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8 Sommeliers – 1 Anbauregion: Einmal quer durch Rias Baixas!

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Am Montag war es endlich soweit! Das Pazo de Mugartegui begrüßte acht deutsche Weinsommeliers, welche aus verschiedenen Städten angereist waren, um den Wein des spanischen Anbaugebiets Rias Baixas zu verkosten. Die Gruppe junger Weinfachleute verfolgt das Ziel, verschiedene Gebiete der Ursprungsbezeichnung Rias Baixas zu besuchen, um die dort beheimateten Weingüter, Winzer und Weinberge kennenzulernen. Die Sommelière Verena Herzog, welche Beirat im Vorstand der Sommelier Union Deutschland ist, sagte, dass der frische Wein perfekt zum Sommer passe und am besten mit Fisch harmoniere.

Nicht allein Wein der Region O Salnés, sondern auch Rebensaft aus Condado do Tea und Rosal wurden von der jungen Fachfrau und ihren Begleitern unter Augenschein genommen. Für Verena Herzog ist es „interessant, die Region zu besuchen und die einzigartige und außergewöhnliche Weinvielfalt zu probieren.“ Im Jahr 2014 galt Deutschland als bedeutendes Importland von Wein der Anbauregion Rías Baixas, wobei dieser derzeit überwiegend in Restaurants mit einem, zwei oder drei Sternen, sowie im Fachhandel angeboten wird. Laut der Sommelière „ist jedoch damit zu rechnen, dass der Wein binnen der nächsten drei Jahre auch im Supermarkt erhältlich sein wird.“ Zu diesem Zwecke betreibt die D.O. Rías Baixas derzeit einen beträchtlichen Werbeaufwand, da es sich laut Eva Minguez des Fördervorstandes der Region D.O. Rías Baixas „um einen Markt mit großem Potential handelt.“

Vielleicht hat der deutschlandweit bekannte Albariño aus Rías Baixas dazu beigetragen, dass Marc Almert (Restaurant Haerlin), Lisa Bader (Erno’s Bistro Restaurant), Verena Herzog (Sommelière und Mitglied der Sommelier Union Deutschland e.V.), Markus Konrad (Burg Staufeneck), Timo Neidhardt (Die Sonne Frankenberg), Melanie Panitzke (WeinAmRhein), Annette Schwarz (Schloss Burg Gastronomiekuitur) und Ronny Schreiber (Restaurant Schloss Berg) großes Interesse daran zeigten, mehr über die Region und deren Weinreichtum zu erfahren.

Deutschland gilt laut dem Amtsblatt der Rias Baixas mit 735.679 Litern importierten Wein als drittgrößter Absatzmarkt und erhöhte sein Kaufvolumen im letzten Jahr um 14,67%. 

Wir freuen uns, Ihnen nachfolgend eine Auswahl unserer besten Weine aus der Anbauregion Rias Baixas vorstellen zu dürfen. Wollen auch Sie eine Reise unternehmen?

 

 TAGS:Pazo de Senorans Camino del Pelegrino Albariño Rias Baixas 2013Pazo de Senorans Camino del Pelegrino Albariño Rias Baixas 2013

Ein Hauch von Pfirsich, Ananas & Quittengelee. Unsere Empfehlung!

 

 

 TAGS:Albariño Genio y Figura Val do Salnés 2013Albariño Genio y Figura Val do Salnés 2013

93 Punkte des spanischen Weinführers Guía Peñín. Ein ausgezeichneter Wein mit fabelhaften Preis-Leistungs-Verhältnis!

 

 

 TAGS:Albariño Valmiñor 2013Albariño Valmiñor 2013

90 Guía-Peñín-Punkte und ein Gedicht zu Meeresfrüchten an einem leichten Sommerabend!

 

 

DO Rías Baixas, 100% galicische Qualität

 TAGS:Die Weine aus Galicien bezeichnen sich als eine der besten in ganz Europa. Konkret heißt das, das der DO Rias Baixas uns qualitativ hochwertige Jahrgänge hinterlässt, dargestellt durch die Traube Albariño, die zwar die Rotweine mit einbezieht, aber es sind die Weißweine, die beliebt sind, die einen frischen Geschmack am Gaumen hinterlassen und außergewöhnlich gefärbt sind mit gelber und goldener Farbe.

