville

  • Franschhoek

  • Klein Karoo

  • Olifants River

  • Overberg

  • Paarl

  • Robertson

  • Stellenbosch

  • Swartland

  • Tulbagh

  • Worcester


Obwohl Stellenbosch das wichtigste Gebiet ist, ist es flachenmäßig auch eines der kleinsten. Hingegen sind die beiden Nebendarsteller, Olifants River und Klein Karoo, die größten Weinbaugebiete am Kap.

Die wichtigsten Rebsorten des Landes:

Da die ersten Weinstöcke aus Frankreich kamen und auch die Franzosen den Weinbau in Südafrika etablierten, ist es kein Wunder, dass die meisten bedeutenden Rebsorten ebenso französischen Ursprungs sind.
Weißweinsorten:

  • Chardonnay: Ausbau in kleinen französischen Eichenfässern. Die Weine sind reif, haben fruchtige Aromen von Apfel, Melone oder Ananas und bilden auch gute Basisweine für südafrikanische Champagner.

  • Chenin Blanc: Die Sorte war von Beginn an dabei und liefert sanfte, blumige Weine. Als eine der Flaggschiffsorten des Landes ist sie auch unter dem Namen Steen bekannt.

  • Riesling: Wohl die einzige deutsche Rebsorte in Südafrika und hat mit dem Cape Riesling aus der Crouchon-Sorte nichts zu tun. Die Sorte bringt kräftige und leicht bittere Weine mit hohem Säuregehalt hervor, die sehr gut lagerfähig sind.

  • Sauvignon Blanc: Diese Beere erzeugt die beliebtesten Weine aus Südafrika und liefern frische, spritzige Tropfen.

  • Sémillon: Diese Sorte zählt zu den Spezialitäten der Region und bringt kräftige oder edelsüße Weine.


Rotweinsorten:

Österreich

Wein aus Österreich ist ein gefragtes Produkt, das man auf den besten Weinkarten der Welt finden kann. Und auch wenn österreichischer Wein wie eine fabelhafte Neuerscheinung auf dem Weltweinmarkt gehandhabt wird, reicht seine Geschichte zurück bis in die Zeit der Kelten und Illyrer 700 v. Chr. Aber erst mit der Ankunft der Römer im 1. Jahrhundert v. Chr. im Donauraum, südlichen Burgenland und der Steiermark begann die systematische Verbreitung von Weinstöcken. Kaiser Marcus Aurelius Probus hob das allgemeine Anbauverbot eines seiner Vorgänger auf und ließ neue Weingärten am rechten Donauufer anlegen. Somit gilt er bis heute noch im deutschsprachigen Raum als Vater des Weinbaus. Im Mittelalter waren es die Klöster, die sich vorrangig um die Kultivierung der Rebstöcke kümmerten und österreichischen Wein herstellten.

Zwar musste Wein aus Österreich im Laufe der Geschichte so einige harte Schläge wie die Türkenbelagerung, den ersten sowie den zweiten Weltkrieg einstecken, wobei die Anbaufläche des Landes um beinahe ein Viertel schrumpfte. Heute ist die Weinkultur in Österreich allerdings stark verwurzelt und fester Bestandteil des Landschaftsbildes. Die Kulturzugehörigkeit lässt sich anhand zahlreicher Lieder über den Wein nicht bestreiten.

Weinbaugebiete in Österreich:

Niederösterreich umfasst mit rund 27.128 ha den größten Teil der Gesamtrebfläche des Landes und ist so wie das Burgenland mit 13.840 ha und die Steiermark mit 4.240 ha als eigenes Weinbaugebiet definiert. Darüberhinaus gibt es noch Wien und das Bergland Österreich mit Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten.

