Moderater Weinkonsum mindert Depressionen

„Ein Gläschen in Ehren muss niemand verwehren.“ Sicherlich haben auch Sie schon davon gehört, dass Wein positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Ihm wird nachgesagt, dass er durchblutungsfördernd wirke, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senke und nebenbei auch noch der Haut Elastizität verleihe. Bei gemäßigtem Konsum also höchst empfehlenswert! Wussten Sie auch schon, dass Wein nun zudem als Gehirntrainer gilt?

Zu dieser Erkenntnis führte eine in Schweden durchgeführte Studie, in deren Rahmen im Zeitraum von 1998 bis 2010 die Lebensgewohnheiten von mehr als 5.000 Personen untersucht wurden. Den Ergebnissen zufolge tranken diejenigen Personen, welche sich in bester geistiger Verfassung befanden, wöchentlich bis zu 14 Einheiten Alkohol, was 10 Pint Bier oder etwas weniger als 10 Gläser Wein entspricht. Dem gegenüber standen Personen, die keinerlei Alkohol konsumierten und ein um 70% höheres Risiko aufwiesen, an einer Depression zu erkranken.

Die Untersuchung ließ jedoch nicht klar erkennen, ob es auch unter den Menschen, die nicht unter Depressionen litten, Personen gab, die regelmäßig Alkohol in großen Mengen zu sich nahmen. Der Psychologe Sir Cary Lynn Cooper erklärte in diesem Zusammenhang, dass allein die Tatsache, dass der Genuss von Alkohol die Laune hebe, bereits einen positiven Aspekt darstelle.

Auch andere Studien belegen, dass sich Alkoholkonsum in moderater Form günstig auf die Psyche auswirkt

Nicht allein die genannte schwedische Untersuchung untermauert diese Theorie. Auch die Auswertung von Forschungsergebnissen des Red Predimed (Prävention durch mediterrane Kost) ergab, dass Weingenuss in Maßen vor Depressionen schützen kann.

In diesem Zusammenhang wurde auch auf in der Vergangenheit aufgestellte Thesen eingegangen, laut welchen starker Alkoholkonsum schwere gesundheitliche Schäden – wie die Erkrankung an einer Depression – verursachen kann. Den Forschern zufolge waren die Auswirkungen von lediglich geringem Alkoholkonsum bis dato noch zu wenig beleuchtet worden.

Um die positive Wirkung von moderatem Weingenuss zu explizieren, wurde gezielt genau der Personenkreis näher betrachtet, der nie zuvor an einer Depression gelitten und im Vorfeld gleichzeitig nie Schwierigkeiten im Umgang mit Alkohol gehabt hatte. Die Studie belegte letztendlich, dass die Testpersonen, welche regelmäßig geringe Mengen an Wein tranken, tatsächlich diejenigen waren, die am wenigsten häufig an Depression erkrankten.

Mehr Forschung, und – allem vorweg – Mäßigung

Bisher haben Forschungsergebnisse aufzeigen können, dass der Verzehr von Alkohol in geringen Mengen Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen kann. Zudem wurde herausgefunden, dass Depressionen mit einem erhöhten Risiko für koronare Herzkrankheiten einhergehen. Und doch lässt dieses Forschungsfeld noch viele Fragen offen. Eines ist jedoch klar, nämlich dass Wein stets in vernünftigem Maße genossen werden sollte.

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