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Weine und andere Magenbitter

Grappa, Cognac, Brandy, Whisky aus Malta oder Armagnac sind nur einige der Mitglieder einer zahlreichen Familie der Verdauungsweine. Diese Getränke sind beliebt für ihre Fähigkeit den Verdauungsprozess zu unterstützen, hauptsächlich aufgrund ihres hohen Alkoholgehalts und wegen der Kräuter oder Öle aus denen sie bestehen.

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Für diejenigen, die diese Getränke mögen, man nennt sie pousse café (nach dem Kaffee) aufgrund des Zeitpunkts, wann man ihn trinkt und wann man ihn empfiehlt zu servieren. Fast alle werden bei einer Raumtemperatur serviert, außer dem Grappa den man normalerweise kalt trinkt und der Cognac den man zur gleichen Temperatur, wie den Körper bei 36°C zu sich nehmen sollte.

Oftmals mit den Aperitifs (Appetitanreger) verwechselt, unterscheiden sich die verdauungsfördernden Weine durch ihren Körper mit generell hohem Alkoholgehalt und trockenen und bitteren Eigenschaften. Dennoch nicht nur die Destillate bilden Teil dieser ausgewählten Gruppe. Man findet auch die verstärkten Weine wie den Oporto und den Jerez. Diese Weine erhalten vor der Beendigung der Gärung, als Beifügung eine größere Menge an Alkohol, und deswegen sind sie im Allgemeinen süßlich.

Auf dieselbe Art und Weise ist es auch möglich sie als verdauungsfördernde, trockene Liköre zu trinken, vom Typ Kartause, Benediktiner, Cointreau, Drambuie, Grand Marnier, Curacao und Frangelico d. h. Alkohol infundiert mit Aromen, Geschmack und sogar Eigenschaften wie der Fernet ein beliebtes, bitteres Getränk auf Basis von blähungstreibenden Kräutern.

Die verdauungsfördernden Weine nennt man auch ?Wasser des Lebens? man kennt sie unter dem Namen, weil mit seiner Entdeckung eine alternative Heilung der Pest gefunden wurde, die durch Aufnahme von verseuchtem Wasser verursacht wurde. Ein weiterer Grund, warum man sie gleichzeitig auch als alkoholhaltig bezeichnet ist, dass man sich darauf bezieht, dass beim Destillieren des Flüssigem immer das Herz oder der Geist des Getränks übrig bleibt. Dieser Essenz erhält man mittels der Entziehung und Konzentrierung des Alkohols und der zusätzlichen Geschmacksverstärkern wie Orange, Kräuter und trockene Früchte. Diese Gewinnung erhält man durch das Kondensieren der Dämpfe des aufgeweichten Gebräus nach dem man es erhitzt hat.

Diese wunderbaren Wasser kommen aus verschiedenen Ursprüngen und trotzdem besitzen sie eine besondere Eigenschaft, fast alle sind Produkte, die in kleinen Destillierkolben oder Dampferzeuger destilliert wurden. Aus diesem Grund beansprucht seine Herstellung eine fast handwerkliche Vorsicht. So ist der Fall des Destillieren der Weine bekannt wie Cognac, Armagnac und Brandy die ihre Bezeichnungen abhängig von dem Gebiet,wo sie produziert werden, annehmen. Zum Beispiel der Erste und der Zweite zählen zu einer bestimmten Region in Frankreich, der Brandy ist der Gattungsname die alle Weindestillate aus allen Städten erhalten. Genauso findet man den Spiritus des Saftes der ausgegorenen Früchte, wie Pflaume oder Birne. Von diesen wäre der vielleicht meist bekannteste die Kirsche oder der Apfel genannt Calvados, wie die Region in der er hergestellt wird.