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Die wichtigsten Unterschiede zwischen Scotch und Bourbon

 TAGS:undefinedWenn wir von Whisky reden haben die meisten von uns ein Getreide-Destillat mit einer großen Tradition vor Augen, dessen Name aus dem Gälischen stammt und wörtlich übersetzt „Wasser des Lebens“ heißt. Trotz der gleichnamigen Bezeichnung ist es manchmal aber schwierig, die vielen Sorten auseinander zu halten, die sich aus verschiedensten Gründen wir der geographischen Herkunft oder Art der Herstellung unterscheiden.

Beim Scotch oder schottischen Whisky ist eines ganz klar: Es handelt sich fast immer um einen Whisky aus gemalztem Getreide, hergestellt nach den Standards des Order of Scotch. In diesem Regelwerk steht zum Beispiel, dass die Whiskys für mindestens 3 Jahre in Eichenfässern lagern müssen, die nicht größer als 700 Liter sind. Zusätzliche Substanzen wie Karamel oder Farbstoffe dürfen nicht hinzugegeben werden. Wichtig ebenfalls: Bei der Abfüllung dürfen die Whiskys nicht mehr als 40% Alkohol haben.

So weit so gut. Aber wussten Sie, dass auch etwas anderes in Eichenfässern reifen muss? Bourbon. Was also ist Bourbon? Nun, auch die Herstellung von Bourbon ist reguliert, allerdings durch amerikanische Gesetze.

Den Federal Standards of Identity of Bourbon nach, handelt es sich bei Bourbon um ein alkoholisches Getränk, das sich vornehmlich durch seine Zutaten auszeichnet: So muss es aus mindestens 51% Mais bestehen. Der Rest kann frei gewählt werden aus gemalztem Getreide, Roggen oder Weizen. Das Getränk muss zudem in den Vereinigten Staaten von Amerika destilliert werden und darf keine Zusatzstoffe beinhalten.

Bourbon reift ebenfalls in Eichenfässern. Diese stammen in der Regel aus dem US-Staat Kentucky. Letzteres ist aber keine Pflicht, denn Bourbon kam lange Zeit auch aus anderen Regionen. Seinen Namen verdankt er zum Beispiel dem County Bourbon, wo man als erstes ein Destillat hergestellt hat, welches hauptsächlich aus Mais besteht.

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Old Virginia 12 Years

 

 

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The Glenrothes Reserve 1987

Woher stammt eigentlich das Wort Whisky?

 TAGS:undefinedDas Wort „Whiskey“ geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück, wo es als erstes als gälische Übersetzung für das lateinische „Aqua Vitae“ auftrat. Das „Lebenswasser“ hieß im gälischen „Uisge Beatha“. Die Nutzung des Wortes Whiskey geht aber wohl einige Jahrhunderte weiter zurück.

Whiskey ist eines der traditionellen Wörter, deren Rechtschreibung im mittleren 17. Jahrhundert an die englische Aussprache angepasst wurde. Erstmals aufgeschrieben, kennen wir es heute als „Whisky“ oder als „Whiskey“ mit „e“. Letzteres verwenden heute ausschließlich irische und US-amerikanische Destillerien, die den Whiskey aus Getreide herstellen. Früher machte ein „e“ mehr oder weniger keinen Unterschied.

Die Produktion von Whisk(e)y geht bis zu den antiken Kelten zurück. Erste schriftliche Verweise findet man aber erst bei schottischen Mönchen im 15. Jahrhundert, wo man Whisky als medizinischen Trunk nutzte.

Die Unterscheidung zwischen Whiskey und Whisky ist hingegen relativ neu. Sie geht auf die 1870er Jahre zurück, wo sich irische und US-amerikanische Destillerien mit dem zusätzliche „e“ von schottischen Whiskys absetzen wollten, die damals als Produkte geringer Qualität galten.

Ob diese Legende wahr ist oder nicht, heute wird die Schreibweise für Whiskeys aus Irland (aus Gerste, dreifach destilliert) und den USA (aus Mais mit Weizen-, Roggen- und Gerstenmalzzusatz) verwendet. Die e-losen Schotten setzen hingegen ausschließlich auf Gerstenmalz und die Kanadier auf Roggen und Mais. Guter Whisky wird aber auch in Ländern wie Wales und Japan produziert, inspiriert vor allem durch schottische Whiskys.