Qualität österreichischer Weine:

Das wohl wichtigste Qualitätsgütesiegel für Weine aus Österreich ist DAC (Districtus Austriae Controllatus). Dieses Gütesiegel besagt, dass der jeweilige Tropfen ein gebietstypischer Qualitätswein ist und bezieht sich allein auf die Herkunft der Beeren, nicht aber auf den Standort der endgültigen Weinproduktion.

Darüberhinaus unterscheidet man laut offiziellem österreichischem Weingesetz in Österreich zwischen Weinen ohne geografische Angabe und Weinen mit geografischer Angabe, wobei sich zweitere wieder in zwei Untergruppen teilt: Wein mit geschützter georgrafischer Angabe und Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Zu dieser Untergruppe gehören alle DAC- und Prädikatsweine.

Besonders in der Kategorie der edelsüßen Weine - darunter fallen etwa die Prädikatsweine Spätlese, Auslese oder Eiswein - konnte sich die österreichische Weinlandschaft einen Namen machen. Das lag unter anderem auch an Fürst Paul Esterházy, der 1653 eine riesige Menge an edelfaulen Beeren keltern ließ und daraus wundervollen Wein herstellte, den man bei besonderen Anlässen noch bis ins Jahr 1852 genoss.

Wichtigste Rebsorten Österreichs:

Österreich etabliert sich hauptsächlich als Weißweinland. Zwei Drittel der Anbaufläche sind mit weißen und rund ein Drittel mit roten Sorten bestockt. Für die Herstellung von Qualitätswein sind lediglich 22 weiße und 13 rote Rebsorten zugelassen. Zu den wichtigsten Weißweinsorten gehören der Grüne Veltliner, der beinahe ein Drittel der Anbaufläche einnimmt, gefolgt von Welschriesling, Müller-Thurgau, Weißburgunder, Riesling und Chardonnay. Zu den bedeutendsten Rotweinsorten zählen aber vor allem Zweigelt, Blaufränkisch, Blauer Portugieser, Blauburger, St. Laurent und Blauer Wildbacher.

USA

Der Wein aus den USA stammt von einer Gesamtrebfläche von weitaus mehr als 400.000 ha, was das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu einem der größten Weinbaugebiete weltweit macht. Allerdings nimmt die Geschichte der Kultivierung der Rebe erst 1769 in San Diego ihren Anfang.

Weinbaugeschichte in den USA:

Der Franziskanermönch, Juníperro Serra ließ einige Missionsstationen von San Diego bis hinauf nach Sonoma bauen. Für die religiösen Rituale und Bräuche benötigten die Pfarrer allerdings auch Meßwein. Daher pflanzten sie selbst Reben an. Dazu griffen die Mönche auf Sorten zurück, die einst die Spanier auf ihre Eroberungsfeldzüge nach Mexiko mitbrachten. Allerdings waren diese Tropfen nicht besonders von Erfolg gekrönt. 1833 importierte der Franzose, Jean-Louis Vignes, europäische Rebsorten, die er in den Weinbergen um Los Angeles anbaute. Seine Produktion belief sich relativ bald auf rund 1000 Fässer pro Jahr und war im ganzen Land beliebt. Als das Goldfieber ausbrach, kamen Italiener, Deutsch und Amerikaner nach Kalifornien, um dort ihren Wein zu verkaufen. Aber auch in den USA legte der Befall der Reblaus der Weinproduktion einen Riesenstein in den Weg. 1919 folgte auf dieses gelöste Problem die Prohibition, das bis 1933 anhielt. Doch war die nordamerikanische Weinindustrie bereits zu Grunde gerichtet. Der Neuaufstieg begann erst in den 1960er Jahren.

