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Hauswein: Auch mal was Gutes

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Bei dem Begriff Hauswein oder Tafelwein kommen in den Köpfen vieler Weinliebhaber furchtbare Bilder auf in den Köpfen vieler. Zu sauer, zu bitter, zu pelzig – billig. Seinen Ruf verdankt der Hauswein einer Zeit, in der Weingenuss eben noch kein Genuss im heutigen Sinne war. Der Wein gehörte zum Abendessen dazu und jeder sollte ihn sich leisten können. Gute Qualität im Wein hatte damals einfach nicht denselben Stellenwert in der Gesellschaft wie heute. Mit der Zeit stieg der Konsum, Weinliebhaber bildeten sich weiter und entwickelten ihre Geschmacksknospen. Somit stieg auch der Anspruch der Konsumenten an einen Wein. 

Hauswein verbindet man gerade wegen dieser Entwicklung mit schlechter Qualität. Dabei sind diese Tropfen zumindest heute bei weitem nicht mehr so schlecht wie ihr Ruf. Für ein paar Euro erhält man heute ganz passable Weine, die man vielleicht nicht zur Hochzeit serviert. Bei einem spontanen Abendessen jedoch kann so ein Hauswein eine echte Rettung sein. 

Am Ende zählt doch was einem persönlich schmeckt. Eventuell schmeckt Ihnen ein 4€ Blauer Portugieser aus Österreich besser als ein 15€ Tinta Fina aus Spanien. Es gibt nur eine Art das herauszufinden. 

Wo gibt es guten Hauswein?

Guten Hauswein – wobei das „gut“ sehr subjektiv zu bewerten ist – gibt es nicht nur im Wirtshaus. Durchstöbern Sie Ihr Weingeschäft, bitten Sie Ihren Weinhändler um Beratung. Keine schiefen Blicke, versprochen! Aber auch Supermärkte rüsten mit günstigen Qualitätsweinen ohne Ursprungsbezeichnung auf. Der Wein, den Sie dort kaufen, hat dabei absolut nichts mit dem Wein im Tetrapak gemein. Eine Überraschung war die Diskonter-Supermarktkette Lidl, die sich in den letzten Jahren einen ansehnlichen Weinkatalog zugelegt hat. Und zu guter letzt finden Sie günstige und qualitativ hochwertige Weine auch bei Online-Shops wie etwa Uvinum, dem größten Marketplace für Weine und Spirituosen in Europa.

Wie lange ist der Wein trinkbar?

Bei 3-4€ sollten Sie sich keine allzu großen Hoffnungen auf die Lagerfähigkeit des Weines machen. Kaufen Sie den Wein zum einfachen Trinkvergnügen mit Freunden, dem Partner oder zum Solo-Genuss. Zwar müssen Sie den Wein nicht sofort nach dem Kauf austrinken, allerdings im Laufe des Jahres nach dem Erntejahr. Ansonsten oxidiert der Wein und verliert an Aromen sowie Geschmack.

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Lergenmüller Grauburgunder Trocken 250ml 2015 ist ein Weißwein aus der Ursprungsbezeichnung Pfalz vom Weingut Lergenmüller, dessen Coupage sich aus Trauben aus dem Jahr 2015 zusammensetzt. 

 

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Moselland Klostor Liebfraumilch 2016, ein Weißwein aus der Weinregion Nahe, der aus Trauben des Jahrgangs 2016 gekeltert wurde. 

 

 

Foto: WolfBlur

Jägermeister: Kräuterlikör mit großer Geschichte

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Einer der berühmtesten Liköre Deutschlands feiert weltweiten Erfolg und ist zurzeit das achtbeliebste alkoholische Getränk der Welt. In Hollywood-Filmen wie Hangover oder harten Partydrinks wie Flying Hirsch findet das Magenbitter viel Aufmerksamkeit. Das war aber nicht immer so. Die Geschichte von Jägermeister reicht fast über 130 Jahre zurück. 

Ursprung

In Niedersachsen, genau in Wolfenbüttel, gründete Wilhelm Mast 1878 eine Essig- und Weinfirma. Auf dem Flaschenetikett steht dieses Jahr, allerdingt wurde der Kräuterlikör erst einiges später erzeugt. Der Sohn des Gründers, Curt Mast, übernahm das Unternehmen und erfand nach zahlreichen Experimenten diesen Likör aus 56 Kräutern.

Der Name des Getränks bezieht sich auf das Hobby von Curt Mass: die Jagd. Auf dem Etikett ist ein weißer Hirsch mit einem Kreuz zwischen seinem Geweih zu sehen. Ein Symbol für den Patron aller Jäger, den heiligen Hubertus von Lüttich. Dieser war ein Wilderer, der einem weißen Hirschen begegnete und erlegen wollte. Kurz bevor er den Pfeil abschoss, erschien zwischen dem Hirschgeweih ein Kreuz und der Wilderer kniete vor Ehrfurcht nieder mit dem Versprechen zur Besserung. So wurde er zu einem echten Jägermeister.

