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Apfelwein für alle!

 TAGS:Der Apfelwein ist, im Gegensatz zu dem was er zu sein scheint, eines der universellsten Getränke, die es gibt. Obwohl in Spanien die Apfelweinproduktion gut lokalisiert ist? hauptsächlich im Golf von Biskaya? und dadurch, dass es ein ?typisches Produkt? ist, wird es fast in aller Welt hergestellt und getrunken und es gibt so viel Unterschied zwischen den Gebieten und anderen Apfelweinen, wie in der Welt der Weine oder der Biere

In den nächsten Tagen beginnt die Apfelernte für den Apfelwein, die sich bis Ende November hinzieht. Das ist also ein guter Moment, um etwas mehr über das Getränk zu lernen. Was weißt du über den Apfelwein?

  • Der Apfelwein ist ein fermentiertes Getränk, wie der Wein oder das Bier. Der wichtigste Unterschied ist das Produkt aus dem man es herstellt, dem Apfel, anstatt der Traube oder der gemaltzenen Gerste.
  • Der Apfelwein ist ein Getränk, das natürliche Kohlensäure enthält, was dem Apfelwein echte charakteristische Säure verleiht
  • In vielen Ländern wird diese Säure während des Herstellungsvorgangs noch verschärft mit einer ähnlichen Doppel Fermentierung, wie bei den Schaumweinen oder durch direkte Hinzufügung von Kohlensäure (Gasbildung)
  • Trotzdem fügt man im Gegenteil zu den Sekten und Champagner, keinen fertigen Likör hinzu, weswegen der Alkoholgehalt niedriger ist als der der Schaumweine: zwischen 2 und 8%.
  • In Spanien gibt es eine Demoninación de Origen im Zusammenhang mit dem Apfelwein, die D.O.P. ?Apfelwein aus Asturias?.
  • Die aufgenommen Apfelweine in diese D.O.P müssen mindestens 5% Alkohol pro Volumen enthalten.
  • Hinsichtlich der Produktion, hat der  Apfelwein eine ewige Produktion, d. h. auf ein Jahr mit viel Produktion, folgt ein Jahr mit wenig Produktion.
  • Die geraden Jahre sind traditionell, die Jahre mit weniger Produktion. (ca. die Hälfte der ungeraden Jahre). 2011 sollte ein reichhaltiges Erntejahr sein. .
  • Jeder Apfel ist es wert um draus Apfelwein zu machen, außer die, die man vom Boden sammelt, frühreife Äpfel, und genauso wie bei den Weinen, produziert jede Art der Äpfel charakteristische Aromen und Geschmäcker.
  • Bei der D.O.P ?Apfelweine aus Asturias? dagegen, werden nur die folgenden bodenständigen Äpfel erlaubt, geordnet nach Geschmack:

Sauer: Durona de Tresali, Blanquina, Limón Montés, Teórica, San Roqueña, Raxao, Fuentes, Xuanina.
Süß: Ernestina, Verdialona.
sauer-bitter: Regona.
bitter: Clara.
Bitter halbsauer: Meana.
süß bitter: Coloradona.
halbsauer Solarina, De la Riega, Collaos, Perico, Carrió, Prieta, Perezosa.
halbsauer bitter Panquerina.

  • Außer dem Apfelwein aus Spanien sind auch die Apfelweine aus England, Frankreich, Schweden und Kanada beliebt. Fast alle sind mehr mit Kohlensäure zersetzt, als die natürlichen spanischen Apfelweine.
  • Die englischen Apfelweine scheinen sich im Fass zu zerteilen, wie die Biere.
  • In Kanada wird zudem noch eine ganz besondere Vielfalt von Apfelwein hergestellt, der ?Apfelwein aus Eis?, hergestellt mit kandierten Äpfeln, welche dem Apfelwein mehr Dichte und Süße geben, fast wie ein Likör.

Wie du siehst, ist der Apfelwein ein weniger ortsabhängiges Getränk,  als es uns zuerst erscheinen mag und für eine Probe empfehlen wir euch zwei verschiedene Apfelweine:

 TAGS:Sidra Neige Eternelle 375mlSidra Neige Eternelle 375ml

Sidra Neige Eternelle 375ml: Der exklusivste Apfelwein der Welt. Hergestellt mit gefrorenen Äpfeln im Baum, ergibt eine außergewöhnliche Mischung aus süß und sauer.