Die Ursprungsbzeichnung wird aus 5 Subzonen gebildet: Val do Sanés, Condado do Tea, O Rosal, Soutomaior und Ribeira do Ulla. Es handelt sich um Flachland mit einer Höhe generell unter 300 m, sehr nah am Meer gelegen und die Nähe zum Atlantik gibt uns das Ergebnis dieses Wunders, ideal zum Zugießen zu den besten frischen Fischen und exklusiven Meerestieren.

Guter Export

Die Weine aus dieser Bezeichnung werden in über 60 Ländern konsumiert, dank dem Export seiner Regulierungsbehörde. Die Export Kampagne von 2009/2010 war sehr positiv mit einem Anstieg von 7,64% hinsichtlich der vorherigen Kampagnen, eine sehr wertvolle Zahl, die uns den Erfolg der spanischen Weine auf der ganzen Welt zeigt und noch mehr, wenn man die wirtschaftlich globale Konjunktur bedenkt, in der wir uns befinden.

Die zugeteilten Weinkeller haben laut DO die Kampagne 2009-2010 mit mehr als 4 Millionen exportierten Flaschen an insgesamt 53 Ländern geschlossen, mit einem Gesamtwert von 16,85 Millionen Euros. Man muss hervorheben, dass ein großer Teil dieses Exports insbesondere in den USA und in England angestiegen ist, dank der Werbekampagnen dieses großarigen Weins.

Wählen Sie Ihren Wein!

Es ist schwer den Reichtum und Vielfalt dieser großen Menge von Weinen in wenigen Zeilen zu beschreiben, die wir in dieser DO finden. Wir geben Ihnen ein paar Beispiele, die den Aufbau und die Eleganz dieser Weine, mit Geschmack nach Meer und nach den umgebenen Fischerbooten beschreiben, etwas sehr galicisches.

  • Zárate 2010.Fein, zart und frisch im Aroma. Dieser weiße albariño  wird in Eichenholzfässern gezüchtet und eignet sich ausgezeichnet als Begleitung für jedes Gericht. Eine Delikatesse, die nur für die anspruchsvollsten Gaumen vorbehalten ist.
  • Martin Codax 2010. Junger Weißwein, trocken, wird das Zentrum der Aufmerksamkeit bei Ihren beliebten Treffen sein. Optisch ist sein gelbgrün ausgezeichnet und im Mund schmeckt er nach frischen Kräutern und Äpfeln, Grapefruit und Zitrone. Mit Reis, Fisch, Meerestiere aber auch mit zartem Fleisch.

Weine aus Portugal

 TAGS:Portugal unser Nachbar, der nicht versucht hat, den Portwein für sich zu beanspruchen, aber das ist ein ganz anderes Thema.

Gibt es noch ein Leben jenseits Porto?

Der Wein aus Portugal ist besonders heterogen. Der grüne Wein hat weder was mit dem aus Alentejo noch mit dem portugiesischen Alvarinho mit den Galiziern, und auch nichts mit dem Wein aus Madeira oder anderen Dingen zu tun.

Im Norden werden grundsätzlich Weißweine, an der Uferlandschaft in Minho und Douro (Mino und Duero) angebaut, mit Reminiszenz an die galizischen Weine sogar im Klima und in der Art, wie die Traube bearbeitet wird. Die Vielfalten der meist bekannten Trauben sind die Verdelhos, Avesso, Moscatel aus Alexandria und der Alvarinho. Herausragend sind der grüne Wein und der Alvarinho.

Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden ist der Moment der Traubenernte und der Reifung. Der grüne Wein entsteht aus einer früheren Traube (daher sein Name), mit einem niedrigeren Alkoholgehalt und einer höheren Konzentration von natürlicher Kohlensäure, aufgrund dessen der Wein etwas Nadliges hat, wenn auch nicht so viel wie diese Weine mit Kohlensäure (künstlich hinzugefügt), die wir in Spanien als grüne Weine trinken. Ein Beispiel wäre der Quinta do Ferro Avesso, eine Kostbarkeit zu einem niedrigen Preis. Der Alvarinho dagegen wird in der Regel aus reifen Trauben hergestellt, die im Fass reifen. Das gibt ihnen im Allgemeinen eine goldene Tönung und einen weniger süßen Geschmack als der galizische Albarino.

 TAGS:Im Herzen von Portugal gibt es eine Gegend, die überaus hervortritt für die Qualität seiner Rotweine. Das ist die Region Alentejo. Sie wird immer bekannter, große Weingute weltweit haben in die Gegend (Chateau Lafitte waren die Ersten, seit mehr als 10 Jahren) investiert. Mehr und mehr wird erkannt, dass Weine aus Portugal mehr sind, als nur der Portwein.

