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Welche alkoholischen Getränke passen zu einer glutenfreien Ernährung?

 TAGS:undefinedEine wachsende Zahl von Menschen gilt als gluten-unverträglich. Der positive Nebeneffekt: Auch die verfügbaren Informationen rund um glutenfreie Ernährung wächst. Der spanischen Federación de Asociaciones de Celiacos de España (FACE) ist eine Glutenunverträglichkeit eine vererbte chronische Intoleranz gegen Gluten in Weizen, Gerste, Roggen und Hafer. Die Reaktion des Körpers ist eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut, welche die Aufnahme von Makro- und Mikronährstoffen behindert.

Viele Zöliakie-Patienten fragen sich, ob sie Alkohol trinken können. Grundsätzlich ist das kein Problem – es kommt aber auf die Art des Alkohols an. Bier wird zum Beispiel aus Gerste gebraut und ist damit keine Option. Das gleiche gilt für bestimmte Whiskey-Sorten.

Es gibt aber Biersorten, die kein Gluten enthalten, weil diese aus Reis, Buchweizen oder Mais hergestellt werden. Gerste oder Weizen kommt hingegen häufig bei der Herstellung von Whiskey zum Einsatz.

Für Zöliakie-Patienten kommen aber viele andere Spirituosen in Frage, darunter Wodka, Tequila, Rum und Gin. Diese verlieren Ihren Glutenanteil während des Destillationsprozesses. Sie sollten aber in jedem Fall immer die Etiketten studieren oder Ihren Ernährungsberater fragen.

Das beste Getränk für Menschen, die kein Gluten zu sich nehmen können ist allerdings Wein. Es gibt keine Spuren von Gluten und viele positive Nebeneffekte für den Körper. Nur wenn der Wein in Fässern lag, in denen vorher ein Schnaps mit Glutenanteil gereift hat, könnte es zu einer leichten Verunreinigung kommen.

Auf der anderen Seite, können Sie auch Cider trinken. Denn die Äpfel, aus denen Cider hergestellt wird, enthalten kein Gluten.

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Glengoyne 21 Years: ein Single Malt Whisky der Brennerei Glengoyne Distillery aus dem Erzeugerland Schottland mit einem Alkoholgehalt von 43%. 

 

 

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The Yamazaki 12 Years: wird von der Brennerei Suntory erzeugt und ist ein Single Malt Whisky mit Wurzeln in Japan und mit 43% Vol.

 

 

Bild: Gabriel Porras

Der Boom glutenfreier Biere

 TAGS:undefinedBrauereien weltweit erfahren gerade einen neuen Trend. Langezeit haben die großen Brauereien glutenintolerante Kunden ignoriert. Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit bedeutete dies den Verzicht auf Bier. Doch der Trend des Craft Beers und der Mikrobrauereien hat die großen der Industrie unter Druck gesetzt, welche nun den Markt der Zöliakie-Patienten erobern.

Das beim Bierbrauen am meisten benutzte Getreide ist Gerste. Aber auch Weizen kommt zum Einsatz. Was beide vereint ist Gliadin, ein Protein, welches bei glutenintoleranten Zöliakie verusacht. Doch genauso, wie es auch alkoholfreies Bier gibt, ist es auch möglich, glutenfreies Bier zu brauen.

Die Auswahl ist mittlerweile vielfältig. Es gibt glutenfreies Bier, glutenfreies Bier ohne Alkohol und natürlich auch glutenfreies Craft Bier.

Es gibt zwei Arten von Bier ohne Gluten:

  • Bier aus glutenfreiem Getreide wie Buchweizen, Hirse oder Quinoa.
  • Bier aus typischen Getreiden wie Gerste oder Weizen, das am Ende einen Glutenanteil von weniger als 20ppm aufweist. Eine Menge, die auch Glutenunverträgliche Vertragen.

Im Hinblick auf die Herstellung beginnt auch bei glutenfreiem Bier die Braukunst beim Getreide kochen als Vorbereitung für die Röstung. Hinzugefügt werden aber Enzyme, welche die Glutenproteine vom restlichen Bier trennen.

Die Brauerei Cervezas Ambar hat mit Ambar Celíacos bereits das europäische Zertifikat ELS und in Spanien das FACE-Zertifikat der Zöliakie-Gesellschaft erhalten. In Deutschland stellt unter anderem Lammsbräu, bekannt aus dem Biomarkt, ein glutenfreies Bier her.

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Lammsbräu Glutenfrei

 

 

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Caulier Gluten Free

 

 

*Imagen: Ryan Cullen