Wiedergeburt

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Im Zweiten Weltkrieg war der Jägermeister besonders bei Soldaten beliebt, wegen seiner anästhetischen Wirkung (35%). In den 70ern erlebte das Getränk schließlich eine Renaissance und präsentierte sich zunehmend im Sport-Bereich als wichtiger Sponsor. Mit diesem Marketingtrick erhielt die Brennerei ein neues und verjüngtes Image, womit die Marke widerum ein jüngeres Publikum ansprechen konnte. Der Kräuterlikör eignet sich aber nicht nur für Jäger, sondern erfreut sich hoher Beliebtheit unter Studenten und Sportlern. 

In den 90er Jahren gewann die Marke allmählich an Bedeutung in den USA. Berühmte Rock-Bands wie Offspring oder Rappers wie Eminem erwähnten Jägermeister in ihren Liedern. Weiter geht es in amerkinanischen TV-Serien wie Friends oder Modern Family, die dem Magenbitter weitere Chancen zum Product Placement bieten.

Jetzt sagen Sie bestimmt gleich: „Schön und gut, aber ich habe genug von Jägermeister!“ Sie müssen ihn nicht nur pur trinken. Wem das Bitter zu stark oder zu süß ist, der findet darin eine herrliche Basis für köstliche Cocktails. Hier halten wir einige Rezepte zum Ausprobieren bereit:

Dark Angel:

Walking Dead:

Im Herzen der deutsche Weinstrasse

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Die Bierfeste machen großtenteils der Lobrede auf der deutshen Kultur und Gastronomie. Die Weinfeste halten auch einen großen Platz. Unter den zahlreichen Festen im Süden von Deutschland werde ich Ihnen heute den touristischen Weg auf dem Thema von Wein, die deutsche Weinstraße vorstellen.

Die deutsche Weinstraße wurde im Jahre 1935 gegründet, liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Auf diesem Weg von 85 kilometer finden wir die drei Rebsorten wieder, den sich einen Ruf als gute deutsche Weine erweben: Riesling, Pinot gris und Dornfelder. Das ist doch selbstverständlich, dass es die Weinverkostungen von Rebsorten während dieser Rundfahrt durch die Weinberge gibt.

Warten Sie nicht längerund entdecken Sie eine Vorlage für jede Stadt zu besichtigen. Lassen sie nicht die Gelegenheit während Ihres nächsten Freizeit nicht entgehen.

Schweigen-Rechtenbach und das Weintor

In Schweigen-Rechtenbach fängt der Weg an! Um den Besuch zu beginnen, es gibt das berühmte Weintor, dieser Gebäude von 18 Meters Höhe ist den Anfang der deutschen Weinstraße seit 1936. Innerhalb des Gebäudes gibt es ein Denkmal historicher und ein Weinabr auch, die uns einen Überblick von Weinen und regionalen Produkten bietent.

Bad-Dürkheim und der Wurstmarkt

Wenn es wirklich eine Stadt gibt, muss es unbedingt während der Reise auf der Weinstraße besichtigen, ist Bad-Dürkheim! Seit fast 600 Jahren verläuft eine der größten Weinfestival, der Dürkheimer Wurstmarkt. Diese Veranstaltung besteht Weingroßen-Säle, aber auch kleine traditionelle Stände und viele anderen Orte einerseits das Weindorf, worin wir die besten Produkte von Ausländer und Europa verkosten. Jedes Jahr gibt es ungefähr 685 000 Besucher und 300 Arten von Weinen.

Neustadt und die Weinkönigin

Betrachtet häufig als Hauptstadt von Wein in Rheinland-Pfalz, empfängt Neustadt (an der Weinstraße) wichtige Wein Veranstaltungen, wie die Weinlese. Um diesen Neuen Wein aus Riesling und aus Spätburgunder zu feiern, das ist so Brauch, ihn in orginalem Glas zu trinken, Dubbeglas. Die Oberfläche dieses Glases enthält die gerippten Kreise, um damit ihn in der Hand wirklich behalten können. Mehr als eine Weinverkostung gibt es auch ein große Weinles Parade dort, während dessen wir den Kandidatinnen zu Weinkönigin zujubeln können.

Bockenheim und das Haus der Deutschen Weinstraße

Stadt gibt von zahlreichen Weinbergen um, worin Haus der deutschen Weinstraße liegt Dieses Bau ist tatsächlich das Ende des Weges und das ist auch ein Restaurant mit 120 Plätzen und Sälen, um das Ende der Weinfeste zu feiern. Es gibt nichts Besseres, um diesen langen Reise zu beenden.

Hier meine Auswahl, damit die deutsche Weinestraße zu verlängern:

 

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Königschaffhausen Königschaffhauser Vulkanfelsen Grauburgunder 2015

 

 

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Kloster Eberbach Riesling Trocken 2015

Deutschlands Weinbaugebiete: Sachsen

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

S wie Sachsen

Die Weinstraße von Sachsen beginnt bei Pirna und streckt sich 55 km die Elbe entlang über Dresden, Radebeul, Coswig, Meißen bis nach Diesbar-Seußlitz. Somit qualifiziert sich unsere letzte Weinbauregion als das östlichste bestimmte Weinland Deutschlands