Sie können es sich bei der komplizierten Namensgebung aber auch einfach machen und auf „Scotch“ setzen. Whisky der ausschließlich aus Schottland kommt.

Bild: Flickr

Drei vegane Cocktails gegen die Hitze

 TAGS:undefinedEine vegane Lebensweise schließt nicht aus, dass man einen Cocktail genießen kann. Heute stellen wir Ihnen deshalb ein paar Cocktails ohne tierische Zutaten vor, die zudem sehr erfrischend sind.

Bellini

Zutaten:

  • 3 weiße Pfirsiche
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Flasche Prosecco

Zubereitung:

  1. Legen Sie die Pfirsiche für zwei Minuten in kochendes Wasser. Anschließend rausnehmen und schälen.
  2. Schneiden Sie die Pfirsiche in Stücke und zerdrücken Sie sie zusammen mit dem Zitronensaft zu einem Mus.
  3. Geben Sie die Pfirsichmischung in einen Krug und füllen Sie mit der Flasche Prosecco auf.
  4. Alles vermischen und in Tulpen servieren.

Orangen-Mojito

Zutaten:

  • 2 Teile brauner Rum
  • 1 große Orange
  • 2 Blätter Minze
  • 2 gestrichene Esslöffel brauner Zucker
  • gestoßenes Eis
  • anderes Obst nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Geben Sie Zucker, Minze und die vorgeschnittene Orange in ein großes Glas. Zerstoßen Sie alles mit einem Cocktail-Stößel.
  2. Filtern Sie den Saft in zwei Gläser. Geben Sie das gestoßene Eis hinzu und garnieren Sie auf Wunsch mit etwas Minze und ein paar Früchten.

Sangria

Zutaten:

  • 1/2 Tasse Brandy
  • 1/4 Tasse Zucker
  • 2 Flaschen Weißwein
  • 3 EL Zitronensaft
  • 6 weiße Pfirsiche, in Würfel geschnitten
  • 2 Zitronen, in Scheiben geschnitten
  • 1/2 Tasse Heidelbeeren
  • 1/2 Tasse Erdbeeren
  • 2 Tassen Eiswürfel

Zubereitung:

  1. Mischen Sie den Brandy und Zucker in einer Schüssel, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Geben Sie den Weißwein und das Obst hinzu.
  3. Lassen Sie die Mischung über Nacht ziehen.
  4. Geben Sie vor dem Servieren die Eiswürfel hinzu.

Amaretto-Cocktail Aloha

Zutaten:

  • 1 Maß Cranberry-Saft
  • 1 Maß Ananassaft
  • 1/2 Maß Amaretto

Zubereitung:

  1. Geben Sie alle Zutaten in ein Glas mit zerstoßenem Eis.

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Bild: Stephanie

Der Kirsch

 TAGS:Als Schnaps bezeichnet man laut Definition, alle destillierten Getränke, dessen Alkohol aus einer fermentierten Frucht entstehen. Obwohl wir in Spanien den Brauch haben uns bei Trester und Traubentrester zu vereinen, als wenn sie dasselbe wären, ist der Trester in Wirklichkeit eine Art des Schnapses: Wir produzieren viele Arten des Schnapses und darunter heben wir erstaunlicherweise die Produktion des Kirschs hervor. Kennst du den Kirsch?

Der Kirsch ist ein Kirschenschnaps. Das bedeutet, laut der Bedeutung des Schnapses wird der Kirschsaft fermentiert (bis es sich in eine Spezies des ?Kirschweins? wandelt) und später wird er destilliert. Im besonderen Fall der Kirsche drückt man nicht nur beim Kirschsaft die Frucht aus, sondern auch die Schale und den Kern.