Weinbauregionen:

In den 1970er Jahren erlebte Wein aus den USA einen regelrechten Boom. Seither zählen die Staaten zu den bedeutendsten Weinbauländern rund um den Globus. Laut der American Viticultural Area (AVA) teilt sich das Land in insgesamt 187 Gebiete, davon liegen 97 im Bundesstaat Kalifornien. Darüberhinaus unterscheidet man vier Haupt-Gebiete, in denen sich die sogenannten AVAs einfügen:


  • Kalifornien: Dazu zählen unter anderem die namhaften Regionen, Napa Valley, Sonoma County, Willow Creek und Guenoc Valley. Auch das kleinste Weinbaugebiet mit nur 25 ha Rebfläche, Cole Ranch in Mendocino County, befindet sich hier. Mit 224 ha Rebfläche spielt Kalifornien die Hauptrolle im nordamerikanischen Weinmarkt.

  • Pacific Northwest: In den Bundesstaaten, Oregon, Washington und Idaho, haben sich vor allem Columbia Valley, Lake Chelan, Snake River Valley und Southern Oregon einen Namen gemacht.

  • Ostküste: Hier spielen vor allem die Gebiete, Finger Lakes, Lancaster Valley, Western Connecticut Highlands und Martha’s Vineyards eine wichtige Rolle.

  • Zentrum des Landes: Die bekanntesten Weinbaugebiete der Region sind Alexandria Lakes, Mesilla Valley, Mississippi Delta und das Ohio River Valley. Dieses ist mit knapp 67.300 km2 die größte Region und erstreckt sich über ganze 4 Bundesstaaten.


Die wichtigsten Rebsorten des Landes:

Weine aus den USA kommen in allen Farben daher: Rotweine, Weißweine und Roséweine zieren die us-amerikanische Weinkarte und bestehen hauptsächlich aus Sorten der Alten Welt. Bei den roten Rebsorten sind vor allem die Barbera, die Cabernet Sauvignon, die Cabernet Franc, die Carignan und die Chancellor von Bedeutung. Bei den etwas selteneren weißen Rebsorten beweisen die Chardonnay, die Chenin Blanc, die Gewürztraminer, die Riesling und die Sauvignon Blanc Haltung.
Darüberhinaus unterscheidet man noch besondere Weintypen:

  • Jug Wine ist einfacher Massenwein.

  • Cooler ist alkoholarmer Spaßwein.

  • Blush ist die Bezeichnung für Roséwein.

  • White Zinfandel ist ein weißgekelterter Wein aus der roten Zinfandel-Sorte. Süß im Geschmack.

Chile

Die chilenische Weinproduktion ist sehr traditionsreich, wobei sich der starke Einfluss der Spanier von Beginn an im chilenischen Weinanbau bemerkbar gemacht hat. Heutzutage zählt der chilenische Wein auf weltweiter Ebene zu den besten.

Der bedeutenste Wein aus Chile stammt aus den zentralgelegenen Tälern. In den Bergeinschnitten von Casablanca, Maipo, Maule, der Curico, Rapel und Colchagua werden französische Sorten kultiviert. Dabei finden Verbesserungstechniken im Hinblick auf die Kombination verschiedener Sorten und auf den Reifungsprozess Anwendung.

Die chilenische Weinanbauregion brüstet sich damit, der einzige Ort weltweit zu sein, an dem die bis 1990 als ausgestorben erklärte Carménère-Traube wiederentdeckt wurde. Im Bereich der Rotweinerzeugnung bietet die Region eine reiche Vielfalt, wie beispielsweise die Cabernet Sauvignon, die Merlot und die Carménère, die Trauben Cabernet Franc, Syrah, Malbec und Pinot Noir. Richten wir unseren Blick auf den Weißwein, so stechen besonders die Chardonnay, die Sauvignon Blanc und die Semillón hervor, wobei hier die Rebsorten Colombard und Chardonnay das Feld beherrschen.

Australien

Die Weine aus Australien stammen aus dem südlichen Teil des Kontinents, also aus den Bundesstaaten, Victoria, New South Wales, South Australia, Western Australia und von der Insel, Tasmanien. Auf diesen Gebieten konzentrieren sich die rund 60 Weinbaugebiete, die mittlerweile Weltruhm erlangt haben.