Die Geschichte des Weinbaugebietes Sachsen reicht mehr als 850 Jahre zurück. So besagt ein Bericht des Bischofs Thietmar von Merseburg, dass man um 929 n. Chr. bereits beim Eindringen der Truppen von Heinrich I. in den Gau Nisan Weinstöcke im Elbtal vorfand. Die 470 ha große Rebfläche dehnt ihre Finger auch in die Bundesländer Sachsen-Anhalt (Schieben) und Brandenburg (Jessen) aus. Diese außerhalb gelgenen Weingebiete von Sachsen nehmen allerdings lediglich 20 ha ein. Mehr als die Hälfte der sächsischen Weinlagen befinden sich auf Hang- und Steillagen. Somit ist die Weinlandschaft von Terrassierung geprägt. Durch die Nähe zur Elbe genießen diese ein mildes, fast südländisches Klima. Davon profitieren widerum die Weinstöcke, welche hauptsächlich aus weißen Sorten bestehen. Die sächsischen Winzer widmen lediglich 13% der Rebfläche dem Anbau von roten Sorten. Zu den wichtigsten Weißwein-Sorten gehören die Müller-Thurgau, Riesling, Weiß- und Grauburgunder sowie die Traminer. Unter den Rotwein-Sorten wachsen vor allem Spätburgunder und Dornfelder. Vorwiegend erhalten die Weinberge eine manuelle Bewirtschaftung, was den Wein aus Sachsen zu etwas Besonderem macht. Hinzu kommt, das mehr als 90% der rund 2.500 Weinbauern Kleinwinzer sind und ihrer Sache nur nebeberuflich nachgehen. Nur 37 Weingüter betreiben den Weinbau hauptgewerblich. Zu den größten Betrieben gehören das Staatsweingut Schloss Wackerbarth und die Winzergenossenschaft Meißen

Uvinum-Empfehlungen für Weine aus Sachsen:

 TAGS:Schloss Proschwitz Müller-Thurgau Trocken 2013Schloss Proschwitz Müller-Thurgau Trocken 2013

Der Müller-Thurgau Trocken 2013 ist ein auf dem Weingut Schloss Proschwitz in der Weinregion Sachsen verwurzelter Weißwein, dessen Herstellung mit den Trauben Müller-Thurgau des Erntejahrs 2013 erfolgte. 

 

 TAGS:Martin Schwarz Riesling & Traminer Trocken 2013Martin Schwarz Riesling & Traminer Trocken 2013

Martin Schwarz Riesling & Traminer Trocken 2013: Ein ausgezeichneter Sachsen-Weißwein, dessen Herstellung mit den Trauben Traminer des Erntejahrs 2013 erfolgte.

 

 TAGS:Martin Schwarz Spätburgunder & Ugieser Trocken 2011Martin Schwarz Spätburgunder & Ugieser Trocken 2011

Martin Schwarz Spätburgunder & Ugieser Trocken 2011: Ein in der Weinregion Sachsen verwurzelter Rotwein, dessen feiner Geschmack auf die Verwendung der Trauben Spätburgunder des Erntejahrgangs 2011 zurückzuführen ist.

 Foto: Von Olaf1541 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

 

Deutschlands Weinbaugebiete: Saale-Unstrut

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

S wie Saale-Unstrut

Der Name dieser hauptsächlich terrassierten Umgebung ergibt sich aus zwei Flüssen, Saale und Unstrut und ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 998 n. Chr. Obwohl die Weinberge einen guten Mix aus Sonne und Kühle erhalten, ist der Weinbau in der nördlichsten Weinbauregion Deutschlands nur in geschützten Lagen möglich. Denn der Frost im Winter sowie Spätfrost im Frühling stellen eine Gefahr für die sensiblen Pflanzen dar. Allerdings genießen die südlich ausgerichteten Weinlagen in den Flusstälern ein angenehm mildes Mikroklima. 

Die wichtigste der rund 50 Rebsorten ist die Müller-Thurgau. Aber auch die Weißburgunder, Silvaner und Rieslinge laden zum Probieren ein. Ein Viertel der Gesamtrebfläche wird von Rotweinsorten wie Portugieser, Dornfelder, Spätburgunder und Zweigelt besetzt. Als Raritäten gehen diese Weine meist so schnell weg wie warme Semmeln. Das gilt auch für die edelsüßen Spezialitäten wie Eiswein und Beerenauslesen mit kräftigem Schmelz auf den Zungen der Genießer.

 Die Weine aus Saale-Unstrut zeichnen sich durch ein elegantes, feines und fruchtiges Bouquet aus. Von den Muschelkalkverwitterungsböden beziehen die Tropfen ihre mineralischen Anklänge. Ganz allgemein werden die Weine der Region meist trocken ausgebaut

Uvinum-Empfehlungen für Weine aus Saale-Unstrut

 TAGS:Kloster Pforta Müller-Thurgau Trocken 2014Kloster Pforta Müller-Thurgau Trocken 2014

Kloster Pforta Müller-Thurgau Trocken 2014 aus der Weinkellerei Kloster Pforta: Ein ausgezeichneter Saale-Unstrut-Weißwein, der die Traubensorten Müller-Thurgau des Jahrgangs 2014 enthält.

 

 TAGS:Hey Weisser Hey Trocken 2014Hey Weisser Trocken 2014

Hey Weisser Trocken 2014: Ein aus den Saale-Unstrut-Weinbergen stammender und von Weingut Hey kreierter Weißwein, der sich durch die Verarbeitung von Trauben des Erntejahres 2014 auszeichnet.

