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Indischer Whisky wagt den großen Sprung

 TAGS:undefinedEs ist vielleicht ein wenig überraschend, aber Indien hat sich nach und nach zu einem der großen Produzenten im Markt für qualitativen Whisky gemausert. Alleine im vergangenen Jahr wurden in Indien über 1.500 Millionen Liter Whisky konsumiert. Klar, die große Population spielt hier eine Rolle. Dennoch ist es eine beeindruckende Statistik, die man nicht einfach ignorieren sollte.

Das Land hat viele Vorzüge gegenüber seinen Wettbewerbern wie Schottland oder die USA. Einer der großen Vorteile sind die relativ gesehen günstigen Lohnkosten. Ebenfalls wichtig: Indien ist ein Land, das Gerste von allerhöchster Güte produziert. Nicht zu vergessen die optimalen klimatischen Bedingungen für die Reifung des Whiskys.

Die beiden wichtigsten Hersteller von indischem Whisky sind Armut Whisky und John Paul und beide haben vor kurzem den US-amerikanischen Markt erreicht. Fast ein dutzend weitere indische Whiskys wollen folgen.

John Paul stammt aus der Region Goa, wo das tropische Klima das ganze Jahr für gleichbleibende Temperaturen sorgt – eine optimale Voraussetzung für die Lagerung und Reifung von Whisky, da so ein gleichbleibendes Niveau entsteht. „Es ist nicht notwendig, Whiskyfässer zu rotieren, wie es die Amerikaner machen“, erklärt Michael D’Souza, Master Distiller bei John Paul.

„Sie können Whiskys nicht einfach miteinander vergleichen, da jeder Malt seinen eigenen Charakter hat“, sagt D’Souza. „Unsere Whiskys erhalten allerdings hohe Bewertungen bei internationalen Vergleichen von Schottischen Whiskys und erreichen häufig höhere Bewertungen als notwendig.“

Quelle: The Drinks Business

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Woher stammt eigentlich das Wort Whisky?

 TAGS:undefinedDas Wort „Whiskey“ geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück, wo es als erstes als gälische Übersetzung für das lateinische „Aqua Vitae“ auftrat. Das „Lebenswasser“ hieß im gälischen „Uisge Beatha“. Die Nutzung des Wortes Whiskey geht aber wohl einige Jahrhunderte weiter zurück.

Whiskey ist eines der traditionellen Wörter, deren Rechtschreibung im mittleren 17. Jahrhundert an die englische Aussprache angepasst wurde. Erstmals aufgeschrieben, kennen wir es heute als „Whisky“ oder als „Whiskey“ mit „e“. Letzteres verwenden heute ausschließlich irische und US-amerikanische Destillerien, die den Whiskey aus Getreide herstellen. Früher machte ein „e“ mehr oder weniger keinen Unterschied.

Die Produktion von Whisk(e)y geht bis zu den antiken Kelten zurück. Erste schriftliche Verweise findet man aber erst bei schottischen Mönchen im 15. Jahrhundert, wo man Whisky als medizinischen Trunk nutzte.

Die Unterscheidung zwischen Whiskey und Whisky ist hingegen relativ neu. Sie geht auf die 1870er Jahre zurück, wo sich irische und US-amerikanische Destillerien mit dem zusätzliche „e“ von schottischen Whiskys absetzen wollten, die damals als Produkte geringer Qualität galten.

Ob diese Legende wahr ist oder nicht, heute wird die Schreibweise für Whiskeys aus Irland (aus Gerste, dreifach destilliert) und den USA (aus Mais mit Weizen-, Roggen- und Gerstenmalzzusatz) verwendet. Die e-losen Schotten setzen hingegen ausschließlich auf Gerstenmalz und die Kanadier auf Roggen und Mais. Guter Whisky wird aber auch in Ländern wie Wales und Japan produziert, inspiriert vor allem durch schottische Whiskys.

