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Assemblage oder sortenrein: Was schmeckt besser?

 TAGS:undefinedWer sich in ein Gespäch über Wein verirrt, stolpert schnell über Begriffe wie Assemblage oder Sortenrein. Ab hier scheiden sich meist die Geister, eine hitzige Diskussion scheint vorprogrammiert. Denn über Geschmack lässt sich bekanntlich sehr gut streiten.

Damit Sie gut vorbereitet in diese Thematik eintauchen und Ihr Gegenüber beim nächsten Mal mit Wissen überrumpeln, hier das Wichtigste über Rebsorten, sortenreine Weine und Assemblagen.

Rebsorte – Was ist das überhaupt? 

Aus den Früchten der Pflanzenart, Edle Weinrebe, entwickeln die Winzer unterschiedlichste Weine. Aber wie es auch unter den Äpfeln Varianten wie Granny Smith, Gala und Fuji gibt, kommt auch die Weinrebe mit ihren diversen Sorten daher. Diese wiederum teilen sich in zwei Untergruppen, weiße und rote Sorten. Das Fruchtfleisch ist gegenüber allen Erwartungen immer weiß, die Farbe nimmt Bezug auf die Farbe der Beerenschalen. Bekannte Rebsorten sind unter anderem die Riesling, Weißburgunder oder Chardonnay für Weißweine sowie Dornfelder, Spätburgunder oder Merlot für Rotweine.  

Interessant dabei ist folgende kleine Statistik. Aus mehreren 1000 Rebsorten sind lediglich um die 20 Sorten für 80% der Weltproduktion von Wein verantwortlich.

Und jede Sorte hat ihre eigenen Bedürfnisse: So wachsen nicht alle Rebsorten auf allen Bodentypen und auch die klimatischen Bedingungen spielen eine wichtige Rolle. Hinzu kommen Bewässerung, Schneiden, Aufzucht, und unzählige weitere Merkmale, über die der Winzer ganz genau Bescheid wissen muss.

Sortenreiner Wein vs. Assemblage

Von sortenreinen Weinen spricht man dann, wenn die Vinifizierung auf nur einer Rebsorte basiert. Vorreiter in dieser Kategorie ist die französische Weinregion Burgund. Dort setzt man hauptsächlich auf Pinot Noir- und Chardonnay-Erzeugnisse. Aber auch wenn mehrere Winzer dieselbe Rebsorte verwenden, schmeckt das Endprodukt nicht immer gleich. Terroir, Pflege, klimatische Bedingungen, Wasserhaushalt, Maischestandzeit, Gärung, Ausbau – vom Samen bis ins Glas findet ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren statt. Aber genau das macht die Ausarbeitung dieser Tropfen so spannend. Und um das Ganze nochmal einfach auszudrücken: Kartoffelsalat ist nicht gleich Kartoffelsalat, jeder Haushalt hat sein individuelles Rezept. Welches besser als das andere ist, ist am Ende reine Geschmackssache.  

Frankreich har eine lange Tradition von Assemblagen mit ihren önologischen Botschaftern in Bordeaux. Eine Assemblage ist eine Mischung, auch Cuvée, mehrere verschiedener Rebsorten. Der Winzer versucht, so den Wein zu harmonisieren und ihn bestmöglich auzuwiegen. Eine Assemblage kann sich auf verschiedene Arten zusammensetzen: Entweder handelt es sich um verschiedene Weine desselben Jahrgangs, oder um Weine derselben Sorte aus verschiedenen Parzellen, der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt – wenn man über die Regelwerke der unzähligen Ursprungsbezeichnungen kurz hinwegsieht. Dabei muss der Winzer wie ein Komponist auf Charakter, Aromen und Geschmack der einzelnen Trauben und Weine achten. Einige Sorten bringen Frucht, Biss und Säure, andere widerum Würzigkeit, Körper und Struktur. Die einen sind dominanter, die anderen unterwürfiger im Geschmack.

Welcher Wein gewinnt nun?

Eine mathematische Antwort können wir leider nicht bieten. Denn Sieger ist natürlich der Wein, der Ihnen am besten schmeckt. Es ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Vielleicht haben Sie gewisse Präferenzen, was die Rebsorten angehen: Schmeckt ihnen zum Beispiel ein guter Tempranillo Joven, können Sie sich ruhig auf eine spanische Assemblage von Tempranillo und Garnacha einlassen. Haben Sie es lieber komplexer und trinken gerne Pinot Noir, sollten Sie den Sommelier oder Weinverkäufer nach würzigen und gut strukturierten, leichten Rotweinen fragen. 

Fruchtige, süße Weißweine führen Sie eher in die Welt der Rieslinge, Muscat oder Sauvignon Blanc. Elegante, weiche Weißweine verlangen nach der Chardonnay.

Ihnen bietet sich eine unendliche Auswahl an Weinen. Um zu wissen, wonach man sucht, sollte man einfach so viele verschiedene Weine wie möglich verkosten. Dann weiß man auch, wonach man im Weinhandel fragen kann. Und nicht vergessen, beim nächsten Streitgespräch einfach erklären, was eine Assemblage ist und warum der Apfel nicht besser oder schlechter als die Birne ist. 