 

 TAGS:Hey Naumburger Blauer Zweigelt Trocken 2011Hey Naumburger Blauer Zweigelt Trocken 2011

Hey Naumburger Blauer Zweigelt Trocken 2011: Ein aus den Saale-Unstrut-Weinbergen stammender und von Weingut Hey kreierter Rotwein, der Weinbeeren des Jahrgangs 2011 enthält. 

 Foto: Jürgen Mangelsdorf

Deutschlands Weinbaugebiete: Württemberg

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

W wie Württemberg

Bis jetzt hat sich Deutschland als Heimat der Weißweine gezeigt. Allerdings profiliert sich das Weinbaugebiet Württemberg als großartiger Rotweinerzeuger. Die meisten deutschen Rotweine stammen aus der Region. Die Weinlagen erstrecken sich von Tübingen im Süden bis nach Bad Mergentheim im Norden den Neckar entlang. Dabei teilt sich das Weinland in folgendeTeilregionen: Kocher-Jagst-Tauber und Hohenlohe, Weinsberger Tal, Unteres Neckartal, Heuchelberg, Stromberg und Enztal, Mittleres Neckartal und Bottwartal sowie Remstal und Stuttgart. Insgesamt nimmt Württemberg eine Rebfläche von 11.343 ha ein und ist somit Deutschlands fünftgrößtes Weinbaugebiet. Das Ländle ist stolz auf Weine, die es sonst nirgendwo gibt. Besondere, urschwäbische Spezialitäten wie der Schillerwein bleiben vielen Weinliebhabern ein Geheimnis. Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass die Schwaben ihren Wein lieber selbst trinken als ihn zu verkaufen. Der Pro-Kopf-Konsum ist in der Region doppelt so hoch wie in anderen Bundesländern. 

Der Schillerwein ist kein Roséwein, sondern ein Rotling. Bei einem Roséwein werden Weißweintrauben wie rote Sorten, also mit Schalen und Kernen, vergoren. Um einen Schillerwein zu erhalten, benötigt man allerdings sowohl rote als auch weiße Sorten. Die Ernte sowie die Pressung müssen gleichzeitig erfolgen. Der Verschnitt beider Sorten findet noch vor der Gärung statt. Am Ende schillert der Tropfen in einer hellrötlichen bis altgoldenen Farbe, woher er auch seinen Namen hat. Diesen führten die heimischen Weinbauern im 18. Jahrhundert ein. Der Schillerwein gilt als echte württembergische Spezialität, die es sonst nirgendwo gibt, und ergibt als Rotling die vierte und letzte offizielle Weinart in Deutschland neben den klassischen Rot, Weiß und Rosé. 

Im Anschluss an den Artikel haben wir noch einige Empfehlungen aus Württemberg für Sie bereit. Leider befindet sich derzeit kein Schillerwein im Angebot, da die Ländler diesen wie bereits erwähnt lieber in regionalen Breitengraden ausschenken. Dafür bietet der Tropfen eine gute Ausrede für einen Ausflug in das schöne Weinland Württemberg. 

Weinempfehlungen aus Württemberg

 TAGS:Hirth Riesling Trocken Bio 2011Hirth Riesling Trocken Bio 2011

Hirth Riesling Trocken Bio 2011: „Weniger ist manchmal mehr.“ Das trifft auch bei dem Hirth Riesling Trocken Bio 2011 zu, dem Premium-Biowein, der selbst bei Riesling-Kennern als ein Geheimtipp gilt.

 

 TAGS:Fürst Von Bismarck Cuvée Trocken 1875Fürst Von Bismarck Cuvée Trocken 1875

Fürst Von Bismarck Cuvée Trocken 1875: Fürst Otto von Bismarck war nebst seiner politischen Betätigung auch ein großer Liebhaber der Gourmet- und Weinwelt. Besonders Schaumweine hatten es ihm angetan und im Jahre 1875 entdeckte der Fürst einen Spitzensekt. 

 

 TAGS:Erlenbacher Kayberg Spätburgunder Weißherbst 70cl 1989Erlenbacher Kayberg Spätburgunder Weißherbst 70cl 1989

Erlenbacher Kayberg Spätburgunder Weißherbst 70cl 1989 ist ein Württemberg-Rebensaft des Weinguts Paul Keicher aus 1989-er Weinbeeren der Sorten Spätburgunder. Verdient laut unseren Uvinum-Nutzern eine Bewertung von 4 von 5 Punkten.

 Foto: Hans Georg Fischer

500 Jahre Deutsches Reinheitsgebot – Wussten Sie’s schon?

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Das deutsche Bier feiert dieses Jahr seinen 500. Geburtstag. Denn so alt ist das heiligste aller Gesetze Deutschlands, das deutsche Reinheitsgebot. Dieses besagt, dass zum Bierbrauen nur die Zutaten, Wasser, Hopfen, Malz und Hefe verwendet werden dürfen. Alle weiteren Zutaten sind strengstens verboten. 

Zum 500. Jubiläum, das wir am 23. April 2016 feiern, haben wir ein paar spannende Daten und Fakten zum Thema Bier für Sie gesammelt. Für Gesprächsstoff zu Feierabend in Ihrer Stammrunde ist somit auf jeden Fall gesorgt.

