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8 falsche Mythen über Whisky

 TAGS:undefinedZwar sind sich Experten einig, dass man Whisky trinken sollte, wie er einem am besten schmeckt. Allerdings kursieren verschiedene Mythen rund um die Art und Weise, wie man den Drink korrekt trinkt.

Der Experte und einzige Keeper of the Quiaich in Kolumbien (eine Gesellschaft, gegründet von verschiedenen Whiskyherstellern zur weltweiten Qualitätssicherung), Hernando Herrera, sprach mit FinanzasPersonales.com über die verbreitesten Mythen rund um dieses Getränk.

1. Whisky muss man pur trinken

„Wenn man bedenkt, dass Whisky 40 Vol. % Alkohol enthält, versteht man auch, warum es nötig ist, dem Glas ein wenig Wasser hinzuzufügen. Wer mehr als drei Gläser trinkt, dessen Geschmacksknospen werden sonst taub und man verliert den Geschmack des Whiskys im Mund“, erklärt er.

Der Verkoster von Diageo Reserve, Juan Pablo Acosta, versichert ebenfalls, dass nicht nicht alle Whiskies ohne Eis getrunken werden sollen. Die Trinkweise hängt von der Art und Weise ab, wie der Whisky gereift ist. „Es gibt Whiskies, die sehr rauchig sind, kräftig in Geschmack und Aroma. Die brauchen einen Eiswürfel, damit man sie trinken kann.“

2. Je teurer, desto besser

Der Verkoster der Marke William Grant & Sons Colombia, Stephan Lochbühler, äußert sich zum Preismythos rund um den Whisky. „In Frankreich wird am meisten Grant getrunken, der nicht mehr als $45 kostet. Das zeigt, dass nicht nur die teuersten Getränke die besten sind.“

Sein wichtigster Rat ist, alle möglichen Whiskies zu probieren und den zu wählen, der einem am besten schmeckt. „Man muss alles probieren“, sagt er.

Lochbühler erklärt: „Je länger gereift, desto teurer ist der Whisky. Das muss aber nicht heißen, dass dies das einzige gute Getränk ist, das man bekommen kann. Es kann sehr wohl jüngere Whiskies geben, die sehr angenehm sind.“ Es gibt sehr genießbare, weniger gereifte Whiskies zu einem guten Preis.

3. Whisky muss man schnell trinken

Um Whisky zu genießen, muss man ihn nicht in großen Mengen oder sehr schnell trinken. Um Unterschied zu Tequila oder Schnaps, kann man Whisky langsam trinken und genießen.

4. Whisky trinkt man nicht aus Kelchen

Die neue kolumbianische Art, Whisky aus Kelchen ohne Eis zu trinken, mag manchem seltsam anmuten. Aber die Schotten haben, wenn sie nicht einen Quaich (ein Hohlgefäß mit zwei Henkeln, normalerweise aus Silber, Aluminium oder Holz) benutzten, Whisky schon immer in kleinen Schlucken auf diese Weise konsumiert.

John Scott, einer der weltweit 17 Verkoster des schottischen Glendiffich, hat über weitere Mythen aufgeklärt:

5. Whisky mach warm

In Kolumbien trinkt man Whisky, um sich zu erfrischen, während man den Drink in Schottland zum Aufwärmen schätzt. Scott rät, die Art, wie man Whisky trinkt als eine Frage des persönlichen Geschmacks zu sehen.

6. Billiger Whisky verursacht einen Kater

Billiger Whisky hat den gleichen Alkoholgehalt wie teurer. „Aber wenn man während des Konsums überaktiv ist, sich physisch auslaugt, dehydriert, mental überspannt ist oder zu schnell trinkt, sich außerdem schlecht ernährt und nichts zu sich nimmt, während man trinkt, kann man einen Kater bekommen“, so Scott. Wird der Whisky hingegen beim Essen konsumiert und man unterhält sich dabei, fühlt man sich am nächsten Tag wohl, da man das Getränk langsam und moderat zu sich nimmt. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen Single Malt Whiskies und Blends (Flaschen die Malz und andere Getreide kombinieren): Chemisch ist bewiesen, das Single Malts weniger Kater verursachen, da sie einen geringeren Zuckergehalt haben.