Ein Weinhersteller aus Oporto weiß, dass seine einzige Sorge, der Herstellung eines guten Weines gilt, denn an Käufern, die sogar bis zu ihm aufs Gut kommen, um den Wein zu kaufen, mangelt es nicht. Als den Herstellern aus Alentejo klar wurde, dass es nicht leicht für sie würde, fingen sie an, ihre Weine auf den offeneren Märkten zu präsentieren, angefangen in Lissabon und London, die aufnahmebereiter sind, und bauten so den Markt weiter und weiter aus. Es gibt Weine, die es geschafft haben in die Liste der unentbehrlichen aufgenommen zu werden wie der Esporao, Quinta do Carmo oder Marque do Barbo aber im Allgemeinen überrascht uns jeder Wein aus Alentejano sehr angenehm. Die meist benutzten Rebsorten sind Trincadeira und die Aragones eher als Tempranillo in Spanien bekannt, die gute eigene Aromen in dieser Region produzieren, aromatischer, mit mehr Körper, süß und aufrichtig.

Dann fehlt noch der Süden. Diese südliche Insel heißt Madeira. In Madeira baut man unendlich viele verschiedene Weinstöcke an, einige exklusive auf der ganzen Welt, wie die Negra Mole, Boal, Malvasia, Verdelho, Sercial und Terrantez. Alle Weine sind mit Alkohol angereichert, d.h. es wurde Alkohol hinzugesetzt.

Das fing bereits während des 100-jährigen Krieges zwischen Frankreich und England an. In England blieb man aufgrund des Krieges ohne Weinhersteller aus Borgoña und man musste sich so auf andere Alternativen konzentrieren, vorzugsweise aus Jerez, Oporto und Madeira. Damit der Wein den langen Transport auf dem Boot überstand, entschied man sich Alkohol als Konservierungsmittel hinzuzufügen und diese Tradition führte zu den heutzutage besonderen Weinen.

Sie haben auch einen besonderen gerösteten Geschmack aufgrund des Feuers, das benutzt wurde, um die Fässer, in denen der Wein altert, aufzuwärmen. Obwohl wir den Wein für die Herstellung von Soßen kennen, gibt es Weine aus Madeira, bei denen wäre es ein Sakrileg, wenn sie diese in einer Pfanne mischen. Herausragend ist der spektakuläre Madeira H&H Full Rich.

Und das alles ohne Oporto zu erwähnen?

Das Aroma der weissen Trauben

 TAGS:Die klassischen Fragen, um die sich die Weinprobe dreht, sind die Aromen des Weins. Nach was riecht dieser Wein? Nach was sollte er riechen? Ob es so oder so riecht, ist das gut oder schlecht?

Wenn Sie schon einmal im Fernsehen den klassischen Witz gesehen haben, in denen ein bewanderter Weinkenner in der Lage ist den Jahrgang, die Traube, die Region und die Marke zu erkenne sowie die Tatsache kennt, ob die Gutsbesitzer dieses Jahr im Oktober erkältet waren oder nicht, dann kommt man nicht umhin sich frustriert zu fühlen, wenn man einen Wein riecht und ihn nicht identifizieren kann. Am Anfang ist es normal, wenn man nicht weiß, nach was der Wein, denn man gerade probiert, genau riecht.

In meinem Fall war der Übergang viel natürlicher. Ich habe einen Wein probiert, und wenn er mir gefallen hat, habe ich mir das Etikett angeschaut und versucht mir den Namen zu merken. Später habe ich mir auch die Art der Traube angeschaut. In der Vielfalt der Weine habe ich nach und nach Übereinstimmungen zwischen zum Beispiel einem Chardonnay Wein und anderen mit derselben Traube gefunden. So habe ich die Aromen die jede Traube freisetzt kennengelernt. Ich war nicht in der Lage das Aroma zu benennen, aber ich konnte einen Macabeo von einem Riesling unterscheiden.

Ich empfehle bei Weinproben immer mit den Weißweinen anzufangen, weil das Angebot an Aromen sehr unterschiedlich untereinander ist, (blumig, fruchtig, Kräuter, Honig) anders als bei den Rotweinen, die auch noch die Aromen der Reifung in den Fässern mitbringen.

Am Ende wurden mir in einem Weinprobekurs die passenden Namen für die Eindrücke die ich wahrgenommen hatte, erläutert. Und so wurde ich als Weinkenner anerkannt, auch wenn ich in Wirklichkeit lieber sage, ich bin ein großer Anhänger des Weins.