Das Ergebnis nach der Destillation ist ein Schnaps mit ca. 40° Alkohol mit Aromen, die an die roten Früchte erinnern und mit Noten von trockenen Früchten, nicht durch die Alterung im Fass, die er nicht durchmacht, sondern durch die Aromen, die aus dem Kernen der eingeweichten und zerquetschten Kirschen stammen.

Der Kirsch ist ein einzigartiger Schnaps innerhalb seiner Klasse, denn er ist der einzige Schnaps aus einer roten Frucht, die man aus der allgemeinen Norm der Schnäpse erhalten hat. Der Rest der roten Fruchtschnäpse (Erdbeeren, Himbeeren ?)  lässt man als Schnaps zu, obwohl sie aus einer Destillation von roten eingeweichten Früchten stammen, anstatt fermentiert zu werden. Man lässt sie zu, weil es sehr schwierig ist, eine rote Frucht zu fermentieren.

Warum fermentiert man die Kirsche? Das ist ganz einfach: In Wirklichkeit ist die Kirsche durch ihr Erscheinungsbild keine rote Frucht. Obwohl ihre Farbe uns trügt, gehört die Kirsche nicht zur selben Familie, wie die Erdbeeren, die Brombeeren oder die Himbeeren, die Früchte des Strauches sind und nicht des Baumes.

Der Kirsch ist ein Destillat mit viel Tradition in Zentraleuropa, besonders in Deutschland, wo man ihn seit 100 Jahren im Schwarzwald herstellt. Er darf praktisch in keinem deutschen, österreichischen oder belgischen Haushalt fehlen, sogar in einigen angrenzenden französischen Gegenden nicht, wo man ihn als Aperitif trinkt, nach dem Essen als Magenbitter oder traditionell begleitet mit einigen Gerichten, wie Käsefondue oder als Zutat in der Herstellung von Heidelbeeren Biskuits oder Himbeerbiskuits.

In Spanien in der Gegend des Valle del Jerte wird seit Jahren eine große Anzahl der Kirsch hergestellt, die in überwiegender Mehrheit als Endziel das germanische Land hat. Auch wenn es ein Land mit einer großen Kirschproduktion ist, ist es immer noch ein fast unbekanntes Destillat.

Auf keinen Fall solltest du den Kirsch mit einem Kirschlikör verwechseln! Er ist durchsichtig und nicht rot, er wird destilliert und nicht eingeweicht, aber er hat vor allem 40° Alkohol, anstatt 17-20° wie bei den Likören

Willst du ihn probieren? Wir empfehlen 2 der besten:

Traubentrester und Schnaps

 TAGS:Marc und Aguardiente sind 2 Arten von Destillaten, die eng miteinander verwandt sind, so sehr, dass wir oft die Wörter als Synonym benutzen, obwohl sie das in Wirklichkeit nicht sind.

In den letzten Jahren hat es die Liebe der Verbraucher für Liköre und Cremes von weniger Gradeinteilung geschafft, das auf dem Markt Getränkearten wie die Cremigen der Traubentrester und andere Liköre von verschiedenen Arten, die Produktpalette enorm variiert haben, aber auch die Verwirrung zwischen dem einen und dem anderen erhöht haben.

Machen wir eine Runde und lernen die besten Traubentrester kennen?