 

 

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Sidra Trabanco 75cl: Einer der besten natürlichen Apfelweine. Leicht säuerlich, sehr frisch und mit einer angepassten Kohlensäure.

 

Sidra – nicht einfach nur Apfelwein!

 TAGS:Hat man die Nase voll jeden Tag denselben Rot oder Weisswein beim Abendessen mit der Familie zu trinken, so empfiehlt sich etwas Abwechslung zu schaffen. Warum nicht mit Apfelwein aus Spanien? Oder aus Frankreich? Vor allem in der Weihnachtszeit ist dieser sehr beliebt und kommt auch aufgrund seines geringen Alkoholgehalts gut an.

Mit der Bezeichung „Sidra“ ist der „Apfelwein“ vor allem im Norden Spaniens, in der Region „Asturien“ ein Begriff. Dort trinkt man ihn gerne in geselliger Runde und meistens sogar aus einem Glas. Der Kellner serviert jedem Gast nacheinander das Glas, nachdem er dieses von weit oben aufgefüllt hat, das Glas befindet sich auf der Höhe des Oberschenkels. Oft hält er das Glas hinter dem Rücken und macht das Einschenken sozusagen blind. Dass dabei so mancher Spritzer daneben geht, ist klar. 

Sidre auszuschenken ist demnach ein alter volkstümlicher Brauch und wird sogar als Kunst bezeichnet.

Hergestellt wird der Wein mit seinen nur zwischen vier und sechs Alkoholgraden aus sauren, süßen und bittersüßen, speziellen Äpfeln, die sich allerdings nicht als Tafelobst eignen. Das Ergebnis, das letztendlich in der Flasche landet, ist so ungewiss wie seine Herkunft ? in Asturien gibt es viel hausgemachten Apfelwein, der ohne Etikett auf den Tisch kommt was as gegenüber den kommerziell produzierten Cidres oft die bessere Wahl ist.

Im Baskenland nennt sich das Sidra-Trinken Txotx, und die Saison beginnt Mitte Januar, so um den 21., wenn San Sebastián gefeiert wird, und geht bis Mitte April. Die im Baskenland verwurzelte ländliche Tradition zieht während dieser Zeit Tausende von Personen in die Sidrerías, wo man den Apfelwein direkt aus dem Fass ins Glas füllt, um den neuen Jahrgang zu testen. Auf den Ruf ?Mojón!? beenden die ?Catadores?, Männer, die ausschenken, ihr Schwätzchen und zielen mit dem unter Druck herausschießenden Strahl Apfelwein ins Glas des Wartenden. Schnell müssen die jeweils Nächsten herantreten, soll kein Tropfen vergeudet werden. Die Methode macht übrigens Sinn, denn so kommt Sauerstoff ins Glas, der die Sidra noch prickelnder, frischer und fruchtiger erscheinen lässt.

So beliebt ist das Ritual mittlerweile geworden, dass das Herstellen von Sidra oder Sagardoa (Apfelwein) längst keine Hausfrauensache mehr ist, sondern immer mehr den Önologen überlassen wird. Denn wie die Albariños, Ribeiros oder Valdeorras Galiciens oder der baskische Txacolí im Norden Spaniens kam auch die schon jahrhundertelang im Kantabrischen Gebirge gebraute Sidra mit ihrer mythischen Vergangenheit um eine zeitgemäße Veränderung nicht herum. 

Frankreich beispielsweise, größter Cidre-Produzent der Welt, das schon im fünften Jahrhundert die Äpfel vergären ließ, füllt seinen Apfelwein heute in Champagnerflaschen ab, wo er noch weiterreifen darf. Kanada stellt Cidre wie einen Eiswein her, was derzeit der letzte Schrei ist. Und in England findet man nicht weniger als acht verschiedene Cider-Typen ,vom populären Draft über Kompositionen mit Honig, Rosinen, Früchten oder Kräutern bis zum traditionellen Farmhouse Style.

 Hier zwei Apfelweine, die besonders zu empfehlen sind:

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Sautter Cidre Brut 250ml

 

 

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Sidra Zapiain 75cl, ein Beispiel für spanischen Apfelwein