Wein aus Saale-Unstrut

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Die Region Saale-Unstrut blickt bereits auf eine Tausend Jahre alte Weintradition zurück. In dem Gebiet mit der prägnanten Weinbergkulisse bestätigte bereits Kaiser Otto III im Jahr 998 die Schenkung von Weinbergen an das Kloster Memleben. Dieser Moment bedeutete den Grundstein für den Weinanbau in Saale-Unstrut.

Die Weiterentwicklung des Weinanbaus ist in Saale-Unstrut besonders den Mönchen diverser Klöster zu verdanken. Zu diesen zählen die Mönche des Klosters Sancta Maria Schulpforta, welches 1137 gegründet wurde. Im 16. Jahrhundert vollzog sich der Weinanbau bereits auf einer Anbaufläche von 10.000 Hektar. Mit der Gründung der Naumburger Weinbaugesellschaft im Jahr 1835 erfuhr die Weinproduktion einen erneuten Aufschwung, nachdem sie in den beiden vorhergehenden Jahrhunderten durch diverse Einflüsse einige Rückschläge verkraften musste. Einen derben Rückschlag für den Weinanbau der Region bedeutete 1887 die rasante Verbreitung der Reblaus, welche den Weinanbau fast komplett stoppte. Erst im Jahr 1923 wurde der Kampf gegen die Reblaus gewonnen. Eine weitere Eindämmung des Weinanbaus bedeutete der zweite Weltkrieg. Von diesem erholte sich Saale-Unstrut erst in den 1960er Jahren, als der Weinanbau Unterstützung in einer staatlichen Förderung fand. Infolgedessen konnten sich die Rebflächen erneut ausdehnen. Ein bis heute anhaltender Aufschwung entstand nach der Wende.

Heutzutage prägen Weinberge mit Steilterrassen, jahrhundertealten Trockenmauern und romantischen Weinbergshäuschen die landschaftlich reizvolle Weinregion Saale-Unstrut. Zudem geben mittelalterliche Burgen und mystische Stätten ein Ambiente, das zum Genießen eines edlen Weines geradezu einlädt. Der hiesige Wein zeichnet sich durch ein feingliedriges, fruchtiges Bukett und seinen spritzigen Charakter aus. Durch den umweltschonenden Anbau nach Vorgaben des Landes Sachsen-Anhalt und eine sorgfältige qualitätsbewusste Arbeit in Weinberg und -keller entsteht ein Wein von besonderer Güte.

Die Weintradition ist heutzutage in Saale und Unstrut dank imposanter Terrassenweinberge und geschichtsträchtiger Trockenmauern allgegenwärtig. Des Weiteren befinden sich in dem circa 760 Hektar großen Weinanbaugebiet zahlreiche malerische Weinberghäuser.

Das sich über drei Bundesländer erstreckende Weinanbaugebiet ist am 51. Breitengrad gelegen und genießt den Ruf der am nördlichsten gelegenen Weinregion für Qualitätswein in Europa. Saale-Unstrut verläuft durch Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie durch Brandenburg. Die Böden aus Muschelkalk und Buntsandstein bieten für das Wachstum der Reben eine optimale Basis. Des Weiteren gedeihen die Trauben der Region dank der 1600 Sonnenstunden sowie der 500 Milliliter Niederschlag jährlich hervorragend. Diese Bedingungen garantieren die Herstellung duftiger, eleganter sowie leichter Weine.

In Saale-Unstrut wachsen mehr als 60 Reben, wodurch eine Vielfalt an Weinen gewährleistet ist. Zu den beliebtesten Weinen der Region zählen elegante Weißweine sowie Graue Burgunder und erdige Silvaner, erfrischende Rieslinge oder charakterstarke Müller-Thurgau.

In geringem Maße findet man hier ebenfalls Gutedel oder den roten André. Dieser wächst lediglich in Saale-Unstrut. Zu den roten Reben gehören Spätburgunder, Zweigelt, Portugieser sowie Dornfelder.

Die Weine in der gastfreundlichen Region werden in mehr als 50 Privatweingütern zu Qualitätsweinen herausgearbeitet. Zu den bekannten Namen zählen das Landesweingut Kloster Pforta, die Winzervereinigung Freyburg sowie die Sektkellerei Rotkäppchen.

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