  • Der Schnaps ist als Definition ein Destillat aus einer gegärten Frucht, das heißt, das die Frucht mit oder ohne Wasser eingeweicht werden muss und auf natürliche Weise Alkohol produziert haben muss, wie es beim Wein oder Apfelwein der Fall ist. Das unterscheidet die Schnäpse im Allgemeinen von den Destillaten. Man kann Alkohol eingeweicht destillieren (oder aromatisiert) mit Früchten, um ein Destillat zu erhalten, aber das wäre kein Schnaps, weil der Alkohol sich nicht aus der Gärung der Frucht produziert hat.
  • Es gibt einige Ausnahmen, das sind die Schnäpse der roten Früchte, wie die Johannisbeere, Erdbeeren, die Preiselbeeren ? die die Erlaubnis besitzen sich Schnäpse zu nennen, obwohl es Destillate aus diesen eingeweichten Früchten, und nicht gegorene Früchte sind. Sie haben diese Erlaubnis Schnaps genannt zu werden, weil es sehr schwierig ist, die Gärung dieser Früchte zu erreichen, weswegen dies praktisch die einzige Art ist, einen Likör mit einer hohen Gradeinteilung aus diesen Früchten zu erhalten.
  • Der Whisky, der Cognac oder der Tequila sind 3 Beispiele der Schnäpse, die wegen ihres Erfolgs, eine eigene Körperschaft besitzen und die man als gesondert von dem Rest der Schnäpse betrachtet, obwohl der grundlegende Unterschied die Art des Produktes ist, das gegoren wird.
  • Traubentrester ist der Name, die die Haut der Traube erhält, auch Schale genannt, wenn sie erst einmal gegoren ist. In Galizien nennt man den Traubentrester auch ?Bagasse?, Haut und Kerne gemischt. Es ist wichtig zu erklären, dass um die Haut Traubentrester oder Bagasse nennen zu können, die Haut gegoren sein muss. Ist dies passiert, dann wird der Traubentrester oder die Bagasse destilliert, und ändert sich in einen Schnaps. Deswegen ist die wohl passendste Denominacion für diese Art von Destillaten, die der ?Traubentresterschnäpse?, obwohl manchmal wegen der Länge der Name gekürzt wird und wir ihn nur ?Traubentrester? nennen.
  • Es gibt viele Arten des Tresters und diese erhalten verschiedene Namen je nach der Herstellungszone. In Frankreich nennt man ihn Marc und die Marc de Champagne sind dort sehr bekannt. In Italien ist der Trester mit der längsten Tradition der Grappa.  Aber praktisch in allen Ländern, wo man Wein herstellt, macht man auch eine Art Treber.
  • In Spanien hat der Kräutertrester viel Erfolg so wie auch der Kaffeetrester. In Wirklichkeit sind es normale Trester, vorher aromatisiert oder gemischt mit Kräutern oder Kaffee. Man darf sie also nicht mit den Kräuterdestillaten verwechseln, wie zum Beispiel den Anis und den Absinth. Im Fall des Anis und des Absinths produziert man eine Mischung der Kräuter mit Alkohol (allgemein Wein) und später eine Destillation. Bei den Kräutertreibern ist das Destillat aus Trester und wurde vorher aus der Mischung mit Kräutern produziert (oder aus Kaffee).
  • Zum Schluss kommen wir zu den Likören und Cremes des Tresters. In diesem Fall ist der Trester ebenfalls der Ausgangspunkt. Dieser Trester ist gemischt und heruntergesetzt mit Wasser, Säften, Rahm oder Sahne, um den besten Likör zu erhalten. Man kann auch Fruchtfleisch, Zucker oder Karamell hinzufügen. Die Zusammensetzung und die Nutzung einer Creme, aus Milch vielleicht, aus Eiern oder Sahne, markiert den Unterschied zwischen der Creme des Tresters und des Likörs des Tresters.

Verwirrend, oder? Es gibt eine Vielfalt von Getränken, sodass schon das kleinste Detail den Unterschied zwischen dem einen und dem anderen Getränk bietet und man muss schon sehr schlau sein, um sie zu unterscheiden. Auch wenn später beim Geschmack der Unterschied wichtig ist, oder? Wir empfehlen Ihnen einige Arten von Trestern und Schnäpsen, damit Sie probieren können.

  • Grappa Nonino Friulana: Die Grappas sind Schnäpse, die in Italien hergestellt werden. Sie haben viel Erfolg, was dazu führt, das es kommerzielle Marken gibt, die Grappas unter der Qualität herstellen. Der Grappa Nonino Friulana ist in Eigenproduktion hergestellt und ein sehr gutes Beispiel eines Grappas mit Qualität zu einem guten Preis.
  • Orujo de Hierbas El Afilador 1L: Eine weitere traditionelle Brennerei in diesem Fall ist Orense. Starker Schnaps aber sehr aromatisch, perfekt als verdauungsförderndes Mittel nach einem reichhaltigen Mahl.

Welche Ideen haben Sie vom Schnaps? Gefallen Sie Ihnen? Welcher ist Ihr Liebling?