Sie können es sich bei der komplizierten Namensgebung aber auch einfach machen und auf „Scotch“ setzen. Whisky der ausschließlich aus Schottland kommt.

Bild: Flickr

Anleger wechseln vom Wein zum Whisky

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Es scheint, als habe der Druck, den die asiatischen Investoren auf die Weinwelt ausübten und welcher die Preise der Topweine in die Höhe schnellen ließ, die traditionellen Anleger abschreckt. Denn die Investoren greifen nun alternativ immer mehr auf japanischen und schottischen Whisky zurück.

Obgleich wir Weinliebhaber dem Wein stets treu bleiben werden, beeinflusst dieser Trend, ob bewusst oder unbewusst, wohl auch unser Kaufverhalten. Dies lässt vermuten, dass den Anlegern nun auch Konsumenten folgen werden, die dem Whisky eine Chance geben, was sich wiederum auf dem Markt bemerkbar machen wird.

Rickesh Kishnani, der Chef eines Investment-Unternehmens für Wein in Hong Kong, hat als Reaktion auf die steigenden Investionen im Bereich der Prädikatsweine und mit klarem, auf den Whisky gerichteten Blick im Juni den ersten Whiskyfond aufgelegt

Derzeit sind die Anleger auf der stetigen Suche nach schottischen Malt-Marken, wie beispielsweise Macallan, Bowmore und Dalmore und ebenso nach japanischen Whiskys wie Karuizawa y Yamazaki.

Kürzlich ist eine Flasche des japanischen Whiskys Hanyu Ichiro malta Ace of Spades bei einer Versteigerung der Bonhams in Hong Kong für 85.750,00 Hong Kong Dollar verkauft worden, was einem Betrag von etwa 8.400 Euro entspricht. Dies übersteigt den Preis einer Kiste Château Margaux 1982, die im Juni im Rahmen einer von Sotheby ausgerichteten Auktion in New York preisgegeben wurde.

Die Flasche dieses japanischen Whiskys, welcher in einem alten Jerez-Fass reifte und 2005 abgefüllt wurde, war die Nummer 5 von 122 Destillaten des Jahres 1985.

Als Folge dieses Aufschwungs steigen die Gebotspreise für alte und außergewöhnliche Whiskys ins Unermessliche. So hat das Auktionshaus Sotheby beispielsweise eine 6-Liter-Flasche des Macallan „M“ Single Malt für 4,9 Millionen Dollar veräußert, was mehr als 3,75 Millionen Euro entspricht.

Laut den Kennzahlen des IGC (Investment Grade Scotch) verzeichneten die 100 besten Malt-Whiskys von Anfang 2008 bis Juli diesen Jahres eine Ertragssteigerung von 440%.

„Es ist ein Wahnsinn, die Nachfrage ist explodiert“, sagte David Wainwright, Generaldirektor des Auktionshauses Zachys Asia.

Abgesehen von der Wertsteigerung der alten und außergewöhnlichen Whiskys, hat auch die Zunahme der Nachfrage die Angst geschürt, dass der Markt von Spekulanten überflutet werden wird.

Aufgrund der langen Fassreife des Whiskys ist es einer Mehrzahl der ungefähr 100 Brennereien von Malt-Whisky in Schottland nicht mehr möglich, die anschwellende Nachfrage zu decken.

Obwohl einerseits zu befürchten ist, dass sich die Whiskygebote auf dem Markt auch dieses Jahr weiterhin erhöhen werden, könnte die Preisminderung ausgelesener Weine eine wunderbare Nachricht für diejenigen darstellen, die ihre persönlichen Weinkeller bereichern möchten.

Heute empfehlen wir Ihnen zwei Whiskys, in die Sie investieren sollten. Doch, Sie können dem Verlangen, sie zu öffnen, widerstehen!      