7. Whisky kann man nicht kombinieren

Auch wenn das Zusammenspiel von Whisky und Essen anders ist als beim Wein: Wenn ein 12-Jahre-alter Whisky süß, fruchtig oder frisch mit leichtem Mandelgeschmack ist, kann er wunderbar mit dem frischen Geschmack einer Ceviche (roh in Zitronensaft und Gewürzen eingelegter Fisch oder Meeresfrüchte), einem Thunfischtartar oder gegrilltem Oktopus harmonieren. Andere Sommeliers empfehlen Whisky verdünnt mit Wasser und Eis zu kleinen Häppchen.

8. Die würzigen Aromen sind auf das Fass zurückzuführen

Ein weiterer Mythos besagt, dass die Aromen nach Zimt oder Gewürzen im Fass liegen. Die Distillerie führt dem Fass keinerlei Zutaten zu. 

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The Yamazaki 18 Years – ein mehrfach preisgekrönter japanischer Single Malt, der in mehr als 35 Ländern für Begeisterung sorgt: 2009, 2010, 2012 und 2013 erhielt er den ‚SWSC Double Gold Award‘! 

 

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The Macallan Amber ist der zweite von fünf Whiskeys aus der ‚The Macallan 1824‘ Produktreihe. Er ist ebenso zweiter in Intensität und seiner Bernsteinfarbe. 

 

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Whisky Bowmore 18 Años ist ein Whisky des Herstellers Bowmore Distillery und mit 43º. Gemäß unseren Uvinum-Nutzern verdient dieser Whisky eine Bewertung von 4 von 5 Punkten .

 

Bild: nicolas stefanni (flickr)

Die Whiskys der Highlands

Wenn du ein Whiskyfan bist, hast du bestimmt schoneinmal von den Highlands gehört.

 TAGS:Diese Region in Schottland verfügt gemeinsam mit Speyside über die grösste Anzahl an Spiritusbrennereien. Single-Malt oder Blend sind die wichtigsten Whiskyarten, auf die man in dieser Region treffen kann, es existieren aber auch andere Arten, wie das Blended-Malt oder Korn, obwohl diese nicht so verbreitet sind wie erstere.

Und warum die Highlands? Der Whisky der Highlands folgt im Grunde keinen speziellen, homogenen Charakteristiken bei der Produktion. Denn Whiskykenner, die oft verschiedene Marken, Jahrgänge, etc. probieren, wissen, dass die Bezeichung in engem Zusammenhang mit einem geographischen Kriterium steht.

Das bedeutet, dass man, wenn man ein Experte in Highlandwhiskys werden möchte, schrittweise verschiedene Spiritusbrennereien kennenlernen sollte. Jede einzelne hat eine eigene Herstellung, Komposition, Alkoholgehalt (in jedem Fall höher als 40%), eine Reifezeit und eine  Holzart für die Fässer, in denen es altert. (meistens Eiche, aber auch anderes Material).

Eine der beliebtesten Spiritusbrennereien, die mir aufgrund ihrer Produkte am besten gefällt, ist Balblair Distillery. Seit 1790 ist sie eine der aktivsten, von denen Dokumente erhältlich sind. Ihr Single-malt ist der Rede wert und wird in 7 jahrgängen produziert: 1965, 1975, 1978, 1989, 1990, 1997 und 2000. Jede von ihnen hat einen individuellen und sehr exklusiven Charakter.

Auch die Glenmorangie Distillery ist der Rede wert. Auch wenn sie noch nicht so lange existiert, ist sie sehr an Schottland gebunden und ihre Produkte sind sehr ursprungsgebunden. Sie hat bereits verschiedene Preisein internationalen Wettbewerben im Spiritusbrennen gewonnen.

Heutzutage ist dieses Familienunternehmen jedoch nicht mehr dasselbe. 2004 wurde es von der franzosischen Gruppe Moët Hennessy Louis Vuitton gekauft,  seine Produkte sind aber immer noch aufgrund ihrer guten Qualität bekannt.  Dennoch ist diese typisch schottische Essenz verloren gegangen und nun profitiert es vom Luxusmarketing des französischen Unternehmens.

Wer den Whisky der Highlands noch nicht kennt und sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen will, kann sich diese zwei Ratschläge merken:

 TAGS:Glenmorangie 25Glenmorangie 25

Glenmorangie 25, gealter in Weinfässern.

 TAGS:Balblair 10 YearsBalblair 10 Years

Balblair 10 Years, eine gute Option um die Essenz der Brennerei kennenzulernen.