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Wein aus Deutschland

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Deutschlands Weinbaugeschichte ist rund 2000 Jahre alt. Bereits die Kelten wussten um die schöne Wirkung vergärter Beeren. Allerdings war von Weinbau und Kultivierung noch lange nicht die Rede. Eher pressten und gärten die Kelten die Trauben von Wildreben, die es im Raum der Mosel schon seit der Jungsteinzeit gab. Erst durch die Eroberung Galliens durch Julius Cäsar kam auch der Anbau von Wein in das heutige Deutschland und verbreitete sich über das Rhône-Tal bis an die Mosel und den Rhein. Die Bedeutung von Wein nahm stetig zu. Die ältesten Funde zum Beweis von Weinbau in Deutschland stammen aus dem 1. Jahrhundert und weisen bereits auf Steillagen hin.

Karl der Große regelte im frühen 9. Jahrhundert schließlich durch die Landgüterverordnung den Weinmarkt des deutschen Reiches. Diese relativ kurze Liste von Vorschriften besagte etwa, dass Wein in Fässern anstatt in Schläuchen aufzubewahren sowie das Keltern mit den Füßen zu unterlassen sei.

Im Mittelalter befand sich die Welt der Weinkultivierung zum Großteil in Händen von mächtigen Klöstern, die den Wein in großen Mengen herstellten. Das lag allerdings auch an der Zollbefreiung für Klöster im Jahre 1219 anlässlich der Kreuzzüge. Somit konnten Mönche und Äbte soviel Wein transportieren, wie sie wollten, ohne dafür einen Groschen an Zoll zu bezahlen. Allerdings war Weinbau nicht nur der Geistlichkeit vorbehalten. Auch adlige Familien bauten ihre eigenen Sorten an, um guten Weiß- und Rotwein herzustellen. Wein galt als das beliebteste Getränk des Volkes, und lag somit noch weit vor Bier. Bald kam es jedoch durch importierte Konkurrenz aus Frankreich und Italien zu einem Überangebot an Wein. Die Preise sowie die Qualität sanken massiv.

Während der napoleonischen Kriege verloren die Klöster ihre Vormachtstellung im Weinbau. Die neuen Winzer hingegen legten ein besonderes Augenmerk auf Qualität und erhoben deutsche Weine zu internationalen Eliteprodukten. Von Moskau über Paris bis nach London - deutsche Weine waren Gang und Gäbe in jedem königlichen Haushalt.

Im 19. Jahrhundert litt der Weinbau in Deutschland gewaltig an der Reblaus, die ganze Gebiete zum Stillstand brachte. Erst um das 20. Jahrhundert herum begann eine neue Ära des deutschen Winzertums. Ein neues Gesetz erforderte, dass heimische Rebsorten auf amerikanischen Wurzeln gezüchtet werden sollten. Dieses Verfahren der Pfropfrebe ist verantwortlich für das heutige Sortiment an klassischen deutschen Sorten.

Rebsorten

Deutschland zeichnet sich vor allem durch seine Innovation aus. Unterschiedliche Kreuzungen ergaben beispielsweise den Dornfelder oder Kerner - typisch deutsche Beeren, die sich neben gestandenen Eliten der Weintrauben wie Spätburgunder oder Riesling pflanzen.

Zu den wichtigsten Weißweinsorten gehören:



Zu den wichtigsten Rotweinsorten gehören:


Obgleich die klimatischen Verhältnisse nicht optimal für eine fruchtbare Landwirtschaft scheinen mögen, erhalten die deutschen Trauben ideale Bedingungen für den Reifeprozess. Deutschland wird besonders im niedrigeren Preissegment durch hervorragende Weine vertreten, wobei sich besonders die Rieslingbeere hervorhebt. Aber auch die Silvaner- oder Grauburgunder machen eine fabelhafte Figur. So ist Deutschland der größte Riesling- und der drittgrößte Spätburgunderproduzent weltweit. Im internationalen Vergleich hatte sich Deutschland im Jahr 2014 den 10. Platz gesichert.

Der typische Wein aus Deutschland hat einen leichten Körper und überrascht mit intensiven Geschmacksnuancen und einem bestechenden Aroma. Er ist in der Regel ausgewogen und rund, während dessen Duft vom Boden, dem Weinberg und der Rebsorte abhängt. Und genau deswegen ist die Höhe der Weinberge, sowie deren Neigung, die Bewässerung und auch der Schieferanteil so wichtig, um letztendliche eine aromatische Sorte wie die Riesling erzeugen zu können. Deutschlands prominentester Riesling-Erzeuger ist vermutlich Günther Jauch. Aber auch Weinproduzenten wie Carolin Spanier Gillot, das Weingut Hans Wirsching, August Ziegler, Horst Sauer oder Robert Weil dürften den meisten Weinliebhabern ein Begriff sein.

13 bestimmte Anbaugebiete

Deutschland hat unzählige Weinregionen, jedoch nur 13 bestimmte Anbaugebiete, in denen die Herstellung von Qualitäts- und Prädikatsweinen genehmigt ist. Darüberhinaus baut das Land auf 26 Landweingebiete, welche die bestimmten Weinbaugebiete miteinbezieht.

Die 13 bestimmten Anbaugebiete umfassen ca. 100.000 ha Rebfläche. Dazu zählen folgende: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Diese Herkunftsbezeichnungen sind wichtig, wenn es um die Qualitätsbestimmung der Weine geht. Die Winzer Deutschlands haben sich das berühmte Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: "Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken." zu Herzen genommen, um uns Weinliebhabern Produkte feinster Qualität zu liefern.
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