 

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5 Indikatoren für den Weingeschmack junger Menschen

 TAGS:undefinedWas trinken junge Menschen gerne? Das Movimiento D.O. Vino, eine Initiative der Spanischen Weinregulierung (CECRV), wollte das herausfinden. Das Ziel des Movimiento D.O. Vino: Die Werte des D.O. auch jungen Menschen schmackhaft machen. In sozialen Netzwerken hat die Initiative daher 1.000 junge Menschen zu ihren Präferenzen und Tendenzen zur Weinkultur befragt. Die Ergebnisse lassen sich in 5 Schlüssel-Indikatoren zusammenfassen:

1. Qualität über alles

Der wichtigste Faktor für junge Menschen ist die Qualität der Produkte, die sie konsumieren, das sagten 93% aller Befragten. An zweiter Stelle, laut 74% aller Befragten: Wein sollte aus einer D.O. stammen. Der Preis ist hingegen nur wenigen wichtig und ist gerade einmal für 16% der Befragten ausschlaggebend.

2. D.O.

Wie bereits zuvor gesagt: Die Herkunft und das Label des D.O. ist für junge Menschen von großer Bedeutung. Für 49% der Befragten ist es sogar ein Kriterium, was kaufentscheidend ist.

3. Rotwein, Rotwein, Rotwein

Rotwein ist der König unter den Königen und die favorisierte Wahl junger Konsumenten. Auch wenn alle Weine getrunken werden, der Rotwein übernimmt bei jungen Menschen die Führung unter den Vorlieben, gefolgt von Weißwein, Sekt, Rose und anderen Sorten wie Likör oder süße Weine.

4. Wein wird in Gesellschaft getrunken

Der Hauptgrund, Wein zu trinken ist für junge Menschen die Gesellschaft von Freunden. 74% trinken vornehmlich mit Freunden, 71% gerne auch mit ihrem Partner. Es steht außer Frage: Ein gutes Glas Wein schmeckt in guter Gesellschaft immer noch am besten.

5. Mit welchem Politiker würden Sie gerne einen Trinken?

Die letzte Frage der Befragung sollte die Parteien dieser Welt aufhorchen lassen. Denn die beliebteste Antwort unter allen Optionen war: Mit keinem. Wie sieht es bei Ihnen aus?

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Die Weine aus dem Osten bringen neuen Wind

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Die wachsende Beliebtheit der Weinkultur hat eine ganze Reihe von Vorteilen für alle Hersteller oder Vermittler, die in diesem energischem Sektor zu tun haben gebracht. Deswegen trauen sich immer mehr Verbraucher, die neuen Traubenvielfalten und Weine mit exotischer Herkunft zu probieren.

Länder mit wenig internationaler Bekanntheit hinsichtlich seiner Weinproduktion nutzen dies ebenfalls um die Werbung abwechslungsreich zu gestalten und zu versuchen, die Weinliebhaber in der ganzen Welt anzuziehen.

Einige Länder in Europa wie Bulgarien und Rumänien versuchen die internationalen Märkte mit immer mehr Qualität an ihren Produkten zu erobern. Das Merkwürdige daran ist, Ende der 80er Jahre die Weine beider Länder an großer Beliebtheit in Ländern wie England gewonnen haben, aber der Fall des Kommunismus bedeutete das Ende des Exports, aufgrund der Probleme die sich aus der Liberalisierung der Wirtschaft ergaben.

Der Anbau der Weinberge im industriellen Maßstab wurde in der Praxis vernachlässigt und erst im letzten Jahrzehnt erholte es sich wieder, dank der privaten Initiative einer Gruppe von ausländischen Unternehmern, aus Italien, Deutschland, Frankreich und England und Aristokraten, die aus dem postsowjetischen Exil zurückkehrten, und Weine wie Edoardo Miroglio, Soli Pinot Noir, Nova Zagora 2011; Sant’Ilia Cabernet Sauvignon/Cabernet Franc/Melnik, Elenovo, Thracian Lowlands, Bulgarien 2012; Cramele Recas Frunza Pinot Noir, Banat, Rumänien 2013; Prince Stirbey Tamaioasa Romaneasca Sec 2013; Borovitza Bella Rada, Bulgarien 2011 y Bessa Valley Enira Estate Red, Bulgarien 2009 herstellten.

Obwohl diese Länder die klimatischen Bedingungen und geeignete Flächen für die Produktion von Wein besitzen, kommen die Ergebnisse im Moment nicht an die in den Europäischen Gebieten mit mehr Tradition heran, aber die Evolution des Sektors scheint positiv und in den nächsten Jahren, werden wir  in den Regalen sicherlich jede Art von Händler entdecken. Eine immer größer werdende Menge aus Weinen die in Osteuropa zu unschlagbaren Kosten für die etabliertesten Hauptdarsteller auf dem Markt hergestellt wurden.

 

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Prince Stirbey Tamaioasa Romaneasca Sec: Ein aus den Romania-Weinbergen stammender und von Prince Stirbey kreierter Weißwein.

 

 

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Reserva Enira Bessa Valley Winery 2008:  Ein ausgezeichneter Bessa Valley-Rotwein, der sich durch die Verarbeitung von Trauben des Erntejahres 2008 auszeichnet.