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Whyte & Mackey 30 Jahre Whisky Etui

Woher weiß man, ob der Whisky gut ist (I)

 TAGS:undefinedBezieht man sich auf den Whisky gibt es eine Reihe von Präferenzen aus denen man wählen kann und die man kaufen kann, zum Trinken und Genießen. Trotzdem schadet es nie zu hören, was die Experten sagen. Es kann nützlich sein, die Ratschläge zu kennen, um einen guten Whisky zu bestimmen und zu genießen.

Viele Personen genießen wenig von der Qualität des Whiskys, denn sie mischen ihn mit zuckerhaltigen Erfrischungen und können ihn nicht mehr schmecken und so nicht mehr die Eigenschaften des Getränks erhalten. Laut Xavier Monclus, Weinprobeleiter für Europa von Louis Vuitton Möet Hennesy Spanien (LVMH) gibt es einen Schlüssel, um einen guten Whisky zu differenzieren und zu genießen.

  • Geruch: Wenn man sich dem Whisky mit der Nase nähert, sollte dieser nicht zu übertrieben nach Alkohol riechen, an dem Punkt an dem die Wahrnehmung der anderen Aromen des Getränks vermieden wird. Falls du auf einen Whisky mit übermäßigem Geruch nach Alkohol triffst, können wir sofort die niedrige Qualität identifizieren. ?Wenn wir uns einem Whisky nähern, müssen wir zuerst beweisen, dass er eine gute alkoholische Integration hat; er sollte nicht zu offensiv nach Alkohol riechen?, bestätigt Monclús.
  • Geschmack: So ist das auch beim Aroma, der Geschmack des ersten Schlucks Whiskys ist der, den unsere Wahrnehmung am Gaumen spürt, unabhängig von seinem Alkoholwert, sollten wir uns nicht taub oder irritiert im Mund fühlen wegen des Alkohols. ?Obwohl der Alkohol im Mund mehr präsent ist, als in der Nase, sollten wir niemals Taubheit im Mund durch Alkohol fühlen. Wenn du einen Whisky trinkst und die Anwesenheit von Alkohol so wichtig ist, dass es deinen Mund irritiert und dich taub fühlen lässt, dann bedeutet dass, dass du den Whisky nicht mehr genießen können?, sagt Monclús.
  • Preis: Es ist ein allgemeiner Aberglauben, dass die teuersten Whiskys von hoher Qualität sind und eine höhere Empfehlung genießen, sodass man ruhig ein wenig mehr investieren kann, um einen richtigen Malz Whisky mit 10 bis 12 Jahre mit nach Hause zu nehmen. Es ist auch wichtig, unsere Gesundheit zu schützen, weswegen Monclús sagt: Es ist viel besser wenig und gutes zu trinken, als viel und günstiges. Wir haben nur eine Leber und wenn möglich, dann sollte alles was unserem Körper zugeführt wird von hoher Qualität sein. Die schlechten Produkte bringen nur Probleme, Leberprobleme und Probleme am Tag danach.?

Welches ist dein Lieblingswhisky? Welchen empfiehlst du uns? Wir zeigen euch heute 2 die man unbedingt probieren muss:

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Monkey Shoulder, einer der besten Whiskys unter den Sachkenner.

 

 

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Laphroaig 10 Jahre:seine Noten nach Holz und Torf wandeln ihn in einen der aromatischsten Whiskys.

 

Die 5 Mythen des schottischen Whiskys

 TAGS:Ja der Whisky ist ein ausgezeichneter Schnaps, der schottische Whisky ist der Gipfel der Exzellenz. Das zumindest ist, was die Experten versichern, während die anderen uns die Mythen im Zusammenhang mit dem Getränk auftischen. Trotzdem ist nicht alles was man über den schottischen Whisky sagt, wahr, heute versuchen wir einige der allgemeinen Mythen, die es über den schottischen Whisky gibt aufzuklären.

Einige dieser Mythos sind häufig unter den ?falsch verstandenen?,  andere wirken sich auf alle aus. Werfe mal einen Blick darauf und kommentiere, hast du einige dieser Mythen für wahr gehalten?