Geschichte des Weinbaus in Australien:

Die australische Weinproduktion beginnt erst im 18. Jahrhundert, was dieses Land zu einem der jüngsten Weinhersteller macht. Zunächst produzierten die noch unerfahrenen Weinbauer Tropfen für den Eigenkonsum aus eher anspruchslosen Rebsorten. 1820 begann auch Gergory Blaxland mit dem Anbau von Tabak sowie Wein, den er nach England exportierte. Dort erhielt er als erster australischer Winzer die Silbermedaille von der Royal Society of Arts für seine Weine. Fünf Jahre später folgte die Goldmedaille. Trotzdem konnten australische Weine nicht mit denen der Alten Welt konkurrieren und die Produktion sank stark ab. Australier bevorzugten Weine aus Europa. Und so begann man die klassischen europäischen Rebsorten nach Australien zu holen und qualitativ hochwertige Weine im europäischen Stil zu keltern. So erleben die Weine aus Down Under seit den 1960er Jahren einen starken Aufschwung und zählen bereits neben den europäischen Tropfen zu echten Klassikern. Dieser Boom ist der Anpflanzung europäischer Sorten, besonderen Bewässerungstechniken sowie modernisierten Technologien für den Ausbau verschuldet.

Australiens wichtigste Weinbauregionen:

In den bereits erwähnten Bundesstaaten befinden sich mehr als 60 offizielle Weinbaugebiete. Die wichtigsten davon sind die folgenden:


  • Hunter Valley: liegt in South Wales und ist das älteste Weinbaugebiet Australiens.

  • Barossa Valley: ist ebenso eines der ältesten Weinbaugebiete des Landes und zählt zudem zu den weltbesten. Knapp 150 Weingüter und Kellereien zieren die Landschaft in South Australia.

  • Mornington Peninsula: 200 Weinberge erheben sich auf sanften Hügeln zwischen Obstplantagen und Olivenhainen in Victoria.

  • Yarra Valley: ist eines der ältesten Weinbaugebiete Victorias und hat rund 80 Weingüter, die Australiens beste Pinot Noirs und Schaumweine erzeugen.
  • Clare Valley: ist die australische Residenz der Riesling-Sorte und zählt mit rund 40 kleineres Weingütern wie bereits das Barossa Valley zu den ältesten Weinregionen des Landes.

  • McLaren Vale: liegt in South Australia und bietet als Wiege der australischen Weinindustrie einige der ältesten Rebstöcke der Welt. Weinwanderer können den Shiraz-Trail entlang reisen und herrliche Weine verkosten.

  • Margaret River: liegt in Western Australia und ist bei Wein- und Bierliebhabern unter dem schmeichelhaften Spitznamen Great South West als beliebtes Reiseziel bekannt.

  • Swan Valley: ist das älteste Weingebiet in Western Australia und vereint Tradition mit modernster Technologie. Entlang des Swan Valley Food and Wine Trail können sich Gourmets und Weinfreunde durch verschiedene Restaurants, Weingüter und Brauereien kosten.


Australiens wichtigste Rebsorten:

Auf einer Gesamtrebfläche von 173.776 ha wachsen rund 140 Rebsorten. Davon nehmen die roten Sorten 58% ein, während die weißen Sorten mit 42% knapp nachfolgen. Autochthone Sorten gehören allerdings nicht zum Angebot wie in Europa. Die meisten der mittlerweile ansässigen Beeren stammen aus und Deutschland. Mit einer Rebfläche von 43.418 ha dominiert vor allem der Syrah-Abkömmling namens Shiraz, gefolgt von den Allerwelts-Sorten, Cabernet Sauvignon, Merlot und Pinot Noir. Auch bei den Weißweinsorten haben französische Arten die Nase vorn mit dem Chardonnay mit einer Rebfläche von 32.150 ha, gefolgt von Sémillon, Sultana, Sauvignon Blanc und Riesling.