1. Warum nur diese vier Zutaten?

Laut Deutschem Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 besteht ein reines Bier nur aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Das lag daran, dass im Mittelalter alle möglichen Zutaten ihren Weg ins Bier fanden. Darunter auch Pilze, Tollkirschen und andere giftige Pflanzen. Mönche und Nonnen beherrschten die Braukunst allerdings wie aus dem Äffäff und beharrten auf den Gebrauch von Hopfen, um dem Bier seinen bitteren Geschmack zu geben. Der bayrische Herzog, Wilhelm IV., war ein großer Fan des reinen Bieres und erließ das Lebensmittelgesetz nach folgendem Wortlaut:“…zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen„. Von Hefe war noch keine Rede, weil man seine Wirkung auf das Bier noch nicht kannte. Und das Brauen klappte daher, weil die Brauereien in der Regel in der Nähe von Backstuben lagen und Hefe somit von allein dazukam. Erst lange nach der Entdeckung des Mikroskops im 17. Jahrhundert erkannte Louis Pasteur im 19. Jahrhundert die Wirkung von Hefe auf den Brauprozess. Daraufhin aktualisierte man das berühmteste Biergesetz der Welt auf die vier bereits erwähnten Zutaten.

 2. Glyphosat im Bier: Kein Grund zur Panik

Im Februar 2016 hat das Umweltinstitut München verlautbart, in den 14 meistverkauften Biersorten Nachweise des Pflanzenschutzmittels Glyphosat gefunden zu haben. Daraufhin war ein lauter Aufschrei der Bier-Community war in ganz Deutschland zu hören. Doch die Aufklärung folgte kurz danach. Während der US-Konzern Monsanto den Wirkstoff als krebserregend eingestuft hat, sieht die EU-Lebensmittelbehörde Glyphosat in geringen Mengen als keine Gefahr für unsere Gesundheit. Es steht Aussage gegen Aussage. Wenn wir uns die Sache genauer ansehen, kommen wir allerdings zu dem klassischen Ergebnis: Die Dosis macht das Gift. Die höchsten gefundenen Werte lagen bei rund 30 Mikrogramm pro Liter. Ein erwachsener Mensch verträgt das Tausendfache. Wer also weniger als 1000 Liter Bier am Tag trinkt, muss sich nicht vor Krebs fürchten. Und wer trinkt schon 1000 Liter Bier am Tag? Gefährlicher als das Glyphosat, das durch den Anbau von Hopfen, Weizen und Gerste ins Bier gelangt, ist der Alkohol selbst in dem Gerstensaft. Denn der ist bereits ab der zweiten Halben schlecht für Leber und Herz, und offiziell als sicher krebserregend eingestuft. Da Alkohol allerdings bereits so stark in unserer Gesellschaft verankert ist, stufen wir diesen Faktor als kein oder nur kleines Risiko ein.

3. Wer hat’s erfunden? Na, die Bayern…oder etwa doch die Franken?

Wer jetzt? Jeder weiß, Bayern ist nur ein Synonym für Land des Bieres. Das Reinheitsgebot, das sich rund um den Globus einen Namen gemacht hat, stammt ebenso aus dem Erzherzogtum Bayern aus dem Jahre 1516. Aber die Franken wollen bei dem 500 Jahre alten Geburtstagskuchen mitnaschen. „Dürfen die das denn?“, werden sich viele von Ihnen fragen. Und die Antwort lautet: „Ja!“. Denn ein urkundlicher Beweis aus dem Staatsarchiv Bamberg liegt vor. Dieser besagt, dass am 12. Oktober 1489, also 27 Jahre vor dem bayrischen Reinheitsgebot, der Fürstbischof Heinrich III. eine Umgeldordnung verkündete. Diese genehmigte für das Brauen von Bier „nichts mehr denn Malz, Hopfen und Wasser„. Das bayrische Reinheitsgebot gilt in Bamberg allerdings erst seit 1803, als das Hochstift Teil Bayerns wurde. Die Fragen, wer hat’s erfunden, ist nur schwer zu beantworten. Vielleicht hatte Wilhelm IV. einfach die selbe Idee nur 27 Jahre später. Wichtig ist, dass diese beiden Erlässe am 23. April 2016 in ganz Bayern und Franken gebührend gefeiert werden. Und darüber möchte ich mich als Bier-Liebhaber wirklich nicht beschweren.

4. Die beliebteste Biersorte der Deutschen

Jetzt kommt der große Schocker: Die beliebteste Biersorte der Deutschen ist das Pils, das ursprünglich aus der tschechischen Stadt Pilsen stammt. Bei den regional gebrauten Biersorten greifen wir allerdings doch lieber zu Paulaner und Radeberger. 

5. Jeden Tag ein anderes Bier

In Deutschland finden sich 365 unterschiedliche Biersorten. Wer möchte kann also jeden Tag im Jahr eine andere Sorte trinken. Weltweit gibt es allerdings ganze 12.000 verschiedene Sorten an dem flüssigen Gold. Die alle durchzukosten grenzt wohl an eine echte Lebensaufgabe. 

Nun wissen Sie also, was es mit den Zutaten im deutschen Bier auf sich hat. Und nach dem vielen Lesen haben Sie sich ein Glas zur Erfrischung redlich verdient. Wenn Sie noch am Überlegen sind, welches Bier es sein soll, halten wir hier eine kleine Liste an Empfehlungen für Sie bereit. Am Tag des deutschen Bieres, dem 23. April, darf es natürlich nur ein deutsches Bier sein. 

