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Whiskys mit langer Reifung

 TAGS:Kennen Sie den Spruch Gutes Ding braucht Weile? So wie fast alles auf sich warten lässt, so trifft das auch auf den Whisky zu.

Wahre Kenner wissen Whiskys zu schätzen, die viele Jahre in Fässen herangereift sind, um dann ihren authentischen Geschmack zu entfalten. Eine Versuchung, der man wohl nicht widerstehen kann. Doch was macht Whiskys mit langer Reifung so besonders und wie werden sie hergestellt? Diesem Punkt möchte ich heute auf die Spur kommen.

Zunächst einmal sollte man sich bewusst sein, dass ein Grossteil der Whiskys in Ländern wie den Vereinigten Staaten, Kanada, Irland und Schottland produziert wird, in Brennereien, die sich auf der ganzen Welt einen Namen gemacht haben. Innerhalb Europas gilt vor allem Schottland als Pionier in der Produktion und jedes Jahr kommen Durstige und Interessierte hierher um verschiedene Arten zu verkosten. Wer einmal die eisigen Winde und die kupferne Wärme der Brennereien in den schottischen Highlands miterlebt hat, wird dies sicher nicht so bald vergessen.

Einige Whiskys reifen bis zu 60 Jahren, andere sogar jahrzehntelang. Diese lange Reifung macht sich allerdings auch im Preis bemerkbar, der stolze 10.000 Euro pro Flasche erreichen kann. Lang gereifte Whiskys sind aufgrund des weicheren Geschmacks beliebter, weil sie im Laufe der Jahre an Schärfe und Kantigkeit verlieren und der Abgang deutlich besser ist.

Der wichtigste Faktor bei der Alterung (dem Ageing) ist die Lagerung in Holzfässern, da es zu einer Interaktion des Destillats mit dem Holz kommt. So werden unerwünschte Eigenschaften entfernt und erwünschte Eigenschaften hinzugefügt, wie etwas Süss und Geschmacksstoffe aus dem Holz. Wichtig in der Geschmacksausrichtung ist auch um welche Art Holz es sich handelt. Grundsätzlich werden entweder amerikanische oder europäische Eiche verwendet. Letztere gibt ein intensiveres Aroma ab, sie wächst allerdings viel langsamer, in der Regel muss sie um 100 Jahre länger wachsen als die amerikanische.

Single -Malt Whiskys sind Whiskys von besonders langer Reifung und sie sind demnach besonders hochwertig. Die Bezeichung Single-Malt besagt ausserdem, dass es sich um Whiskys aus einer einzigen Brennerei handelt und als Getreide nur gemälzte Gerste verwendet wird.

Um bestimmte Geschmacksrichtungen zu erzielen, werden die Destillate nach einigen Jahren Lagerzeit in andere Fässer umgefüllt, in denen vorher Sherry, Rum, Portwein, Wein oder gelegentlich auch stark rauchige Whiskys lagerten, um dort ihre endgültige Reife zu erlangen.

Werden Whiskys dann in Flaschen abgefüllt, so geht auch der Reifungsprozess verloren. So wird auch aus einem 10 jahre alten Whisky nach weiteren 10 Jahren Flaschenlagerung kein 20-jähriger Whisky.

Lust auf ein paar gute Whiskys? Hier einige Vorschläge:

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