Auch wenn Weine aus Australien heute in Sachen Qualität und Produktion in derselben Liga wie die Weine der Alten Welt spielen, lassen sie sich beim Geschmack doch eher mit denen aus Südamerika und den USA vergleichen. Die Tropfen legen eine Fülle an Frucht und Süße an den Tag, welche die europäische Weinkarte wundervoll ergänzt.

Argentinien

Wein aus Argentinien und dessen Geschichte berühren nur einen kleinen Teil des Landes. Was den heutzutage üblichen Reifungsprozess betrifft, so kann dieses Land keinen Wein bieten, der die 10 Jahre übersteigt. Und dennoch ist die spektakuläre Entwicklung im argentinischen Weinsektor hervorzuheben. So können die Winzer dieses Landes durchaus stolz auf ihr Werk sein, und vor allem auf das, was die Zukunft verspricht.

Wein aus Argentinien entsteht in einer weiten Region, die mehr als 2.400 Kilometer Rebfläche umfasst und von der Provinz Salta, am Fuße der Anden, bis zum Rio Negro reicht. Diese Anbauregion ist begünstigt durch eine große klimatische Vielfalt und eine Sonneneinstrahlung, die sich positiv auf den Reifungsprozess der Trauben auswirkt.

Die argentinische Weinwelt deckt ein sehr breites Spektrum ab. So werden dort rote Rebsorten wie beispielsweise die Cabernet Sauvignon, die Malbec, die Syrah, die Tempranillo, die Merlot und die Pinot Noir kultiviert. Zu den weißen zählen unter anderen die Chardonnay, die Torrontes, die Sauvignon Blanc, die Semillon, die Riesling und die Viognier.

Neuseeland

Wein aus Neuseeland gilt als Stern am Himmel der internationalen Weinszene. Obgleich auf der Nordinsel mehr Weinberge kultiviert werden, ist es die Südinsel, welche durch die "Spätlese" der Rebsorte Riesling die großen Weißweine hervorbringt.

Die neuseeländischen Weinproduzenten versuchen sich in einem Absatzmarkt, der so unendlich groß wie der des Weins ist, zu etablieren und steigt dabei in die Fußstapfen des benachbarten Australiens. Genauer gesagt bedeutet dies, dass auch Neuseeland auf die Erzeugung des heutzutage stark nachgefragten zarten Weins setzt und sich hierzu neuer Produktionstechnologien bedient.

Die bedeutensten Rebsorten, welche für die Produktion von Wein aus Neuseeland verwendet werden, sind die Breidecker, die Juli Muscat, die Planet, die Chardonnay, die Müller-Thurgau, die Chenin Blanc, die Riesling, die Muscat, die Sauvignon Blanc, die Semillon, die Palomino und die Gewürztraminer. Den roten Wein betreffend werden überwiegend die Sorten Cabernet Sauvignon, Gamay, Pinot Noir, Merlot und Pinotage verarbeitet.

Israel

Quellen belegen, dass bereits vor fast 2000 Jahren auf den Hügeln rund um Jerusalem Weinanbau betrieben wurde. Doch erst seit dem Ende der 90er Jahre hat sich die Weinrevolution in der Gegend um die Hänge rund um die Stadt erneut in Gang gesetzt, obgleich Israel zuvor bereits durch die Eroberung der syrischen Golanhöhen im Jahr 1967 Akzente gesetzt hatte, denn das Vulkangestein verlieh den Trauben außergewöhnliche Merkmale.

Vor allem koscherer Wein aus Israel erlangt auf internationaler Ebene immer höheres Ansehen. So wird die Weinlese und Traubenverarbeitung oftmals ausschließlich von orthodoxen Juden vorgenommen, die sowohl den Schabbat heiligen, als auch die jüdischen Gebote einhalten. Um den höchsten Ansprüchen der zu 60% ausländischen Konsumenten zu genügen, legen zudem immer mehr israelische Weinerzeuger Wert auf das 'KP'-Siegel („Koscher le Pessach“). Und zu guter Letzt müssen auch die koscheren Weinberge alle 7 Jahre ein Sabbatjahr einlegen.