Unsere Empfehlungen an deutschem Bier: 

 

 TAGS:Weihenstephaner Hefe Weissbier 50clWeihenstephaner Hefe Weissbier 50cl

Weihenstephaner Hefe Weissbier 50cl: Die Bierbrauerei Brasserie Schneider Weisse ist der Hersteller.  Auf Uvinum wurde das Schneider Turbia 50cl mit 4 von 5 Punkten bewertet.

Weihenstephaner Hefe Weissbier 50cl Kaufen

 

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Cannabis Club: Das von der Brauerei Klosterbrauerei Weissenohe erzeugte Pils Bier Cannabis Club ist ein untergäriges Bier und stammt ursprünglich aus Deutschland. 

 

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Schneider Turbia 50cl: Auf Uvinum wurde das Schneider Turbia 50cl von der Brasserie Schneider Weisse mit 4 von 5 Punkten bewertet.

Deutschlands Weinbaugebiete: Rheinhessen

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

R wie Rheinhessen

Rheinhessen ist mit ganzen 26.563 ha Rebfläche das größte Weinbaugebiet Deutschlands, gefolgt von der Pfalz mit 23.400 ha. Dabei teilt sich das Weinland in drei große Bereiche zwischen Mainz, Worms, Alzey und Bingen, wo Rheinhessen an die weiteren bestimmten Anbaugebiete Rheingau, Mittelrhein und Nahe grenzt. Aber nebenher ist Rheinhessen nicht nur Deutschlands größte, sondern auch die offiziell älteste Weinregion. Der erste Weinbau geht auf die alten Römer bis 20. v. Chr. zurück und der Niersteiner Glöck ist die älteste urkundlich belegte Weinlage aus dem Jahre 742 n. Chr., für die vor allem Karl der Große verantwortlich ist. Der Kaiser ließ ganze Berge roden und mit Wein bestocken, wodurch der Wein in Rheinhessen einen wahren Aufschwung erlebte. Besonders im 19. Jahrhundert waren die edlen Tropfen auf der ganzen Welt besonders beliebt und die örtlichen Winzer sammelten unzählige Preise ein. Dieser Ruhm führte anschließend allerdings zu einer Dekadenz in Sachen Qualität. Rheinhessische Weinbauern setzten auf Masse statt Klasse. Minderwertige Produkte, künstlich gesüßte Weine wie Liebfrauenmilch senkten in den 1960er und 70er Jahren den Wert Rheinhessens, eines einst großen Weinbaugebiets. Gott sei Dank hat sich das Blatt zum Guten gewendet und die Winzer stellen Qualitätswein wieder an die Spitze ihrer Prioritäten. 

Von Löss, Sand und Mergel über Kalkstein, Ton, Rot- und Braunerde bis hin zu Quarzit und Porphyr deckt die geologische Vielfalt fast alle denkbaren Bodentypen in Rheinhessen ab. Darauf wachsen vor allem Riesling (16% der Rebfläche), Müller-Thurgau und Silvaner für Weißweine, und Dornfelder (13%), Blauer Spätburgunder sowie Portugieser für ebenso einzigartige Rotweine. Unzählige Sorten auf den unterschiedlichsten Bodenarten sorgen für einzigartige und unnachahmbare Geschmackserlebnisse für Weinliebhaber. So ist ein Riesling vom Johannisberg nicht zu vergleichen mit einem Riesling vom Goldberg. Diese Vielfalt macht Rheinhessen darüberhinaus zu einem besonders interessanten Thema bei einer Weinverkostung. Stellen Sie Ihren Freunden etwa drei Weiße sowie drei Rote einer Sorte von verschiedenen Lagen vor und suchen den Vergleich. So entdecken Sie bestimmt neue Eigenschaften im Wein, die Ihnen bisher vielleicht entgangen sind.

Wein-Empfehlungen aus Rheinhessen

 TAGS:Schätzel Riesling Nierstein Reinschiefer Trocken 2013Schätzel Riesling Nierstein Reinschiefer Trocken 2013

Schätzel Riesling Nierstein Reinschiefer Trocken 2013: Ein aus den Rheinhessen-Weinbergen stammender und von Weingut Schätzel gekelterter Weißwein aus 2013-er Weinbeeren der Sorten Riesling. 

 

 TAGS:Dreissigacker Weißburgunder Trocken 2014Dreissigacker Weißburgunder Trocken 2014

Dreissigacker Weißburgunder Trocken 2014 ist ein Rheinhessen-Rebensaft des Weinguts Dreissigacker, der sich durch die Verarbeitung von Trauben des Erntejahres 2014 auszeichnet. 

 

 TAGS:Dr. Köhler Dr. Koehler Dornfelder Pfandturm Halbtrocken 2012Dr. Köhler Dr. Koehler Dornfelder Pfandturm Halbtrocken 2012

Dr. Köhler Dr. Koehler Dornfelder Pfandturm Halbtrocken 2012: Ein Rotwein mit Herkunft Rheinhessen, dessen feiner Geschmack auf die Verwendung der Trauben Dornfelder des Erntejahrgangs 2012 zurückzuführen ist. 

