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Guten Appetit! Italienische Küche für Anfänger

 TAGS:undefinedTatsächlich. In Italien gibt ein ein Leben jenseits der Pizza und dieses ist bunt! Grün wie Basilikum, weiß, rot. Die italienische Küche ist aromatisch und voller Freude. Aber was kocht man in der typische italienischen Küche? Hier sind einige Beispiele.

Pasta: Einfach immer ein köstliches Gericht, besonders, wenn Sie sie mit frischen Soßen aus Tomaten oder Pilzen abrunden und mit Merlot, Carmenère oder Shiraz paaren. Auch Rosés aus Syrah passen sehr gut. Zu diesen Weinen passen übrigens auch andere Pastas wie Gnocchi alla Romana mit Frischkäse und Pilzen, Rigatoni Ragout vom Hasen mit Blaubeermarmelade, Cappellacci di Zucca und Penne Rigate mit Lammragout oder einfach Nudeln mit Kichererbsen und Zucchini. Wenn Sie gerne Lasagne essen, probieren Sie einen Cabernet Sauvignon dazu.

Reisgerichte: Reis steht in Italien besonders für Risotto. Tradition wird der Reis hier in einer besonderen Brühe gekocht. Eines der beliebtesten Risotto-Rezepte stammt aus der Region Veneto und wird Risi e Bisi genannt, Reis und Erbsen. Auch Risotto ai Funghi ist weit verbreitet. Zum kräftigen Risotto passen insbesondere Weißweine aus Chardonnay, Pinot Grigio oder Pinot Blanc.

Polenta: Polenta wird aus Mais gemacht und ist besonders vielseitig. Polenta isst man häufig als Grundlage zu Pilzgerichten. Versuchen Sie einen Malbec oder Syrah dazu.

Suppen: Kein Winter ohne italienische Suppen. Besonders beliebt sind Kichererbsensuppen oder Kastaniensuppe, welche besonders im landesinneren beliebt ist. Auch die berühmte Minestrone darf natürlich nicht fehlen. Zu allen Dreien empfehlen für Rotwein aus Pinot Noir oder Merlot.

Nachtisch: Sie haben einen süßen Zahn? Dann dürfen Sie Kekse wie Meini oder die Schiacciata all’uva (ein Foccacia mit Trauben oder der Toskana) nicht verpassen. Ebenfalls typisch: Schwarzplententorte (aus Buchweizen und Apfel und typisch im Norden Italiens), Panna Cotta (eine Puddingcrem aus dem Piemont). Zu allen Desserts passt ein Weißwein besonders gut, ob süß oder trocken sollten Sie Ihren Gaumen entscheiden lassen.

 TAGS:Masi Agricola Campofiorin Rosso del Veronese 2013Masi Agricola Campofiorin Rosso del Veronese 2013

Masi Agricola Campofiorin Rosso del Veronese 2013

 

 

 TAGS:Tenuta Dell'Ornellaia Le Volte 2012Tenuta Dell’Ornellaia Le Volte 2012

Tenuta Dell’Ornellaia Le Volte 2012

 

 

*Bild: bloggyboulga

Friuli: Die Liebe für weiße Weine

 TAGS:undefinedIn Friuli, im nordosten Italiens finden Sie einige der besten Weine des Landes, benannt nach dem Berg, auf dem sie wachsen. Auch wenn die Region im Vergleich zum Rest Italiens sehr klein ist, werden dort einige der besten Weißweine des Landes produziert.

Gleich 30 Weine unterschiedlichen Typs werden hier in kleinen Mengen gekeltert. Zu den populärsten gehören:

1. Friuli Grave

Friuli Grave ist für fast die Hälfte der regionalen Produktion verantwortlich. Die Gegend besteht aus vier flachen Tälern mit vielen großen Felsen. Die Felsen heizen sich am Tag auf und kühlen in der Nacht ab. Den Trauben reifen so mit einem hohen Säureanteil. Weine wie Pinot Grigio und Prosecco gehörten zu den Königen des Friuli Grave und passen ideal zu Sushi, Gemüse, leichtem Käse und funktionieren als Aperitif auch ganz alleine.

