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Falstaff-Trophy – Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag

 TAGS:undefinedFalstaff. Damit verbinden wir längst nicht mehr nur Shakespears literarische Figur ‚Sir John Falstaff‘, den wohlbeleibten, trink- und raufsüchtigen Genießer, der von seinem Schöpfer nach einer Ritterfigur benannt worden war.

Nein, im 21. Jahrhundert steht dieser Begriff für eines der führenden Magazine Deutschlands für kulinarischen Lifestyle, welches die deutsche Weinkultur unter die Lupe nimmt, acht Mal jährlich aufgelegt wird und jedes Jahr aufs Neue die Verleihung der renommierten Falstaff-Trophy, den „Goldenen Bären der Weinwelt“ ausrichtet. Kein anderer als der uns allen bekannte n-tv Chefmoderator Christoph Teuner, der neue Herausgeber von Falstaff Deutschland, verlieh die Preise nach der geheimen Wahl durch die Experten-Jury an die glücklichen Gewinner in den insgesamt vier Kategorien. Und das selbstverständlich in einem Rahmen, wie er Weinfeinschmeckern gebührt, auf dem Schloss Hugenpoet in Essen-Kettwig.

2x Hessen – 1x Franken – 1x Nordrhein-Westfalen

Rheinhessen. Es war fast davon auszugehen, dass das kühle Weinbauklimat Rheinhessen, welches das größte zusammenhängende Weingebiet Deutschlands ist, wo der Wein das Leben, die Landschaft und die Geschichte bereits seit mehreren Jahrhunderten prägt und sich die Handschrift einer neuen Winzergeneration abzeichnet, mindestens einen Preisträger hervorbringen wird. Mit Carolin Spanier Gillot und Tobias Knewitz wurden unsere Erwartungen weit übertroffen.

Carolin Spanier Gillot – Winzerin des Jahres

Bereits mit zarten 24 Jahren übernahm die vor Tatenkraft sprühende Jungunternehmerin das elterliche Weingut Kühling-Gillot und niemand, der nur einmal das Vergnügen mit ihr gehabt hatte, zweifelte auch nur im geringsten daran, dass die studierte Önologin sich in der männerdominierten Weinwelt behaupten würde. „Steil geht man auch in Rheinhessen. „Ganz nach ihrem Motto wurde ihr die diesjährige Falstaff-Trophy zur Winzerin des Jahres überreicht. Eine Frau, die ihr Handwerk beherrscht, auf ökologische Bewirtschaftung setzt und der deutschen Weinszene bereits mehr als einen Gaumenschmauß beschert hat.

Tobias Knewitz aus Appenheim – Newcomer des Jahres

Leidenschaft, Enthusiasmus und Überzeugung. Das sind wohl die Begriffe, die den gerade einmal 24 Jahre alten Tobias Knewitz aus Appenheim am besten definieren. Ein Mann, der Wein nicht nur liebt, sondern lebt. Er überzeugte durch vibrierende Weißburgunder und einzigartige Silvaner. Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt auf mehr!

Franken. „(..) Bald hebt sich auch das Herbsten an, die Kelter harrt des Weines.
Der Winzer Schutzherr Kilian, beschert uns etwas Feines (…)“ Vielleicht stand der in der inoffiziellen Landeshymne von Franken gepriesene Schutzpatron Herrn Dr. Heinrich Wirsching bei der Kultivierung der weltbekannten Iphöfer Stellagen „Julius-Echter-Berg“, „Kronsberg“ und „Kalb“ zur Seite. Der promovierte Betriebswirt, der sich in den 60-er Jahren mit seinem Bruder Hans, einem begnadeten Kellermeister, zusammenschloss, sorgte dafür, dass das Weingut Hans Wirsching weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt wurde. Obgleich er von Falstaff die Auszeichnung für sein Lebenswerk verliehen bekam, bleibt nur zu hoffen, dass der Franke reifen Lebensalters noch nicht ans Ausruhen denkt und der Deutschen Weinwelt noch lange erhalten bleibt.

Nordrhein-Westfalen.: Hochtrabende, vinophile Ergüsse gepaart mit Starallüren und Glamour? Keineswegs! Der von Falstaff als Sommelier des Jahres ausgezeichnete 65-jährige Michael Noack verwöhnt die Herzen der Weinliebhaber in dem Düsseldorfer Restaurant »Victorian« nicht nur mit seinem über viele Jahre hinweg angesammelten Weinwissen, sondern zudem mit Charme, Geradlinigkeit und Stil. Ein Mann mit Klasse, dem nicht gleich ein anderer „den Wein reichen kann“. 

Wir von Uvinum sprechen allen Preisträgern unseren herzlichsten Glückwunsch aus und freuen uns auf neue Weinschöpfungen.

 

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Der „Wilde“. Tabaknoten, Würze, Wildnis.