Foto: WeinReich

Events im April: Mit Wein und Bier in den Frühling

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Zücken Sie Ihren Terminkalender oder öffnen die Kalender-App auf Ihrem Smartphone. Der April hält für uns wieder so einiges an lustigen Veranstaltungen bereit. Gehen wir dem Frühling ein Stück entgegen und genießen dabei doch ein oder zwei gute Schlückchen Wein.

Wenn Sie den nasskalten Winter genauso satt haben wie wir, dann sind Sie hier ganz richtig. Wir haben für Sie die wichtigsten Frühlingsveranstaltungen zusammen gesammelt und liefern als exklusives Plus tolle Bier- und Weinempfehlungen. So genießen Sie den Beginn der warmen Jahreszeit umso mehr. 

Frühjahrs-Dippemess: 18. März – 10. April

Was einst ein mittelalterlicher Markt für Haushaltswaren war, ist heute als ältestes Volksfest Frankfurts bekannt. Ein Riesenrad, eine Wildwasserbahn, Top Spin, Autoskooter und Break Dancer sorgen unter anderem für Unterhaltung und Spaß mit Freunden. Aber nur für diejenigen mit starkem Magen. Drei Wochen deutscher Kultur, Pop und Musik dürfen nicht ohne den richtigen Wein oder das perfekte Bier an Ihnen vorübergehen. Frankfurt am Main liegt ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Weinbaugebieten, Rheingau und Franken. Daher passt am besten ein traditioneller Bocksbeutel aus Franken oder ein eleganter, leichter Riesling aus dem Rheingau. 

Bierliebhaber können bei der Dippemess ruhig kreativer werden und zu ausgefalleneren Bieren greifen. Die klassischen Biere aus Bayern heben wir uns für den Alltag und das Oktoberfest auf. Ein guter Tipp sind da etwa weiche Biere wie das Blue Moon White Ale aus den USA oder ein dünkleres, cremiges Trappistenbier wie das Westmalle Dubbel.

Wein am Dom: 16. und 17. April

In Deutschlands zweitgrößtem Weinbaugebiet, der Pfalz, ist ständig was los. Und vom 16. bis 17. April 2016 beglückt uns die vierte Ausgabe der Weinmesse Wein am Dom in Speyer, ein Magnet für echte Weinliebhaber. Die Innenstadt widmet dabei fünf Schauplätze seinem geliebten Weinland: Das Historische Museum der Pfalz, der Alter Stadtsaal, Historischer Ratsaal, Kulturhof Flachsgasse sowie Galerie Kulturraum. Dort haben Sie die Möglichkeit, mehr als 800 verschiedene Tropfen aus der Pfalz zu probieren. Die kreativen Jungwinzer der Region geben Ihre Schätze bei einer Vorführung zum Besten und schenken dann in einigen Bars der Stadt aus. Pfälzer Wein auf einem Pfälzer Weinfest? Sie ahnen es bereits:Bitte, bleiben Sie in der Pfalz. Aber nutzen Sie den Moment und weichen von den Klassikern ab. Stattdessen wenden Sie sich lieber modernen, frischen Weißen zu, die Sie sonst nicht trinken, wie etwa den mehrfach ausgezeichneten Im Sonnenschein von Oekonomierat Rebholz. Probieren Sie neue Sorten, neue Cuvées, neue Winzer und entdecken so vielleicht einen neuen Lieblingswein. 

Stuttgarter Frühlingsfest: 16. April – 8. Mai

Stuttgart lädt zum größten Frühlingsfest Europas ein. Auch hier werden wieder alle möglichen Vergnügungsattraktionen wie Racing Coaster, Alpina Bahn oder Hot Shot geboten. Aber auch ein Krämermarkt, Festzelte und Musik sorgen für gute Unterhaltung für die gesamte Familie. Stimmen Sie sich ein mit einem Craft Beer aus Deutschland wie dem Schorschbock 13% oder dem Omnipollo Nebuchadnezzar. Weinliebhaber befinden sich bereits in der wärmsten Weinregion Deutschlands, Baden, und finden hier auch eine gute Einstimmung auf den Frühling und darauffolgenden Sommer. Als Burgunderparadies sollten Sie unbedingt zu einem deutschen Spätburgunder greifen. Wem Rotwein zu kräftig ist, dem empfehlen wir einen frischen Rosé aus Burgundersorten.Waldulmer Spätburgunder für die einen, Schmetterlinge im Bauch für die anderen. Besonders für die Frischverliebten unter Ihnen. 

Das sind nur die drei größten und wichtigsten Veranstaltungen diesen April. Doch der Frühling in Deutschland hat noch viel mehr zu bieten. Echte Enthusiasten kommen um die unzähligen Winzerfeste und Bier-Veranstaltungen nicht herum. Aber es gibt keinen besseren Moment, als unseren Horizont zu erweitern, neue Weine und Biere auszuprobieren und mit innovativen Rezepten zu kombinieren. Und wenn Sie sich jetzt schon inspiriert fühlen und nach neuen Weinen suchen wollen, sind Sie bei Uvinum genau richtig. Durchstöbern Sie unser Angebot an Wein, Bier und Spirituosen und entdecken dabei neue Favoriten. Wir hoffen auf einen schönen Frühlingsbeginn mit viel Sonne, warmen Temperaturen und einem guten Tropfen als Begleiter. Prost! 

