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Likörwein

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Likörwein, auch bekannt als verstärkter Wein, weist einen stärkeren Alkoholgehalt als normale Weine auf und sind meist auf süßer. Da die Herstellung von Likörweinen ihren Ursprung in südeuropäischen Ländern findet, spricht man im Volksmund auch oft von sogenanntem Südwein. In diesen Ländern herrschten in der allgemeinen Weinproduktion zwei Probleme: Zum Einen sorgten die hohen Temperaturen sowie hohen Mostgewichte für ein sehr rasches Einsetzen des Gärprozesses, der genauso überraschend schnell wieder stoppen konnte. Zum Anderen beherrschten die Winzer die Konservierungsmethode mit Hilfe von Schwefeldioxid nicht. Eine Methode, wie sie bereits die alten Griechen der Antike nutzten. Durch diese Faktoren verloren die Weine an Haltbarkeit. Und um die Haltbarkeit zu verlängern, damit ein Transport unter anderem nach England als einen der wichtigsten Absatzmärkte möglich war, gab man neutralen Alkohol während der Gärung zu. Später entdeckte man, dass man die Restsüße selbst steuern kann, indem man den richtigen Zeitpunkt für die Alkoholzugabe abwartete. Heute sind Likörweine die mitunter am längsten haltbaren Weine der Welt. Einen guten Tropfen kann man auch nach über 100 Jahren noch genießen.

Es gibt zwei Arten von Likörweinen:

  • Konzentrierte oder natürliche Likörweine:Hierbei vergärt man sehr reife bis überreife Trauben sowie Beeren mit Edelschimmelbefall. Der Most hat einen weitaus höheren Zuckergehalt, wodurch mehr Alkohol entsteht als bei der herkömmlichen Weingärung. Dieser Alkohol tötet die Hefen ab, die so wiederum nicht den gesamten Zucker zu Alkohol umwandeln kann. Dadurch bleibt eine hohe Restsüße im Wein zurück. Diese Eigenschaft befördert natürliche Likörweine jedoch laut offiziellem Weingesetz in die Kategorie der Süßweine.

  • und Gespritete Likörweine:Hierbei wird der Gärprozess durch die Zugabe von Alkohol oder gespritetem (d.h.: angereichertem) Most unterbrochen. So wie bei den natürlichen Likörweinen tötet auch hier der Alkohol die Hefen ab, wodurch eine hohe Restsüße zurückbleibt.

Darüberhinaus unterteilt man die Likörweine in zwei weitere Gruppen nach Alkohol- und Zuckergehalt.

  • Süße Likörweine haben dem Namen nach einen eher hohen Zuckergehalt von bis zu 30% und einen niedrigen Alkoholgehalt von bis zu 15%. Das sind die natürlichen oder konzentrierten Likörweine.

  • Trockene Likörweine weisen einen hohen Alkoholgehalt von bis zu 22% Vol. auf mit einem im Vergleich niedrigen Zuckerhalt von bis zu 6%. Dazu gehört die zweite Gruppe der gespriteten Likörweine.


Definition und EU-Norm:

Der Basiswein muss laut EU-Norm bereits mindestens 4% Vol. Alkohol enthalten, bevor der Gärprozess durch die Zugabe von Alkohol unterbrochen wird. Dafür darf man nur geschmacksneutralen Weinbrand mit mindestens 96% Vol. Alkohol oder andere Weindestillate mit einem Alkoholgehalt von 52 bis 86% Vol. verwenden. Nach der Gärung muss ein Likörwein mindestens 12 % Vol. Alkohol enthalten, was einem Mindestmostgewicht von 84º Öchsle entspricht. Und nach dem Ausbau muss der Wein zwischen 15 und 22% Vol. Alkohol aufweisen. Erfüllt das Produkt all diese Anforderungen, darf es auf seinem Etikett den stolzen Titel Likörwein tragen.

Die bekanntesten Likörweine sind:

  • Portugal: Portwein, Madeira

  • Spanien: Sherry, Malaga, Tarragona, Lacrimae Christi

  • Ungarn: Ruster Ausbruch, Tokajer

  • Frankreich: Sauternes, Pineau des Charentes

  • Griechenland: Samos, Mavrodaphne



Likörwein als Speisebegleiter:

Egal ob Sherry, Portwein oder Sauternes, Likörweine sind intensiv in Farbe sowie Geschmack. Allerdings ist so ein Wein je nach Art seiner Herstellung ein trocken ausgebauter oder ein süßer Likörwein. Und abhängig davon lassen sich diese Südweine auch unterschiedlich kombinieren. Trocken ausgebaute Likörweine eignen sich hervorragend als Aperitiv vor dem Essen, wahlweise zu kalten und salzigen Vorspeisen wie Wurst- und Käseplatten oder Salat. Süße Südweine wirken hingegen sehr gut als Nachspeise, sind aber auch ideale Begleiter zum Dessert. Dieses sollte in diesem Falle besser aber nicht zu süß sein. Und wer beispielsweise zum Nachmittagskaffee nicht auf einen begleitenden Likörwein verzichten möchte, greift ebenso auf einen konzentrierten Likörwein zurück. Südweine sind ganz einzigartige Tropfen, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Nach der klassischen, oben vorgeschlagenen Kombination können Sie sich allerdings auch ruhig an gewagtere Speisepaarungen heranwagen und süße Likörweine zu exotischen Speisen wie Curryhuhn oder Thai-Food versuchen. Die Welt der Likörweine bietet ein breites Spektrum an Geschmacksvielfalt, das es weiterhin zu erforschen und verkosten gilt. Nicht umsonst fasziniert das Produkt Weinliebhaber rund um den Globus.
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