  • Den schottischen Whisky trinkt man pur: Falsch. Viele Brennmeister raten dazu, einen kleinen Wasseranteil hinzuzufügen, damit sich der Whisky, beim Mischen, einige Aromen ?eröffnet? und man sie mit mehr Leichtigkeit wahrnehmen kann. Es stimmt, dass das Eis den Whisky erkalten lässt und es sein kann, dass einige Aromen nicht auftreten, aber wenn die Temperatur hoch ist oder die Menge ausreichend ist, ist es kein Problem, einen Whisky mit Eis zu trinken.
  • Niemals mischt man einen schottischen Whisky mit Erfrischungen: Falsch. Der Markt des schottischen Whiskys ist so breit gefächert, dass er alle Paletten umfasst. Es gibt Whiskys mit so viel Intensität von Aromen, dass man sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen sollte, aber es gibt andere, die man mit der Idee herstellt, sie mit Erfrischungen zu mischen.
  • Je dunkler die Farbe eines Whiskys ist, umso besser seine Qualität: Falsch. Die Brennereien scheinen dem Whisky Elemente hinzuzufügen, die seine Farbe auf künstliche Weise verändern, manchmal absichtlich, damit die Erfahrung einen schottischen Whisky zu trinken, sich für alle Sinne lohnt. Aber das bedeutet, dass die Farbe nicht natürlich ist und das wir uns auf jeden Fall nicht darauf verlassen können.
  • Ein einfacher Whisky (aus einem einzigen Vorgang) ist besser als ein Blend (Mischung aus mehreren Whiskys): Falsch. Wenn die Whiskys, die gemischt werden alle von ausgezeichneter Qualität sind, wie es häufig der Fall ist, ist die Herstellung eines Blend, die beste Art eine Tiefe von Aromen hinzuzufügen und bestimmte Nuancen zu erreichen, die ein einziger Whisky nicht so einfach erhält. Man darf auch nicht vergessen, dass die Brennereimeister große Experten in der Kunst des ?blendings? sind und die Begutachtung  in dieser Kunst kann ihren Ruf nur noch steigern, sogar bei der reinen Herstellung.
  • Der gute schottische Whisky ist leicht erkennbar durch seine geräucherten Aromen: Falsch. Das war vor langer Zeit mal richtig, aber die Brennereien haben die Möglichkeiten der Produktion erweitert, um neue Geschmäcker und Sensationen zu suchen. So gibt es also Whiskys die salzig sind oder nach Kohle schmecken, neben den klassischen geräucherten nach Leder und Vanille. Zusätzlich haben die japanischen Whiskys das wichtigste der schottischen Herstellungsart kopiert, weswegen man manchmal einen guten schottischen Whisky mit einem japanischen verwechseln kann.

Auf jeden Fall hast du wie immer das letzte Wort darüber, wie man einen schottischen Whisky trinkt und welcher dir gefällt. Also hör auf uns und probiere diese 2 Whiskys, du wirst es nicht bereuen.

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Johnnie Walker Blue Label, Ein Whisky blend der sich unter den weltweit besten hervorhebt.

 

 

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Talisker 10 Years Old: Talisker ist einer der Referenzmarken vom schottischen Whisky. Der Liebling von Robert Louis Stevenson.

 

Die wichtigsten Gegenden des schottischen Whiskys (Teil II)

 TAGS:Folgt uns und entdeckt die wichtigsten Gegenden des schottischen Whiskys, seine wichtigen Brennereien und seine repräsentative Whiskys.

Hochland

Das Hochland liegt im nördlichen Teil von Schottland, und ist einer der größten Gebiete inklusive der umliegenden Inseln außer Islay, welche als andere Zone des schottischen Whiskys betrachtet wird. Unstimmigerweise beinhaltet das Gebiet auch echte Gegenden mit tieferer Erde im Nordosten von Schottland, wie Banffshire und Aberdeenshire.