2. Colli Orientali del Friuli

Zu finden im Osten von Udine, ist die Gegend bekannt für lokale und interntionale Trauben wie Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pinot Grigio. Die Weißweine von Colli Orientali del Friuli bieten Aromen von weißen Blüten und reifen Äpfeln. Auch reife Steinfrüchte und der lange Abgang sind typisch für die Region.

Die wichtigsten Trauben sind: Friulano, eine leichte Traube mit delikaten Noten von Thymian und Aprikot, Meyer, aus der Weine mit Zitronenaroma, roten Johannisbeeren und einem Hauch von bitterem Mandel bieten, Ribolla Gialla (Jal-la), die mit Ihrem hohen Säureanteil und dem reichhaltigen Aprikosenaroma, Mandarine und asiatischem Pfirsich auftrumpfen sowie Malvasia (mal-vah-see-ah), welche mit einer kräftigen Blütennote schon fast ein parfümisch anmutet.

Auch wenn die Weine schwer zu finden sind, wer sie einmal hat, genießt die vielen Aromen von Akazien, Honig, Feigen, getrockneten Früchten und den mineralischen Abgang mit Süße und einer gut balancierten Säure. Die Weine passen besonders gut zu süßen Desserts auf Nussbasis und gereiftem Käse.

3. Collio

Collio liegt an der Grenze zu Slowenien im Gebiet von Gorizia und ist bekannt für seinen Chardonnay und gereifte, lokale Weine. Das Anbaugebiet umfasst gerade einmal 5 Prozent der Fruili-Weingüter. Internationale Trauben wie Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pinot Grigio finden hier allerdings ideale Wachstumsbedingungen. Die Weine werden ohne Kontakt zu Sauerstoff fermentiert und erhalten so eine enorm frische Note von reifen Äpfeln, Aprikosen, Ananas, begleitet von Aromen reifer Haselnüsse und Vanille.

4. Carso

Gelegen in den Hügeln um Trieste ist die Gegend bekannt für seine orangenen Weine.

Orangener Wein entsteht aus einer traditionellen Herstellung, bei der der Wein noch lange in Kontakt mit der Traubenhaut steht. Die daraus entstehenden Weine verführen mit Aromen von getrockneten Früchten, Teeblättern, süßen Gewürzen, einem Hauch Oxidation, einem hohen Säureanteil und den sanften Tanninen, gepaart mit einem lang anhaltenden Abgang.

Auch wenn es keine festen Regeln für Trauben bei der Herstellung von orangenem Wein gibt, in der Regel kommen Pinot Grigio, Ribolla Gialla und Malvasia zum Einsatz. Manchmal entscheidet aber auch der Winzer nach eigenem Geschmack.

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Di Lenardo Sauvignon Blanc 2015

 

 

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Sauvignon Venica Ronco Delle Mele

 

 

*Imagen: Lorenzo Magnis (fickr)

Italienischer Wein führt die Bio-Kultur an

 TAGS:undefinedBio ist nicht nur eine Modeerscheinung. Es ist ein Weg, die Agrarkultur zu verstehen und findet immer mehr Verbreitung. Auch die Weinproduktion bildet da keine Ausnahme – insbesondere in Italien, wo bereits 1.300 Weingüter eine Bio-Zertifizierung haben.

Italien ist damit der weltweit größte Produzent von Bio-Wein und baut auf doppelt so viel Fläche Bio-Wein an wie zum Beispiel Spanien.

Die biologisch nachhaltige Produktion zieht dabei weiterhin Erfolg nach sich. Bio-zertifizierte Betreibe in Italien haben gemäß der europäischen Richtlinie 203/2012 bereits 4,5 Millionen Hektoliter Biowein produziert. In Puglia und der Toskana wird damit bereits jeder vierte Hektar als Bio bewirtschaftet.

Gute Zahlen gibt es aber auch aus anderen Gebieten wie Kalabrien. Dort haben zwei von drei Bio-Weinen die Wertung von 3 Gläsern im Gambero Rosso Weinführer 2016 erhalten.