Schmackhafte Weinempfehlungen von Uvinum:

 

 TAGS:Miraval Rosé 2015Miraval Rosé 2015

Miraval Rosé 2015: Erfolgreicher denn je verteidigt der Miraval Rosé 2015 von Brangelina seinen Platz als großartiger Rosé, komplex und mit fruchtiger Präsenz. 

 

 TAGS:Pruno 2014Pruno 2014

Pruno 2014 ist einer der bekanntesten und begehrtesten Weine Spaniens. Für Robert Parker ist er der Wein mit dem besten Preis-Leistungs-Verhähltnis der Welt. Nicht umsonst lobt der Weinkritiker den Roten bei mehrmaliger Gelegenheit in den Himmel.

 

 TAGS:El Perro Verde 2015El Perro Verde 2015

El Perro Verde 2015 ist ein Wein der so originell wie sein Label ist. Gekeltert aus 100% Verdejo Trauben ist dies ein Wein mit sehr guter Struktur und einem anhaltenden und angenehmen Nachgeschmack.

 

Bild: Wikipedia

Deutschlands Weinbaugebiete: Rheingau

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

R wie Rheingau

Mit dem Rheingau verbinden wir gerne alte Burgen, Klöster, Schlösser und auch wildromantischen Wein. Wer dem Alltag entfliehen will, findet hier gerne seine Ruhe. Allerdings ist der Rheingau ein Weinland voller Gegensätze: Tradition trifft auf Moderne, wo neben alten Straußenwirtschaften schicke Gourmet-Restaurants ihre Tore öffnen. Wälder, Täler und Weinberge zeichnen ein schönes Bild in die Landschaft. Von Wicker/Flörsheim am Mais bis Lorchhausen am Rhein zieht sich das Weinland. Im Norden schützt der Taunuskamm die Weinberge vor winterlicher Kälte, während im Süden der Rhein als Wärmespeicher und -reflektor wirkt. So bietet ein mildes und gemäßigtes Klima von durchschnittlichen 10ºC ideale Bedingungen für majestätische Rot- und Weißweine. Von der Gesamtrebfläche von rund 3000 ha sind etwa 78% mit der Riesling-Sorte bestockt und 12% mit Blauem Spätburgunder. Diese werden von ungefähr 280 hauptberuflichen Winzern verarbeitet und auf die Flasche gebracht. 

Wie für Rheinhessen spielte Karl der Große auch für den Rheingau eine maßgebende Rolle. Einer Legende nach blickte der Kaiser von seiner Pfalz Ingelheim über den Rhein und sah, dass am Johannisberg der Schnee früher als überall sonst geschmolzen ist. Er erkannte das vorhandene Potenzial für den Weinbau im Rheingau und ließ schon bald Rebstöcke anbauen. Der erste kultivierte Anbau von Wein reicht allerdings nur bis ins Jahr 1135 und geht auf die Benediktiner-Mönche zurück. Und auch die Spätlese soll im Rheingau erfunden worden sein. Der Kellermeister des Johannisberg brauchte eine besondere Genehmigung vom Fürstbischof von Fulda, um mit der Lese zu beginnen. 1775 verspätete sich der Kurier mit der Erlaubnis allerdings um 14 Tage, als die meisten Beeren schon von einer Fäulnis befallen waren und geschrumpft sind. Trotzdem holten die braven Mönche die Ernte ein und verarbeiteten die Trauben zu herrlichem Spätlese-Wein. Warum sich der Kurier verspätete, dazu gibt es verschiedene Theorien. Vielleicht wurde er auf dem Weg von einer Räuberbande überfallen. Andere glauben, dass der Fürstbischof auf der Jagd war und später zurückkam als sonst. Wir wissen nur, dass die Spätlese heute zu einem der wertvollsten Prädikate der deutschen Weinqualität zählt und genießen den Zufallsfund noch heute. 

Finden Sie hier einige Empfehlungen zu Weinen aus dem Rheingau

 TAGS:Sektmanufaktur Schloss Vaux Schloss Vaux Rosé Brut 2011Schloss Vaux Rosé Brut 2011

Schloss Vaux Rosé Brut 2011: : Ein ausgezeichneter Rheingau-Schaumwein, dessen Coupage sich aus Trauben des Erntejahres 2011 zusammensetzt.. Der Schloss Vaux Rosé Brut 2011 wurde vom Uvinum-Kundenkreis mit 5 von 5 Punkten benotet.

 TAGS:Leitz Magic Mountain Riesling Trocken 2013Leitz Magic Mountain Riesling Trocken 2013

Leitz Magic Mountain Riesling Trocken 2013 ist ein erstklassiger Riesling, dessen schnörkelloses Profil jeden Weinkenner begeistert. Frisch und klar ist der Leitz Magic Mountain Riesling Trocken 2013 leicht wie die Luft auf dem Berg, auf dem er wächst. 

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Robert Weil Riesling Kabinett Trocken 2013: Robert Weil brachte den Riesling Kabinett Trocken 2013 hervor, einen Weißwein aus dem Weinbaugebiet Rheingau, dessen feiner Geschmack auf die Verwendung der Trauben Riesling des Erntejahrgangs 2013 zurückzuführen ist. 

Bild: Robert Brands