Unter den Whiskys aus dem Hochland, haben wir einige bekannte wie unter anderem: Aberfeldy (1896), An Cnoc (1894), Ardmore (1898), Balblair (1790 ? erneut erbaut 1895), Ben Nevis (1825), Dallas Dhu (1899), Dalmore (1839), Dalwhinnie (1897), Glen Garioch (1797), Glengoyne (1833), Glen Ord  (1838), Loch Lomond (1840), Oban (1794), Royal Brackla (1812), Royal Lochnagar (1824), Tomatin (1897).

Insel Single Malts

Die Inseln von Malta, wie man sie nennt, darunter versteht man alle Inseln des Umkreises die zum schottischen Teil gehören außer Islay. Alle Whiskys, die in dieser Gegend produziert werden, werden als Island Single Malts bezeichnet, obwohl er dem des Flachlands sehr ähnlich ist, wird er als ein andersartiger Whisky betrachtet, ein Whisky mit Zusatzbemerkungen ähnlich wie dem Rauch oder Torf.

Unter den wichtigsten Whiskys aus diesem Gebiet, können wir folgende nennen: Arran (1995) von der Insel Arran, Highland Park (1798) von der Insel Orkney, Jura (1810) von der Insel Jura, Scapa (1885) von den Inseln Orkney, Talisker (1830) von der Insel Skye, und Tobermory (1823) von der Insel Mull.

 

Campbeltown 

Eine Gegend gelegen auf der schottischen Halbinsel Kintyre (im Osten der Insel). Dieses als Welthauptstadt des Whiskys verkündete Gebiet, früher ein wichtiger Whiskyhersteller, war einmal das Zentrum der Whiskyproduktion, mit 28 Brennereien ringsherum. Heute sind fast alle geschlossen, und es funktionieren nur noch: Springbank  (1828), Glengyle (1872) und Glen Escotia (1832) in Betrieb.

Islay

Islay ist die südlichste schottische Insel, sie liegt an der westlichen Küste und heute ist sein Name ein Synonym für schottischen Whisky. Hier findet man Whiskys wie Laphroaig (1815), Lagavulin (1816) y Ardbeg (1815). Whiskys die als Hauptmerkmal den Rauch abgeleitet von Torf haben. Hier finden wir auch Caol Ila ( (1846), mit ähnlichen Eigenschaften.

Wir müssen auch die wichtigsten Whiskys wie Bunnahabhain (1881) y Bruichladdich (1881), die als sehr bekömmlich bezeichnet werden nennen. Unter anderen wichtigen Whiskys aus Islay haben wir folgende: Ardbeg (1815), Bowmore (1779), Kilchoman (1881),  und Port Charlotte (1829).Willst du wissen, wie er schmeckt? Du musst ihn probieren, aber er gefällt dir garantiert.

Schottischer Whisky

 TAGS:Der schottische Whisky oder einfach Scotch (?schottisch?), ist der exklusivste und einzige Whisky, der in Schottland hergestellt wird und für viele der beste Whisky der Welt. Damit ein Whisky schottisch ist, muss er einige Normen und Standarte einhalten, die das Gesetz des schottischen Whiskys des Vereinigten Königreichs von England aus dem Jahr 1990 vorgibt, was wiederum verdeutlicht und der Satzung des gleichen Namens aus dem Jahr 1988 neues Leben schenkt,.

Besagte Satzung legt folgenden Normen und Standarde dieses Destillates fest, damit der in frage kommende Whisky schottisch dominiert wird.