Im Hinblick auf die Weinqualität dieses an der südöstlichen Mittelmeerküste gelegenen Staates haben sich gerade in den letzten Jahren bedeutende Veränderungen bemerkbar gemacht. Während der koschere Wein aus Israel früher als ungenießbar süß abgestempelt wurde, wird beispielsweise der 'Castel Grand Vin', der auch schon von Frau Merkel bestellt wurde, von dem berühmten Weinkritiker Robert Parker mit Höchstpunktzahlen bewertet. Die wichtigsten Anbaugebiete sind zweifelsohne Bet Schemesch, Zichron Ja'akow und die Golanhöhen und es gibt vermutlich keinen Weinliebhaber, dem die Carmel-Weinkellereien kein Begriff sind.

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Griechenland

Für die Weine aus Griechenland, griechischer Wein eine lange Tradition haben, gezüchtet von denen viele aus der Zeit zwischen dem dreizehnten und dem elften BC viel wie heute, mit den Stämmen in parallelen Reihen ausgerichtet. Pruning ist auf verschiedene Weise erfolgen, abhängig von den Strapazen, Boden und Wind.

Die jüngeren Weinbergen über rund 8.000 Hektar, die den Reichtum der Qualität indigenen Stämme Highlights und überlebt bis heute unter dem gleichen Namen zu verbreiten. Diese Sorten wurden gezüchtet seit langem von den Mainstream-mediterranes Klima in Griechenland, eines der besten Qualität Weinberge und Persönlichkeit, wie sie in der hellenischen Nation gehalten geschützt.

Die Sorten Wein angebaut aus Griechenland erreichen mehr als 300, Hervorhebungen, einschließlich Liatiko, Fotsifali, Mavoudi, Amorgiano, Athiri, Negoska, Trani Muscat, Muscat, Muscat of Alexandria and White, Limni, Monemvassia und Aidani.

United Kingdom

Weine in Großbritannien, die eine bescheidene Produzent ist, sind vor allem Weißweine aus Hybriden und Kultivare von verschiedenen Kreuzen. Die Weinberge befinden sich südlich der Linie zwischen Birmingham und Norwich befindet, konzentrierte sich auf Pisten mit Ost-und Süd-England. In diesem Gebiet die Rechtsvorschriften des Golfstroms mildert die Strenge der britischen Wetter.

Weine in Großbritannien sind in der Europäischen Union berücksichtigt, da Wine Country. Britische Gesetz legt die verschiedenen Arten von Wein in Bezug auf ihre Herkunft, Gewinnung der besten, eine Auszeichnung der englischen Weinbauverbandes.

Das Vereinigte Königreich teilt seine Weine unter die folgenden Kategorien, englischer Wein, die den von der Gärung der Trauben in England aufgewachsen erhalten, und der British Made Weine, für die von importierten Trauben gemacht Most oder konzentriertem Traubensaft mehr Alkohol.

India

Weinbau in Indien hat eine lange Geschichte. Experten datieren ihn zurück zu Indus-Tal Zivilisation. Aber das Alkoholverbot aufgrund der Religion und die öffentliche Meinung Problem beschränkt sein Wachstum.

Aber seit dem appartition einer Mittelklasse, Wein in Indien wieder seit den späten 1980er und frühen 1990er Jahren wächst als Folge der Globalisierung und der liberalen Wirtschaftsmaßnahmen.

Aber, seien wir ehrlich, Weinbau ist fast Null in Indien heute. Whisky ist das Lieblingsgetränk der indischen Kenner. Aber wird die Weinwirtschaft Schwellen sowohl Produktion und Konsum.



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