Riechen Trauben verschieden? Ja, so wie eine Tomate Raf anders schmeckt als eine Birnentomate. Wenn Sie ein Gazpacho mit gemischten Tomaten essen, dann ist es schwierig bestimmte Sorten herauszuschmecken. Wenn Sie an Weinproben Interesse haben, dann versuchen Sie besser mit Rebsortenweinen anzufangen, um zu lernen, jede Traube separat zu erkennen.

Ob es so oder anders riecht? Ist das gut oder schlecht? Das hängt davon ab, ob man das Aroma mag oder nicht. Es gibt Weißweine getreu dem generischen Aroma der Trauben, da das Weingut das Beste aus der Traube herausholen möchte, aber andere Weinguts (oder Ihre Weinfachleute) machen den Wein komplett andersartig, daher können wir die Traube schwer erkennen, denn die Weinfachleute möchten einen einzigartigen und anderen Weingarten erreichen oder dazu in der Lage sein, neue Geschmacksrichtungen in diesem Bereich zu kreieren. Alles ist akzeptabel, solange Ihnen das Ergebnis gefällt.

Nach was sollte ein Weißwein riechen? Wer weiß. Im Laufe der Geschichte haben sich Standardaromen, das sind die Geschmäcker, die normalerweise in jeder Traube enthalten sind, etabliert. Ein Gewürztraminer, der in La Mancha angebaut wird, ist nicht der Gleiche wie einer aus Österreich. Sogar im gleichen Weinberg, gemessen an den alternden Rebstöcken oder an den sich ändernden, äußerlichen Bedingungen (globale Erwärmung, neue Press- und Quetschtechniken und Beiträge der Weinfachmänner/Frauen) die Weine werden Ihre Aromen ändern.

Als Letztes, sollte man darauf achten, dass ein Wein mit grünen Trauben nicht genauso riecht, wie ein Wein mit einer Traube die bereits gealtert ist, logisch oder?

Der Standard für die weißen Trauben ist mehr oder weniger wie folgt:

  • Chardonnay: Grüner Apfel, Zitrone, Pampelmuse, Ananas, Melone, Banane
  • Riesling: Grüner Apfel, Zitrusfrüchte, Quitte, geräuchert,Weinessig,
  • Gewürztraminer: Rose, Litchi, Gardenie, Mango, Pfirsich
  • Macabeo / Viura: Grüne Früchte, Apfel, weißen Blüten, Wein
  • Muskat / Muscat: Es existieren so viel Vielfalten des Moscatel wie Aromen. Außerdem wenn es um einen Rebsortenwein geht, werden oft überreifen Trauben verwendet, kandierte Früchte, Honig, getrocknete Rosenblätter, Orangenblüten, Pfirsich in Sirup
  • Sauvignon Blanc: Reife Früchte, geräuchert, Spargel, grüne Paprika, Maracuja
  • Albariño: Gereifter Apfel, Honig, Aprikose, Blüten
  • Airén: Banane, Ananas, Heu, Gerste, Lavendel
  • Malvasía: Weiße Früchte, Zitrone, Pfirsiche, Pflaume
  • Palomino: Limone, Bittermandeln, Anis, salzig, balsamisch
  • Verdejo: weiße Früchte, grüne Kräuter, Mango, Melone, Fenchel

Kann ein Wein aus einer dieser Trauben nach etwas anderem riechen? Na klar kann er das. Außerdem der Name des Geruchs sollte derjenige sein, der Sie an diesen Geruch erinnert. In einigen Notizen von Weinproben kann man von Aromen wie ?Tau an einem Oktobermorgen? lesen. Scheint absurd, aber wenn Sie sie gründlich lesen, dann fällt Ihnen bestimmt auch ein Aroma ein.

Woher wissen wir, ob ein Wein der nach Apfel riecht, aus einer Chardonnay,Riesling, Macabeo, Alabrinooder nach einer anderen Traube? Die Aromen sind nicht eindeutig. Ein einziger Wein präsentiert verschiedene Aromen auf einmal, wenn wir versuchen andere Aromen im Glas zu identifizieren die uns helfen, uns zu entscheiden. Mehr als ein Ratschlag, eher eine Pflicht für den Weinfreund: probieren, probieren, probieren und probieren..

Wenn Sie noch mehr darüber wissen möchten, dann können Sie in dem ausgezeichneten Beitrag von Yolanda Silva lernen, wie man einen Wein riecht.