  • Der schottische Whisky muss in einer schottischen Brennerei hergestellt und verarbeitet werden, mit Wasser und gemalzener Gerste. Bei dieser Zubereitung kann man auch andere Arten von Getreide hinzufügen, immer nur dann, wenn sie in der Brenner verarbeitet worden sind.
  • Der schottische Whisky muss bei einem Grad von 94,8 Alkohol pro Fassungsvermogen destilliert werden (so erhält sich der Geschmack der Zutaten mit dem er hergestellt worden ist)
  • Der schottische Whisky muss in Eichenfässern aus Schottland altern, für mindestens 3 Jahre.
  • Dem schottischen Whisky sollte man keine andere Art der Inhaltsstoffe hinzufügen, was kein Wasser oder Kandis ist. (mit Färbstoff)
  • Den schottischen Whisky kann man nicht mit weniger als 40° Alkohol pro Fassungsvermögen abfüllen.

Geschichte des schottischen Whiskys

Man sagt, dass die christlichen Mönche die Destillierung zwischen dem IV. und V. Jahrhundert nach Schottland getragen haben. Die erste dokumentierte Aufzeichnung der Herstellung des schottischen Whiskys datiert aus dem Jahr 1494, auf der Hacienda Rolls, mit einer Produktion von 1500 Flaschen. Im Jahr 1506 besuchte der schottische König Jacobo IV (1488-1513) die Stadt Dundee, wo der König überrascht war, zu erfahren, dass die Barbier dieser Stadt sich der Herstellung des Whiskys widmeten. Seitdem weiß man, dass das Gremium der Barbier in Edinburgh die Beauftragten dafür waren, dieses Getränk mit dem besten Heilwasser herzustellen.

Im Jahr 1644 legte man in Schottland eine Steuer auf die Herstellung des Whiskys, bereits im Jahr 1780 gab es 8 legale Brennereien und mehr als 400 illegale, aber das hielt nicht ewig an, denn das Jahr 1823 strich die Beschränkungen für die Lizenzen der Brennereien wieder, mit dem Erfolg, das die illegalen Brennereien fast verschwanden.

Im Jahr 1831 erlitt der schottische Whisky eine Revolution, bei der ein neuer Prozess genannt Alambic coffey eingeführt wurde, der Verlauf ermöglichte einen besseren und trockeneren Whisky herzustellen, der den schottischen Whisky auf einen Schlag noch berühmter machte und seine Verbreitung in andere europäische Länder möglich machte. Wie uns die Geschichte des schottischen Whiskys erzählt, hat er das Verbot, die Kriege und die Revolutionen, wirtschaftlichen Krisen und den Konjunkturrückgang überlebt. Heute ist er der am meisten vertretende Whisky der Welt mit Präsenz in über 200 Ländern.

Einen schottischen Whisky zu empfehlen ist einer der schwierigsten Aufgaben. Denn außer dem Geschmack gibt es viel Markentreue, im Gegensatz zum Wein, wo man eher variiert. Aber trotzdem empfehlen wir Ihnen, zumindest einmal Ihrem Whisky untreu zu werden und andere zu probieren:

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Isle of Jura Superstition, In der klassischen Linie behält, Isle of Jura Superstition den original Geschmack des Whiskys und er kombiniert ihn meisterhaft mit der Berührung des Holzes in dem er altert. Ein alter Whisky lebendig und trocken.

 

 TAGS:Lagavulin 16 YearsLagavulin 16 Years

Lagavulin 16 Years. Sie lieben ihn oder Sie hassen ihn. Es gibt keinen Mittelweg mit diesem schottischen Whisky, der so anders ist. Anstatt trockener Aromen nach Vanille bietet uns dieser Whisky von Anfang an starke Aromen nach Öl und Salz. Er ist anders als die anderen, und wenn Sie am Ball bleiben, werden Sie am Ende verrückt danach.

 

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Macallan 12 Years Fine Oak, Einer der Whiskys der zurzeit am erfolgreichsten ist. Gerösteter Geschmack und Vanille, ein Whisky trocken und sehr angenehmen. Von der Linie der Isle of Jura und etwas billiger.

 

Welchen Whisky haben Sie probiert? Welcher gefällt Ihnen am besten? Sie sind ein Fan von einem bestimmten schottischen Whisky?