Aber nicht nur die Bio-Weinproduktion wächst. 2015 haben sich vier Prozent aller italienischen Konsumenten von einer Bio-Kennzeichnung zum Kauf verleiten lassen. 2014 lag die Quote noch bei ein Prozent. Obendrauf kommt noch: 49 Prozent aller italienischen Konsumenten glauben, dass Bio-Wein eine höhere Qualität hat als normaler Wein.

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Honoro Vera Organic 2014

 

 

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Clearly Organic Airén Bio Vegan 2013

 

 

Der italienische Wein

 TAGS:Italien ist ein Land mit einer wichtigsten Weinkultur, was es zu einem der wichtigsten Produktoren dieses Getränks macht. Die Weine aus Italien genießen einen wohlverdienten Ruf, genauso wie seine Bodegas und seine weitläufigen Weinbaugebiete, die sich auf fast dem ganzen Grundstück befinden.

Der Wein in Italien stammt aus der Epoche, in der die mykenischen Griechen das Land von Romulus und Remos betraten. Sie waren es auch, die den Weinanbau in den Jahren 800 v. Chr. eingeführt haben. Aber erst im Jahr 200 V. Chr. gewann der Wein an Stärke im Römischen Reich, so sehr, dass der Eroberer Domiciano einige Weinberge zerstören lassen musste, um Sie für Plantagen für Nahrungsmittel freizugeben.

Die Geschichte des italienischen Weins

In dieser Epoche wurde die Weinkultur außerhalb des Römischen Reichs verboten, in dem was diese „römisches Recht“ nannten.
Diese Tatsache ließ den Handel des Weins beträchtlich ansteigen. Mit den Jahren und während des Römischen Reichs schwächte dies ab, sowie seine Gesetze. Die Weinkultur begann sich Richtung Europa zu expandieren, besonders in Gallien (Frankreich).

Im modernen Italien florierte die Weinkultur wie noch nie und wandelte sich in den wichtigsten Weinproduzent weltweit, aber diese Herrschaft hielt nur kurz an, da Frankreich diese in den letzten Jahren übernommen hat. Heute ist Italien nur zweiter Produzent, seine Weine genießen einen weltweiten Ruf, genauso wie seine kellerei und die gesamte Kultur um den Wein herum.

Italienische Weine, Indicazione geografica, Trauben und Vielfalten

Italien teilt sich politisch in 20 Regionen und alle produzieren Weine. Sein Gebiet umfasst die Alpen, weitläufige Küstengebiete (in seiner Eigenschaft die Halbinsel), hohe Berge und Hügel, diverse Klimen und Böden; das alles ergibt das perfekte Szenario für die Wein-kultur in all seinen Formen.

In Italien gibt es 4 Arten der Indicazione d’origine, 2 VCPRD (Weine mit Qualität, hergestellt in einer Region oder bestimmten Regionen), das sind die Denominazione d’origine Controllata (DOC) und die Denominazione d’Origine Controlata e Garantita (DOCG) und 2 Tischweine: Vino da Tavola und Indicazione Geografica Tipica (IGT).

Laut dem italienischen Agrar- und Forstwirtschaftswesen (MIRAF), gibt es in Italien 350 Traubenvielfalten, aber man versichert, dass es in Wirklichkeit an die 500 sind. Diese große Menge macht die Auswahl der Weine außergewöhnlich. Aber von so vielen haben nur einige Ruhm und Qualität erlangt. Zu den wichtigsten Trauben aus Italien gehören diese:

Sangiovese (Rotwein) findet man in größerer Anzahl in der schönen Toskana.
Verdicchio (Weißwein) findet man in größerer Anzahl in Marches.
Nebbiolo (Rotwein) findet man in größerer Anzahl in Barolo und Barbaresco
Trebbiano (Weißwein) findet man in größerer Anzahl in Lazio und den Abruzzen.
Montepulcian (Rotwein) findet man in größerer Anzahl in den Abruzzen.
Dolcetto (Rotwein) findet mman in größerer Anzahl in Piamonte.
Moscato (Weißwein) findet man in größerer Anzahl in Piamonte.